Last Updated on 5. Juli 2026 by Hubert Mayer
Ein Nachtrag zu Sonntag: Es ging schief, was schiefgehen kann. Nach der leicht verspäteten Abfahrt und der Zwangsruhepause des neuen Lokführers kamen Türstörungen mit mehrfachen Neustarts der Lok dazu. Das führte irgendwann dazu, dass wir gut zwei Stunden verspätet in Köln ankamen, nachdem wir zahlreiche Halte ausgelassen hatten. Unser Anschluss-ICE war auch verspätet, stand am Gleis gegenüber – und fuhr etwa 20 Sekunden vor der Türöffnung unseres IC ab :(
Die 1,5 Stunden Zwangspause bis zum nächsten bis Stuttgart durchfahrenden ICE nutzten wir, schnell etwas essen zu gehen. Dann folgte die nächste Verspätung – und ein außerplanmäßiger Halt in Montabaur zur medizinischen Versorgung eines Notfalls. Auf dem Heimweg geriet ich dann noch auf den letzten Metern in einen heftigen Gewitterguss. Und betrat dann kurz nach 1 Uhr meine etwas über 31 Grad heiße Wohnung …
Entsprechend war die Nacht auf Montag, den ich dann auch nur auf dem Balkon verbrachte. Halb lesend, halb dösend. Was für eine besch*** Luft in Stuttgart und viel zu heiß! Das Einzige, was ich noch auf die Kette brachte, das war auspacken und Wäsche waschen.
Dafür nervten die Nachbarn schräg unter mir den gesamten (!) Tag mit lautstarken TV-Sendungen. Zum Kotz**!
Tatsächlich konnte ich ein wenig schlafen, um 22 Uhr war ich im Bett, laut der Schlaf App dann um 22:29 Uhr eingeschlafen. Öfters wach gewesen und um kurz nach 4 Uhr ging dann auch der Fernseher da schräg drunter aus am Dienstag :/
Der Wecker riss mich dann hart um 5 Uhr aus dem Schlaf. Schnell Kaffee getrunken, dabei alle Fenster aufgerissen, geduscht und ab ins Büro.
Vormittags angefangen, mich durch die Mails, News und dringenden Aufgaben zu ackern, mittags „Cevapcici“ gefuttert und dann auch schon los zur Betriebsversammlung.


Leider gab es dort so gar nichts Neues zu erfahren.
Am Abend gerade rechtzeitig zur VVB Vorstandssitzung nach Hause gekommen, anschließend den nächsten Tapa geplant und dann den Tag nachgelesen und eine nette Unterhaltung mit Ralf via Teams geführt :)
Und dann endlich Zeit gehabt, noch ein paar Minuten Roman zu lesen, bevor ich schon wieder erschlagen ins Bett bin, der Hitze wegen aber mit dem Einschlafen kämpfte. Und Durchschlafen war auch nicht drin.
Am Mittwoch war ich entsprechend platt, trotzdem wurde es ein langer Arbeitstag, knapp 9,5 Stunden, trotz morgendlichen Hautarztbesuchs. Der war wenigstens zufriedenstellend, keine Veränderungen der Muttermale und auch sonst nichts auffälliges.
Morgens war es noch recht kühl, sodass ich bis abends, außer im Arbeitszimmer, die Temperatur drinnen auf knapp unter 27 Grad halten konnte. Und dann wieder lüften.
Über den Tag schaffte ich es, alles bis auf 2-3 Mails zu lesen, die ersten Aufgaben zu erledigen, die nicht so dringend waren, dass ich sie am Dienstagmorgen erledigt hätte.
Aber mein Arbeitsvorrat ist immer noch sehr hoch.
Die Mitwirkung an der Neuausrichtung des Freundeskreises 2.0 hatte ich vorsorglich abgesagt, ich muss gerade mit meinen Kräften haushalten, sonst ist jede Urlaubserholung sofort weg. Stattdessen las ich den Roman aus und machte einen kleinen Spaziergang.

Anschließend war ich wieder vom lauten TV und Fußball der Nachbarn schräg drunter im Nachbarhaus genervt.
Ich war dann erneut zeitig im Bett, denn um 5 Uhr klingelte der Wecker am Donnerstag. Erstaunlicherweise habe ich recht gut geschlafen, trotz oder weil alle Fenster aufgerissen waren?!
Erste Handlung nach dem Wecker ausstellen: Alle Fenster im Treppenhaus aufzureißen. Das scheint auch noch nie jemand gemacht zu haben, so heiß wie es da drin ist/war…
Dann einen Kaffee, die Nacht nachgelesen und auf dem Weg zum Auto die Fenster wieder geschlossen. Der Arbeitstag war dann ziemlich daneben. Außer den Meetings habe ich nichts, wirklich gar nichts von dem geschafft, was ich tun wollte. Dauernd wollte wer etwas von mir.
Wenigstens hatte ich ein nettes Mittagessen mit Dominik und Wolfgang.

