Links der Woche – KW33: xing.to, WP-Hilfe und Pottblog Interview mit dem ULD

Sonntag Abend  – und ich fasse mich kurz heute. Gerade von einem Seminar zum Mastermodul Zivilrecht in Hagen nach Hause gekommen – und hier hat es drinnen wir draussen 26,9 Grad (21.39 Uhr..)

xing.to

Wer einen kurzen Link zu seinem Xing Profil generieren möchte, kann dies bei xing.to tun. Da der Dienst noch recht frisch ist, stehen die Chancen auch gut ;)

WordPress-Tipps: Kommentare von Pingbacks und Trackbacks trennen

Elmastudio zeigt hier in einer Anleitung, wie man die Kommentare in WordPress von Pingbacks und Tracksbacks trennen kann. Wer Lust hat, an seinen WordPress php-Dateien rumzubasteln – nur zu.

Interview mit Dr. Karg vom ULD zum Thema Facebook

Großer Aufreger in dieser Woche war eindeutig die Ankündigung des ULD (Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein), Nutzer, die eine Fanpage bei Facebook eingerichet haben oder den Like.Button auf ihrer Webseite verwenden, künftig abmahnen zu wollen – unter Androhung eines Bußgeldes. Kann man halten davon was man will – juristisch wohl korrekt.

Jens vom Pottblog hat auf alle Fälle am Rande des Barcamps Kiel die Gelegenheit genutzt und ein Videointerview mit Dr. Moritz Karg vom ULD  geführt. Das könnt ihr euch auf hier auf seiner Website anschauen..

 

Das soll es für diese Woche auch schon gewesen sein. Liegt aber natürlich nicht wirklich am Wetter – sondern viel mehr daran, dass mir diese Woche nicht mehr über den Weg gelaufen ist.

Eindrücke vom Barcamp Karlsruhe 2011

Das Wochenende ist vorbei, ich hatte mit 2x sechs Stunden Schlaf (trotz Pendelns) erstaunlich viel Schlaf für ein Barcamp, was aber nicht heißt, dass es nicht schön gewesen wäre – im Gegenteil: Das Barcamp Karlsruhe hatte ein tolle Orga und sehr gute Sessions, es hat wieder unheimlich Spass gemacht. Herzlichen Dank daher auch an die Sponsoren, die auf der Barcampseite aufgelistet werden ;)

Vorabendparty

Freitag Abend waren im Gewölbekeller im Badischen Brauhaus in der Nähe des Schlosses von Karlsruhe.  Den hatten wir für uns, auch wenn viel, viel mehr Leute reingepasst hätten, schade, dass auch nicht alle da waren, die angemeldet waren! Gab wieder sehr nette Gespräche und lecker Essen und Trinken – und für Stuttgarter Verhältnisse sehr günstig: Die Maß 5 EUR, das Schnitzel mit Pommes 8,90 EUR… und so sah das aus:

Schnitzel ;)

Tag 1 des Barcamps in Karlsruhe

Nach leckeren Frühstück ging es los mit der Vorstellungsrunde, die diesmal extrem abgekürzt wurde: Statt dass jeder sich allen mit Namen und drei Tags zu sich selbst vorstellt, sollte man sich nur denjenigen so vorstellen, die in unmittelbarer Nähe waren. Zeitsparend… Danach gin es an die Sessionplanung und dabei kamen für Samstag dann diese  Sessions heraus. Für mich begann es mit

Office in the cloud von Dennis Hamann

Dennis stellte dabei verschiedenes vor, wie man das lokale Office in der cloud ersetzen kann. Angesprochen wurde dabei Office 365 (beta), eine Lösung, die ich vergessen habe zu notieren und google apps vor. War insgesamt interessant, wenngleich die Session auch etwas ungewohnt war aufgrund der Siezattacke von Vortragenden und Teilen des Publikums. Strange! Weiter ging es für mich mit

Startup Growth Model von Markus Posselt

Markus Posselt beim Vortrag zum Thema Startup Growth Model beim Barcamp Karlsruhe

