Heute mal was persönliches: Lange habe ich gehadert. Soll ich mir so ein Monsterding kaufen? Nehme ich das dann auch wirklich mit, wenn ich unterwegs bin? Ich erinnere mich an längere Gespräche mit meinem Buddy Stefan in Schottland (hey, fang endlich an zu bloggen, damit ich Dich vernünftig verlinken kann ;)), die genau das als Fragestellung hatten.

Und ja, ich weiss es immer noch nicht so recht. Also, ob ich so eine „schwere“ Kamera (wir reden hier von mehr als 400g zuzüglich Objektiv(en), Ersatz-Akkus, Filter und weiss der Geier was) tatsächlich „immer“ dabei haben werde. Ich bin da sogar eher skeptisch.

Jetzt fragt ihr euch, warum ich dann doch eine DLSR kaufe. Nun – die Bloggerreise nach Ungarn (ich werde hier auch noch eine Zusammenfassung schreiben; alle Beiträge dazu findet ihr hier im Travellerblog) hat mich überzeugt. Nein, nicht hauptsächlich, weil mir das erst ein wenig peinlich war – ich mit meiner mitgeführten Minidigicam (Ixus 70; meine neuere, aber nicht viel größere (Anzeige/Werbung:) Nikon Coolpix S6300, mit der ich super zufrieden bin, ist leider immer noch zur Reparatur) sah da ein wenig komisch aus unter den anderen Reisebloggern:

Das Bild war zwar gestellt – aber alle hatten so Monsterdinger dabei.. hier von links nach rechts Ingo, Phil, Martina und Nina

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Was also war es dann, was mich geritten hat, mich doch für eine DLSR zu entscheiden? Eigentlich einfach – der Unterschied zwischen dem Bild, das ich machen konnte mit der kleinen Digicam:

Mein beschränkter Bildausschnitt ohne Zoom

Da fehlt was… bei Phil sah das so aus:

Ja, vollkommen andere Perspektive – aber kein wirklich größerer Abstand. (Bild: Philip Klever – danke!)

Ja, blöd, dass das Bild, dass ich durch seine Cam gesehen habe, nicht in seiner Sammlung ist, die wir nutzen können, aber Fakt war, dass er das ganze verdammte Ding locker drauf bekommen hat. Und das will ich künftig auch. Bin gerne in Städten unterwegs (ja, auch in Bergen) und bin heiß drauf, auch aus der Nähe ein großes Gebäude drauf zu bekommen…

Die Auswahl, was für eine Kamera es wird, war eine lange Geburt. Tendenziell neigte ich eher zu Canon, aber die Empfehlungen, die ich bei Facebook bekam, nachdem ich im Mediamarkt war (also gegen Ende der Kommentare), einfach überzeugend. Zu viele Gründe, die für die Niko D5200 sprechen. Viele harten Fakten, die ihr bei versusio.com nachlesen könnt, gefällt mir einfach auch, dass da der Ort des Bildes via GPS gespeichert wird. Dass ich Bilder via WLAN übertragen kann…

Langer Rede, kurzer Sinn – das Ding wird gekauft, wenn nicht noch was total schief läuft. Dank einer lieben Freundin in einem Fotoladen sieht es so aus, als bekäme ich die Nikon D5200 auch recht günstig 😉

Mit den Objektiven muss ich dann mal schauen…

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