Besuchte Sessions beim Community Camp 2012 in Berlin #ccb12

Besuchte Sessions beim Community Camp 2012 in Berlin

 

Logo Community Camp Berlin

Jetzt liegt das Community Camp doch schon wieder mehr als eine Woche zurück. Erste Berichte über den Freitag sowie über Samstag/Sonntag hatte ich ja bereits geschrieben. Aber die Sessions ausgelassen. Lag zum einen daran, dass der Bericht über Samstag/Sonntag auch ohne schon lang genug wurde, zum anderen aber auch daran, dass ich mal wieder meine Notizen nicht gefunden habe. Aber jetzt hab ich sie wieder und auch ein klein wenig Zeit, diese hier – in Stichworten – rein zu packen. Here we go: Weiterlesen

Links der Woche – KW30-12: VG-Wort Zählmarken melden, Kindle-eBooks bei amazon veröffentlichen, 300 SEO-Tipps, Tipps für Communitymanager, Datenschutzeinstellungen Facebook und Quantcast

Links der Woche: VG-Wort Zählmarken melden, Kindle-eBooks bei Amazon veröffentlichen, 300 SEO-Tipps, Tipps für Communitymanager, Datenschutzeinstellungen bei Facebook und WordPress.com-Stats/Quantcast

Yeah, mal wieder ein Höllentitel ;) Da müsst ihr einfach durch. Und ihr seht damit auch, dass ich wieder über einiges gestolpert bin, was ich teilenswert halte. Wünsche euch viel Spaß damit und freue mich wie immer über Rückmeldungen. Ansonsten gibt es noch zu vermelden, dass ich ab Mittwoch, wenn nichts mehr schief läuft, auch als Autor auf einer weiteren, etwas bekannteren Seite mitschreibe. Ich informiere euch dann aber ;)

Weiterlesen

Shaping Mobile Life – Blogwettbewerb CODE_n

CODE_n? Was ist CODE_N? Der Frage kann ich leicht abhelfen: CODE_n ist eine Initiative für frische Ideen im Web- und IT-Bereich:

„Ziel des Netzwerks ist es, die findigsten Köpfe der Branche und ihre Ideen miteinander in Dialog zu bringen, kontinuierlich zu fördern und in diesem Kraftfeld Innovationen anzuregen und zu beschleunigen.“

Hierfür werden die 50 innovativsten Jungunternehmer aus den o.g. Bereichen gesucht. Gleichzeitig läuft bis zum 26.11.2011 ein Blogwettbewerb zu Fragen der Mobilität, u.a. mit folgenden Fragestellungen:

„Wer ist der nächste Steve Jobs der mobilen Revolution? Wie sieht Mobilität in 20 Jahren aus? Setzt sich Echtzeit-Kommunikation durch oder ist Twitter in fünf Jahren vergessen? Wie verändern Smartphone, Foursquare & Co. unser Leben und Arbeiten? Wir wollen Eure Meinung und Eure Ideen!“

Die beiden Zitate sind der Vorstellung des Blogwettbewerbs entnommen. Zu gewinnen gibt es auch etwas – nach der Bewertung der Beiträge durch eine Jury, bestehend aus Oliver Gassner, Stefan Glänzer, Martina Pickhardt, Martin Röll, Nicole Simon und Andreas Schreiber.

Dann spinn ich also einfach mal los:

Personen?

Der neue Steve Jobs der mobilen Revolution? Keine Ahnung – geniale Menschen tauchen von Heute auf Morgen auf und bleiben oder verschwinden. Wichtiger wäre sowieso, wenn Innovationen nicht von einzelnen Personen im Vordergrund abhängig gemacht werden, sondern stattdessen diese von vielen Personen entwickelt und bekannt werden. Eines der Probleme dabei stellen teilweise Konzerne da, die innovative Entwicklungen, die in Konkurrenz zu eigenen Produkten stehen, aufkaufen, um sie dann in der Schublade verschwinden zu lassen.

Mobilität? Mobilität „klassisch“?

Mobilität in 20 Jahren? Mit zwei Sätzen weiche ich da von dem eigentlichen Thema ab und gehe weg vom unmittelbaren IT-/Webumfeld: Ich denke, hoffe und wünsche, dass wir uns unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt (Natur und Menschen) gerecht werden und insbesondere der Individualverkehr weniger und umweltfreundlicher wird. Hier helfen neben Alternativen zum klassischen Treibstoff auch Ideen, wie man vorhandene Kapazitäten an Fahrzeugen besser nutzt – und damit komme ich wieder zu dem eigentlich Thema zurück, denn hier gibt es bereits einige Ideen, die das Carsharing verändern.