Ein sehr professioneller Auftritt. Markus hat die Plattform  fotograf.degegründet, auf der Fotografen ihre Bilder sehr einfach vermarkten können. Die Session, bei der es darum ging, wie man ein Startup anpassen muss, wenn es wächst und der Gründer nicht mehr überall seine Finger drauf haben kann (sollte!; eine der zentralen Aussagen schien mir: „Gründer müssen loslassen können“ und dass sie Vertrauen in die „untergeordneten Leiter“ haben müssen), hat mir sehr gut gefallen, auch die Plattform finde ich sehr gelungen und übersichtlich! Dann erstmal Mittagessen ;)

Bild vom Schnitzel mit Sosse, meinem Essen des ersten Tages

Mittagessen Tag 1 Barcamp Karlsruhe

Ich war dann auch dankbar, dass ich zeitig im Zelt zum Essen war, denn als ich fertig war, sah es so aus:

Schlange beim Barcamp Karlsruhe 2011 zum Mittagessen

Mittagessenschlange ;)

Nach dem Mittagessen sollte es dann mit

Crowdsourcing von Jörg Sädtler

weitergehen. Leider war das etwas mehr Werbeveranstaltung, dennoch fand ich nicht uninteressant, wie sein Arbeitgeber, die Firma clickworker, die Crowd nutzt, um Beispielsweise größere Mengen an Bildern für die Auftraggeber beschreiben zu lassen oder Warenkataloge mit Textbeschreibungen zu füllen oder Übersetzungen machen zu lassen.

Anschließend ging zu einer weiteren Wunschsession von mir, etwas über Wikis zu erfahren. Hierbei wurden die Sessions

„Zu Wikipedia beitragen“ von Sebastian Wallroth & „Stadt-Wiki“ von Friedel und Beate

zusammengefasst und wir erfuhren einiges zum Prinzip von Wikis, zu Stadtwikis, die derzeit bestehenden Differenzen zwischen wikipedia und Stadtwikis (insb. Karlsruhe; allg.: Stichwort Relevanz) und zu Wikimedia Deutschland  e.V. als Träger von Wikipedia. Da ist übrigens ne Menge Geld vorhanden für Projekte, die sich mit der Verbreitung freien Wissens beschäftigen! Sebastian liefert euch gerne die Info!

Danach war ich bei

Bilder als Navigationsfläche von Florian Hofmann

Hier musste ich mich dann ein wenig über mich selbst ärgern, da ich mit meinem dem neuen Handy, das ich wenige Minuten vorher bekommen habe, mehr beschäftigt war als mit der Session. Dabei war das Konzept von redpeppix (ja, die mit dem „Grün ist das neue Rot *g*) echt genial udn ich werde mir das dieser Tage genaue anschauen! Grundsätzlich geht es um die Möglichkeit, beliebige Bilder zu taggen und Freunde auf Dinge dabein aufmerksam zum machen inkl. der Möglichkeit, das zu kommerzonalisieren. Auch zalando.de ist wohl Partner ;)

Die letzte Session vor dem Abendessen war dann dem Thema

Privacy in social networks (Alex Korth)

gewidmet, was mich natürlich schon aufgrund meiner Seminararbeit brendend interessierte. Er stellte dabei aus seiner Promotion einiges vor – und es kamen rege Diskussionen in Gang! Eine sehr spannende Session!

Nach dem Abendessen gab es dann noch einen Startup-Pitch, bei dem 14 (?) Teilnehmer je 2 Minuten Zeit hatten, ihr Startup vorzustellen. Auch das war für mich neu, aber auch recht interessant. Und so ging der Abend auch nett zu Ende, die Gesellschaft am Tisch war auch einfach angenehm.

Tag 2 des Barcamps in Karlsruhe

Gleiches Spiel, schlechteres Wetter: Erst Frühstück, dann Sessionplanung mit diesen Sessions (Mittagspausenslot wurde zugunsten der vielen angebotenen Sessions abgesagt und jeder konnte zwischendurch etwas essen zwischen 12 und 14 Uhr).

