Barcamp Stuttgart 2012 – besuchte Sessions #bcs5

 

Logo des Barcamps Stuttgart

 

Nachdem ich ja bereits einiges über meine Vorfreude auf das Barcamp Stuttgart 2012, die Vorabendparty und den Verlauf von Samstag und Sonntag geschrieben habe, hole ich gerne noch ein wenig nach, was ich in den Sessions mir notiert bzw. gemerkt habe (tatsächlich ist es natürlich noch viel, viel mehr, das ganze soll nur ein Anriß sein). Viele Eindrücke gab es – neben den Menschen, die dabei waren!

Sessions am Samstag des Barcamps Stuttgart 2012

Digitale Zertifikate nutzen (Andreas Albrecht, Dirk Astrath)

Gleich zu Beginn eine Session für mich, in der viele Bahnhöfe vorkamen. Oder ich es einfach nicht verstehe. Naja, ganz so schlimm war es natürlich nicht, aber Andreas stellte schon in der Vorstellung der Session klar, dass die Verwendung von Zertifikaten teilweise unnötig kompliziert gemacht wird. Da Windows wohl gerne die Zertifikate an der falschen Stelle speichert, gab es den Tipp, den Pfad selber auszuwählen.

Die richtige Rechtsformwahl (Jenny Hubertus)

In der Session von Jenny hatte ich für mich nicht viel neues erwartet, hatte ich mich ja selbst schon länger sowohl im Studium als auch privat damit auseinandergesetzt. Sie stellte die Qual der Wahl vor – soll eine Personengesellschaft oder eine Kapitalgesellschaft gegründet werden? Die Unterschiede zwischen verschiedenen Gesellschaftsformen stellte sie schön übersichtlich tabellarisch dar, u.a. mit den Punkten Haftung und erforderliches Kapital.

Screencasting How To (Andreas Pilz)

Kurz vor Ende bin ich dann noch in die Session von Andreas Pilz, in der Hoffnung, dieses Mal endlich eine Camtasia Lizenz zu gewinnen, die am Ende verlost wurde. Und hatte da wieder Pech.. Trotzdem war die Session wieder sehr spannend, u.a. wurde die Frage, ob man für Screencasts eher einen weiblichen oder einen männlichen Sprecher nimmt, mit „es kommt darauf“ an beantwortet – je technischer das Thema, desto besser kommen i.d.R. Männer wohl an. Bei Frage – Antwort Aufzeichnungen hingegen ist eine Mischung sinnvoll.

Social Media Monitoring mit Scanthe.net (Markus Jakobs)

Markus, online wohl besser bekannt als Kehrseite, stellte das von ihm konzipierte Netzwerk scanthe.net vor. Eine Mischung aus Pinterest und Monitoringtool. fand ich noch nicht überzeugend, aber das wird auch noch weiterentwickelt, und ich bin gespannt, wie es ankommen wird.

Leben mit Ablenkungen (Andreas Zeitler)

Die Session von Andreas war sehr spannend, berichtete er doch, wie er mit Ablenkungen im Arbeitsalltag umgeht. Lustiges Schmankerl am Rande – die Session begann deutlich verspätet, weil er sich von vielen Nachzüglern ablenken ließ 😉

Wichtig ist es vor allem, Trigger zu erkennen und dann zu entscheiden, was man dagegen tut. Andreas ist zum Beispiel während des Arbeitens telefonisch nicht erreichbar.

Was ist Security (Ralph Mayer)

Ralph erzählte, dass es keine 100%ige Sicherheit gibt. Es ist immer Aufwand und Ertrag zu bewerten. In der Session war ich aber irgendwie abgelenkt und habe wenig zugehört, sorry Ralph! (Aber ich kannte die auch schon).

Iron Blogging Stuttgart (Jan Theofel)

Jan stellte das Konzept der Iron Blogger Stuttgart vor, die wir uns auf dem Barcamp gegründet haben. Ist in soweit ganz witzig, weil ich vor der re:publica davon gelesen hatte und dort dann die Nicole Ebber von den Berlinern Iron Bloggern dazu befragt. Anschließend fragte ich hier rum, wer Lust dazu habe, da mit zu machen, das Echo war aber sehr verhalten. Wenig später gab es in Karlsruhe auf dem Barcamp (wo ich leider nicht war) eine Session, wie man Blogs bzw. Blogger „wiederbeleben“ kann. Eine Idee war auch hier das Thema Iron Blogging – und Jan nahm das dann in die Hand. Das Ergebnis seht ihr auf obiger Website. Und dies hier ist dann auch mein erster Wertungsbeitrag 😉

Wer jetzt wissen will, was Iron Blogging ist: Dazu gibt es noch einen extra Blogpost, in aller Kürze aber: Man verpflichtet sich, mindestens einmal die Woche zu Bloggen. Wer da nicht tut, zahlt 5 EUR in eine Kasse, die dann irgendwann gemeinsam vervespert wird. Wer mehr wissen will, aber nicht warten, kann Jans Beitrag zum Iron Blogging lesen.