Nicht mehr nur die Platzhirsche wie (hier in Stuttgart) Stadtmobil und Flinkster, sondern neue Konzepte wie das der Autonetzer und Flinc können hier einen großen und wichtigen Beitrag leisten. Kurzfristige Mitfahrgelegenheiten wie bei Flinc, privat das Auto zu vermieten wie bei Autonetzer – es wäre schön, wenn das in der breiten Bevölkerung stark angenommen wird und sich vielleicht auch weitere Ideen in diesem Bereich entwickeln.

Um noch kurz bei diesem Aspekt der Mobilität zu bleiben – ich denke, dass sich hier auch weiteres tun wird. Technik, die (zumindest teilweise) auch bereits vorhanden ist, Autos mit Sprachsteuerung, Einblenden von Informationen auf der Windschutzscheibe, die komplette Vernetzung von Fahrzeugen mit verschiedenen Diensten, all das wird stark zunehmen. Das Auto wird künftig von alleine sich melden, wenn etwas an ihm nicht stimmt – nicht wie bisher mit einer Kontrollleuchte, sondern durch direkten Kontakt mit dem Hersteller oder der Werkstätte / dem Dienstleister des Vertrauens. Das Auto könnte vielleicht mit Autos in der Umgebung kommunizieren,beispielsweise Daten über Beschleunigung und Entfernungen austauschen. Weiter verbesserte Sensoren werden helfen, Unfälle zu vermeiden. Bei dennoch passierenden Unfällen könnte in Echtzeit eine Meldung an die Werkstätte und an den Kfz-Versicherer gehen. Daten über vorhandene Kfz-Versicherungen werden direkt via RFID-Chips o.ä. ausgetauscht oder landen sogar direkt mit GPS-Daten in der Schadenabteilung der Versicherer (wie auch immer sich das Datenschutzrecht aber entwickeln mag..).

Bereits heute gibt es Brillen, die Videos einspielen können – das wird vermehrt ein Markt werden, nicht für Videos, aber für Informationen. Einbindungen von Diensten wie beispielsweise Wikipedia, wie es heute über diverse Augmented Reality Apps für Smartphones schon möglich ist, bringt den Menschen in Zukunft einen weiteren Nutzen. Überhaupt – der gesamte Fluss von Informationen jeglicher Art wird weiter steigen – damit aber viele Menschen überlasten. Hier hoffe ich auf Filtermechanismen, die die Informationen im Sinne des Nutzers filtern, ohne dass damit eine Neutralität gefährdet wird bzw. eine eigene Meinungsbildung beeinflusst werden darf.

Location based Services und Datenschutz

Es wird wenige „Verweigerer“ von Smartphones geben. Kinder wachsen schon heute wie selbstverständlich damit auf. Die Nutzung von Ortungs- und Lokalisierungsdiensten wird immer stärker zunehmen. Schon heute schaue ich unterwegs regelmäßig, wo sich gerade Freunde in der Nähe bei Foursquare oder Latitude einchecken, um – wenn es passt – mal eben vorbeizuschauen, „Hallo“ zu sagen und vielleicht ein gemeinsames Bierchen zu trinken. In fremden Orten nutze ich u.a. Foursquare um zu sehen, welche Lokale in der Nähe sind und was andere dazu schreiben. Mein gegenwärtiger Aufenthaltsort kann von jedem, dem ich eine Freigabe erteile, via Latitude gesehen werden. Fraglich ist, wie wir hierzu ein modernes Datenschutzrecht schaffen, das wieder mehr an „den mündigen Bürger“ glaubt, als an einzuhaltende Formvorschriften, Einwilligungen und Verbote. Damit verbunden ist aber auch ein entsprechender Erziehungsauftrag. Kinder müssen von Ihren Eltern und Ihrem Umfeld lernen, welche Chancen und Risiken solche Dienste bieten.

Einen weiteren Gedanken möchte ich noch zur Technik ausführen: Siri zeigt, dass die Spracheingabe und Verarbeitung bereits recht weit fortgeschritten ist. Auch Android ist mit seiner Sprachsteuerung nicht weit davon entfernt – und die Möglichkeit, Technik durch Sprachsteuerung zu nutzen, wird rapide zunehmen in den nächsten Jahren. Es gibt kaum Gründe, Einkaufszettel umständlich von Hand auf totem Baum zu schreiben, wenn ich diesen auch am PC diktieren kann und sofort mit dem Smartphone  synchronisiert wird und ich in dem Moment, in dem ich den Supermarkt betrete, die Erinnerung an die Einkaufsliste erhalte. Teile kann bereits der Kühlschrank vordiktieren, der ebenso selbstverständlich wie andere Verbraucher im Haushalt komplett vernetzt sein wird.