Meine erste Session war dann auch bei dem Mann mit Kopftuch, der darauf besteht, gesiezt zu werden – oder besser, das hasst!

Torsten Maue zu Thema Linkaufbau

Kurz gefasst ging es darum, wie man organisch (dauerhaft) Links aufbaut, wie man Mehrwert schaffen kann (bspw. durch kostenfreie eBooks oder To-Do Listen) und man sich selbst über div. Dienste verlinken kann. Andere Welt für mich, aber sehr spannend!

Weiter ging es mit Michael (und irgendwann auch Marco *g*) von

ZDFOnline – man könnte auch sagen „Twitter-HowTo“

Da erlaube ich mir jetzt, nur auf den vorherigen Artikel zu verweisen und nochmals zu betonen, dass die beiden ne klasse Sache aufgezogen haben – und an der Stelle auch meinen Respekt an das ZDF für die Reaktion!

Parallel dazu konnte man Essen – und das war verdammt lecker – es gab als fleischiges unglaublich gute gefüllte Paprikaschoten! Aber auch die Vegetarier mussten nicht hungern und haben gefülllte Teigtaschen bekommen.. Alles in allem sah das so aus, bevor die(„Mit-„) Esser kamen

Bild vom Buffet

Lecker war es!

Vielleicht kann mir jemand vom Orgateam in den Kommentaren zur Übernahme nach oben nachreichen, wer der Caterer war.. Nachtrag dank Fabians Kommentar (s.u.): Catering war von Ostend.

Nach meinem Essen kam für mich die nächste Session, die dann etwas befremdlich war. Nicht, weil sie schlecht war, sondern weil der Lerneffekt ein böses Aua war:

Sicherheit in öffentlichen Netzen von Bernhard Kroll

In der Session wurde gezeigt, wie einfach man auf Daten anderer Nutzer eines Netzwerkes zugreifen kann. Auch mein lieber Fahrer war davon betroffen, versehentlich Stand sein Password für den Mailaccount offen an der Wall. Heisst für mich, bald alles per VPN zu verschlüsseln.

Weiter ging es mit

Screencasting – HowTo von Andreas Pilz

Die Session mit dem meisten Mitschrieben von mir ;) Sehr interessant, wie der 100-km-Läufer (irre! #positiv) vorstellt, wie man einen Screencast macht. Stichworte wären hierbei bspw.: Saubere Umgebung schaffen, Störungsquellen eliminieren, aber auch richtig planen (Zielgruppe, Zielmedium, Auflösung des Videos usw)

Dann kam da noch

„feige, dumm und selbstverliebt“ von Senior Rolando

Sehr unterhaltsam. Feige, weil viele Lügen, wenn sie gefragt werden, wie sie ihren Job finden, dumm, weil man sich schnell verrechnet, und selbstverliebt, naja, mal euch selbst was aus.

Da die Session recht kurz war, war ich noch bei der Android Selbsthilfegruppe aka

Android Apps von Markus Jacobs

Hier gab es einen regen Erfahrungsaustausch zu den genutzen Apps. Hab ich wohl einiges verpasst… Letzte Session war dann wieder doppelt – erst in

Internet Poweruser – wieder von Markus Jacobs

in der es die meiste Zeit um RSS-Feeds und den google reader ging (den ich ja selbst schon sehr extensinv nutze) und dann in

„Von Menschen und Marken“ von Tom Klose

Kam da recht spät, als ich ankam ging es um die bekannte Kampagne von Pril, weiter wurde dann über verschiedene Kampagnen diskutiert… Schade darum, was ich zuvor versäumt hatte!

Abschlusssession/Ende

Schön wars! Tolle Orga, leckerer Kaffee, ausreichend Bier und andere Getränke, klasse Teilnehme rund damit verbundene Sessions. Absolutes Thumbsup und toitoitoi für 2012! Ich freu mich schon drauf! Danke nochmals an Orga und Sponsoren!