Sessions am Sonntag des Barcamps Stuttgart 2012

Neuerungen in Google Analytics von Katrin Mathis

Katrin stellte, wie auch schon auf dem Saarcamp, die Neuerungen von Google Analytics vor. Einen Tipp gab es dabei auch: Wer wenige Seitenaufrufe (kleiner 10.000?) hat, sollte das „Page Load Sample“ besser von 1 auf einen viel höhere Wert stellen. Denn sonst wird nur ein Prozent der Seitenaufrufe überhaupt ausgewertet. Bei 10.000 wären das also gerade mal 100.

Vorsicht auch bei den Besuchsdauern, die Google Analytics anzeigt. Die Messungen erfassen nur Aufrufe. Wird also nur eine Seite aufgerufen und dann nach 20 Minuten lesen geschlossen, dann ist die Besuchsdauer 0 Sekunden! Dies lässt sich aber wohl umgehen, wenn man sich auskennt 😉

Als Empfehlung gab es noch ein Buch – ich bin so frei und setze das mit meinem Werbelink von Amazon rein, bei einer Bestellung bekomme ich Provision: Google Analytics: Implementieren. Interpretieren. Profitieren von Timo Aden.

Amazon KDP für eBooks von Lukas A. Schwoebel

Sehr spannend war für mich auch die Session von Lukas, der bereits selbst einige Bücher für den Kindle bei Amazon veröffentlicht hat. Es gibt zwei grundsätzliche Optionen: Entweder 35 % Tantiemen oder 70 %. Bei der zweiten Variante muss man allerdings „Versandkosten“ in Form der übertragenen Datenmenge bei den Downloads zahlen. Ausführliche Informationen hierzu gibt es direkt hier bei Amazon. Dann gibt es zwei Verkaufsoptionen, einmal über Amazon direkt, einmal über das KDP Select Programm. Bei Letzterem hat man die Möglichkeit, 1x pro Monat kostenlos sein Buch anzubieten – und wird dann an einem Topf von 600.000 EUR beteiligt, der entsprechend den Downloadzahlen unter allen teilnehmenden Autoren ausgeschüttet wird.

Spannend ist auch die Möglichkeit, das eBook fünf Tage kostenlos anzubieten. Wieso man das möchte? Erhöht sehr stark die Downloadzahlen – und damit das Ranking bei Amazon und damit dann auch spätere Verkaufszahlen, da das eBook dann besser gefunden wird.

Erstellen kann man eBooks beispielsweise mit Sigil.

Netzwerk Kreativwirtschaft BW von Uli Winchenbach

Uli stellte das Kreativnetzwerk Baden-Württemberg und seine Akteure vor – und seine Idee, im Rahmen dieses Netzwerkes nächstes Jahr an der re:publica teilzunehmen und hierzu Blogger einzuladen. Dort soll es dann neben einer Teilnahme in den offiziellen Panels auch Aktionen geben, über die die Blogger berichten und in social networks wie Twitter, Facebook oder Google+ für Aufmerksamkeit sorgen sollen. Ich bin gespannt, ob das klappt, ich wäre gerne dabei!

Augen OP – meine Erfahrung nach 9 Monaten von Ute Muendlein

Last, but not least, habe ich mir mit anderen von Ute erzählen lassen, wie Ihre Augen OP abgelaufen ist, bzw. natürlich wie das ganze komplett abgelaufen ist. Trage ich doch selbst schon länger den Gedanken mit mir rum, meine Augen lasern zu lassen. Utes Bericht hat hier wieder Mut gemacht, insbesondere, dass das ganze schmerzfrei war und die eigentliche OP auch nur wenige Sekunden dauert. Und dass sich unmittelbar anschließend eine hervorragende Sehfähigkeit eingestellt hatte.

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