Wenn doch mal eine Tastatur benötigt wird, beispielsweise für vertraulichere Eingaben, wird diese für unterwegs nicht mehr aus festen Material bestehen. Stattdessen wird diese eingeblendet und ist auf jedem Untergrund zu sehen. Oder ist vielleicht aus einem flexiblen, platzsparenden Stoff, wie eine Folie oder ähnliches.

Arbeitsplätze der Zukunft

Ein weiterer Gedanke zur Mobilität betrifft den Arbeitsplatz. Schon heute nehmen feste Arbeitsplätze innerhalb von Unternehmen ab zugunsten von Arbeitsbereichen in großen und kleinen Einheiten, an die die Mitarbeiter Ihre mobile Box, in der Ihre „Arbeitsmaterialien“ sind, mitnehmen. Je nach Aufgabe und Tagesform wird das Einzelbüro oder das Großraumbüro gewählt, mal die Couch, mal der Platz auf der Dachterasse oder in der Natur. Auch wird die eher kurz- und mittelfristige Zusammenarbeit in befristeten Projekten gegenüber einem festen Arbeitsverhältnis weiter zunehmen. Auch hier helfen kollaborative Tools zur gemeinsamen Zusammenarbeit. Hier hat nach meiner Einschätzung Google bereits einen deutlichen Vorsprung. Nicht aufgrund des jeweils einzelnen Produkts, aber aufgrund der Summe der Produkte, die in diesem Bereich bereits vorhanden sind, ob das nun der gemeinsam nutzbare Kalender ist, das gemeinsame Arbeiten via Google Text und Tabellen oder Cloudconnect.

Daten werden nur noch selten per E-Mail versendet werden, sondern über Clouddienste, die es bereits zuhauf gibt, ausgetauscht. Dienste wie Dropbox (Achtung, mit Referral für mich; gibt euch und mir bei Anmeldung über den Link zusätzlichen Speicherplatz) werden selbstverständlich werden und die Festplatten der PCs, Notebooks oder auch Tablets nicht mehr weiter so in der Kapazität steigen. Aber auch hier heisst es für jeden achtsam zu sein, und mehr Augenmerk auf Verschlüsselung zu legen – und auf doppelte und dreifache Sicherung bei verschiedenen Anbietern.

 

Im Scherz antworte ich heute schon häufiger, wenn ich gebeten werden, jemanden anzurufen, dass ich die App hierfür noch nicht gefunden habe – wichtig ist aber tatsächlich bei aller technischen Entwicklung, dass hinter der Technik Menschen stehen. Diese gilt es zu respektieren und den Kontakt nicht alleine auf den Austausch von elektronischen Daten zu reduzieren. Die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht darf keinesfalls zum Erliegen kommen!

Links der Woche – KW37: JPEGmini, shareaholic, YouTube-Video ändern, google analytics, Handbuch für Fachinformatiker, eBook Webseitenworkshop, Twitter für Einsteiger und Happy Hour im Besitos

Achtung, heute werden die Links der Woche etwas länger, kamen tolle Dinge rein diese Woche. Und ich selber habe dann auch google analytics installiert, nachdem ich lange gezögert habe wegen der Datenschutzproblematik bzw. der Unverträglichkeit mit deutschem Recht.. hierzu dann auch zwei Links ;) Aber nun mal los:

JPEGmini

Auf den Web-Dienst jpegmini.com zum (annähernd verlustfreien) Verkleinern von JPEG-Dateien wurde ich mal wieder über einen t3n Artikel aufmerksam. Die dargestellten Testbilder zeigen für mich keinen erkennbaren Unterschied. Das eigene testweise Hochladen hat allerdings noch nicht funktioniert – und auch sehe ich nur, dass ich das Profil noch nicht mit Google oder Facebook verknüpft habe, ohne die Möglichkeit zu erkennen, dies zu tun. Schauen wir mal, ob sich da noch was tut.

Shareaholic

Nachdem ich jetzt mal testweise auf Firefox umgestiegen bin, weil google chrome meinen Rechner zum Hängen bringt, habe ich dringend wieder was gesucht, um Webseiten direkt twittern zu können. Fündig wurde ich in dem Plugin Shareaholic – das kann das, aber auch noch viel mehr. Damit lassen sich Seiten zu diversen Diensten senden, für mich habe ich mal eingestellt, dass ich teilen kann nach: Twitter, Facebook, Google Reader, Amazon Wishlist, bit.ly, delicious (da müssen mir nur erstmal wieder meine Zugangsdaten einfallen), Evernote, google mail, LinkedIn, Diigo (same prob as with delicious :() und posterous. Geht aber noch mehr, aber das brauche ich bislang nicht.