Weitere bisherige Blogbeiträge zum Barcamp (werden laufend ergänzt, wenn länger als 3 Zeilen und mit #bcka getwittert ;)) haben geschrieben:

Meine Seminararbeit zum Thema „Datenschutz in sozialen Netzwerken“

Nachdem ich ja schon über meine (unnötige) Angst vor dem juristischen Seminar geschrieben habe, heute noch ein paar wenige Zeilen zum Erstellen der vorangegangen Seminararbeit (Link unten ;)).

Da mich das Seminarthema „Rechtliche Fallstricke im Internet“ des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Rechtsvergleichung (Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth) sehr interessiert hatte, habe ich dieses als oberste Priorität angegeben als es darum ging, ein Seminar für den Studiengang „Bachelor of Laws“ an der Fernuniversität in Hagen auszuwählen. Dort wurden in der Vorbesprechung verschiedene Themen vorgestellt und man konnte dann wieder eine Priorität angeben, welche Themen man bearbeiten möchte. Mein Wunsch mit der höchsten Priorität, nämlich „Die Verwendung fremder Bilder im Internet“, konnte bedauerlicherweise nicht erfüllt werden. Schade – denn gerne hätte ich mir dann endlich die Zeit nehmen können, mich auch einmal ausführlich mit  Creative Commons License zu beschäftigen. Besonders schade: Die beiden, die das Thema zugeteilt bekommen hatten, haben dazu nichts geschrieben.

Doch mein Zweitwunsch, also besagtes Thema „Datenschutz in sozialen Netzwerken“, wurde erfüllt. Mein Betreuer gab mir noch vor Ort einige Literaturhinweise, dann war ich erst einmal auf mich alleine gestellt. Wie gehe ich an die Arbeit heran? Glücklicherweise hatte ich bereits vorher in delicious zu allen möglichen Themen Links gesammelt. Die dortigen Informationen boten einen guten Anhaltspunkt, was alles Problemfelder des Datenschutzes in den bekannten Netzwerken wie Facebook, XING, StudiVZ oder auch LinkedIn sein können. Anschließend ging es an die Erstellung der groben Gliederung und der Absprache, ob ich so vorgehen kann. Nach dem OK des Betreuers ging es dann ans Schreiben – oder besser, ans Lesen. Lesen von Aufsätzen, Blogbeiträgen (hier muss ich besonders Dr. Carsten Ulbricht mit seinem genialen Blog zu Web 2.0, Social Media & Recht – http://www.rechtzweinull.de/ erwähnen), Gesetzestexten (vorallem BDSG und TMG) und unzähligen Kommentierungen dieser Gesetze nahm eindeutig mehr Zeit in Anspruch als das Schreiben selbst.

Langer Rede, kurzer Sinn – es war eine nervenaufreibende Zeit, da ich die Seminararbeit neben der Vollzeitarbeit im Jahresendgeschäft bei meinem Arbeitgeber (Lebensversicherung) geschrieben habe. Und ich war heilfroh, als ich diese dann endlich fertig gestellt und abgegeben hatte! Bis dahin standen neben rund 8-9 Stunden täglicher Arbeitzeit im Unternehmen täglich 2-4 Stunden recherchieren und Schreiben auf dem Programm. Und das über rund acht Wochen…

Zum Ablauf des Seminars habe ich ja bereits hier geschrieben. Als nächstes kommt – nach der noch zuvor kommenden Klausur „Personalführung“, mein wirtschaftswissenschaftliches Wahlmodul – die Bachelorarbeit mit rund 50 Seiten – ab April. Also nicht wundern, wenn ihr dann nicht mehr viel von mir hört. Thema? Noch nicht bekannt. Leider!

Ach ja – hier die Arbeit als pdf: „Datenschutz in sozialen Netzwerken.pdf

Und ja, vielleicht überarbeite ich die mal noch und aktualisiere sie… wenn mal viel Zeit sein sollte… Wird aber wohl eher nichts werden – denn zeitgleich mit der Bachelorarbeit beginnt dann auch das Masterstudium mit dem ersten Modul Zivilrecht – ebenfalls betreut durch den Lehrstuhl Wackerbarth.