 YouTube erlaubt Videobearbeitung

Kurz und knackig, da ich selber YouTube noch nicht nutze, da ich so gut wie nie Videos mache (soll sich aber ändern). Im GoogleWatchBlog habe ich den Hinweis gefunden, dass sich künftig YouTube Videos (zumindest etwas) bearbeiten lassen. Vielleicht kann da jemand mehr dazu sagen, der/die das häufiger nutzen. Da fällt mir ein – so ne YouTube für Einsteiger Session oder eine Video für Einsteiger Session würde mir auf dem Barcamp Stuttgart auch gefallen…

Google Analytics

Ja, das war grosses Thema diese Woche, weiss gar nicht, wieviele inhaltlich nahezu identische Beiträge ich dazu diese Woche gesehen habe. Kurz: Die Nutzung von google analytics ist nun wohl datenschutzkonform möglich (sofern mehrere Voraussetzungen beachtet werden), eine Anleitung hierzu findet sich bei Spreerecht – und kritische Anmerkungen zum Verfahren aus rechtlicher Sicht u.a. bei RA Stadler. Dr. Carsten Ulbricht vom Blog rechtzweinull.de empfiehlt dennoch den Schluss des Vertrages mit Google. Ich habe mich selbst nun dazu durchgerungen, analytics zu nutzen, auch wenn das für meine Seite tatsächlich, wie Torsten mir per DM erklärte, vollkommener Overkill ist. Aber mal sehen, was sich daraus für Lehren ziehen lassen.

Handbuch für Fachinformatiker

Ebenfalls über t3n gefunden habe ich ein kostenloses Handbuch „Grundlagen für Fachinformatiker“ zum Download – wer Interesse hat, hier der Artikel mit Downloadlink. gedruckt soll es 34,90 EUR kosten. Da nehme ich das doch erstmal lieber als .zip kostenlos ;)

Workshop neue Website

Und ein weiteres kostenfreies eBook gibt es beim PR-Doktor aka Dr. Kerstin Hoffmann. Im „Workshop neue Website“ wird von verschiedenen Autoren die Herangehensweise beschrieben, eine neue Website aufzusetzen – von der Idee bis hin zur Umsetzung. Habe nur mal kurz reingelesen, liest sich sehr flüssig, werde ich wohl mal im Urlaub komplett durchstöbern. Der einführende Artikel inkl. der Downloadmöglichkeit ist hier zu finden.

Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst

Die Überschrift ist eigentlich selbsterklärend, oder? Habe mal drüber geschaut und kann jedem Neuling bzw. jemanden, der überlegt, Twitter künftig zu nutzen, diese sehr schöne Einleitung nur empfehlen (öhm, ok, sonst würde ich das hier auch nicht aufführen, aber was solls ;).

 

Nett, was diese Woche da so zusammen kam, oder? Freu mich wie immer über Kommentare, Ergänzungen, weitere Hinweise oder Ideen, was ich sonst neben den Links der Woche noch so schreiben könnte. Kommentare mit Links müssen moderiert werden, also nicht wundern, wenns mal etwas dauert, bis die erscheinen. Ansonsten schliesse ich jetzt, wünsche euch einen schönen Sonntag – und geb noch eine Empfehlung für den täglichen Feierabend:

Besitos

Ist mit Sicherheit der häufigste Ort neben dem eigenen Arbeitszimmer, an dem ich meinen Feierabend verbringe. Im Besitos in Stuttgart gibt es nicht nur lecker Essen

Bild von den Tapas im Besitos in Stuttgart

Leckere Tapas im Besitos

sondern auch lecker Cocktails. Der perfekteste seit langen kam mir Freitag nach der Vorstandssitzung der Vereinigung Liberaler Juristen Banden-Württemberg e.V. in die Hände:

Bild vom Mojito im besitos

Hammerlecker!

Noch Fragen? Das Besitos ist prima gelegen, mitten an der S-Bahn- und Stadtbahn-Station Stadtmitte und bietet eine nette Auswahl an Tapas, Salaten und anderem zum Essen und eine recht große Auswahl an Cocktails (und auch anderen Getränken, leider kein San Miguel, das einzige Manko) an. Täglich ist von 17-20 Uhr Happy Hour – und da bin ich dann gelegentlich zu finden, eignet sich aufgrund der Lage daher eben auch für spontane Besuche/Treffen in Stuttgart Mitte.