Das Wiegen des Beilagensalat ist wieder abgeschafft worden, das heißt für mich leider auch weniger grüner Salat, dafür wieder mehr Krautsalate.
Auf dem Heimweg sprenkelte ich noch mein Auto an der SB-Waschanlage ab, und zu Hause lief ich dann postwendend wieder los zur Stadtbahn.
Im Mon Petit Café habe ich dann Peter getroffen, der meinen Parkberechtigungsausweis freundlicherweise für mich laminiert. Und es wurde ein sehr langer Abend. Es gab tolle Biere, etwas zu essen und lange Gespräche.

Erst wir beide, gegen später mit unseren Nebensitzern, bis wir erst reinmussten und dann Chris den Laden schloss. Ups. Auf dem Heimweg blieb ich noch kurz am Börsenplatz stehen und schaute den Tanzenden beim Stuttgart Dance OPEN AIR zu.
Daheim riss ich die Fenster auf und las auf der Couch noch ein wenig den Abend nach, bis es etwas heruntergekühlt war und ich ins Bett fallen konnte. Die Fenster blieben über Nacht überall offen und ich bekam die Wohnung offenbar ein weiteres knappes Grad kühler, zumindest zeigte mir das Thermometer am Freitagnachmittag nur noch 25,6 Grad an.
Den Tag selbst verbrachte ich auf dem Balkon, lesend und ein wenig rumdösen. Keine Lust, irgendwas mehr zu machen. Bis abends, da lief ich dann runter zum Fischmarkt. Dort drehte ich zwei Runden, bis ich eine schlechte Entscheidung traf und den Zander mit Bratkartoffeln nahm.

Trocken und laukalt… Nee, das war nichts. Das nächste Mal ein anderer Stand! Ein Bier trank ich danach zum Runterspülen, da aber Barzahlung angesagt war, blieb es bei einem dort. Auf dem Rückweg lief ich über den Marktplatz, dort war dann eine „irgendwas“ Science Veranstaltung und es gab einen Stand mit Birkenwäldle Bier. Nie gehört, ist eine junge Stuttgarter Kleinbrauerei. Musste ich natürlich probieren. Fazit: Trinkbar und sehr sympathische Brauer.

Mein nächster Stopp auf dem Heimweg war das Schlesinger.

Mag ich noch so oft wie möglich besuchen, solange es das noch gibt. Denn ein neuer Pächter ist leider immer noch nicht gefunden. Zurück zu Hause reichte es noch für zwei Kapitel von meinem aktuellen Carl Mørck Roman auf dem Balkon, danach las ich auf dem Handy den Tag nach und scrollte durch LinkedIn und Co.
Am Samstag genoss ich das Ausschlafen, auch wenn ich ab 5 Uhr mehrfach wach war. Dann gegen 8 Uhr Kaffee und nacheinander die Fenster zu. Erst im Wohnzimmer, wo die Sonne schon wieder hinknallte, dann der Rest. Den Beitrag schrieb ich bis hierher weiter, fügte schon mal die (wenigen) Bilder der ereignislosen Woche ein und setzte mich dann auf den Balkon, bis ich zu Nic ging.
Dafür nutzte ich das neue Lime Abo (LimePrime; 1,99 EUR/Monat, Fahrten bis 5 Min 1 EUR, Fahrten bis 20 Min 1,50 EUR Festpreis; keine Werbung…). Faire Preise, leider sind die Akkus bzw. die Leistung schwach. Bergauf schleiche ich selbst wenn der Akku voll ist. Wenn ich das richtig interpretiere, sind das immer noch die Roller der ersten Generation von Lime.
Den Nachmittag und den Abend verbrachten wir auf dem Balkon, ich las gemütlich. Dazwischen liefen wir (nach Reservierung natürlich) ins Italo Disco und ich bekam wieder leckersten Limoncello Spritz und meine Lieblingspizza:

Kurz vor 23 Uhr fielen wir dann ins Bett und waren heute zwar recht zeitig wach, pennten aber dann weiter vor uns hin bis ca. 9 Uhr. Den Kaffee gab es dann auf dem Balkon, der ist zwar noch Baustelle, aber immerhin liegen die neuen Fliesen und wir durften uns draufsetzen, wenngleich auch die Vergung erst nächste Woche ansteht.
Zum Frühstück mussten wir daher wieder rein, der Tisch ist noch auf dem Speicher. Bis etwa 16 Uhr saßen wir draußen, dann begann es zu schütten und das Thermometer fiel um 5 Grad. Also meinen Roman drinnen ausgelesen.
Dann den Tag auf dem Handy nachgelesen. Warum das allerdings derzeit so rasch den Akkusaft verliert, verstehe ich nicht so ganz.
Jetzt gibt es noch Wurstsalat!

Und in den nächsten Minuten breche ich dann auf nach Hause.
Einen schönen Restsonntag wünsche ich Dir noch!
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Diese Woche gekauft:
Nichts
Morgen wollte ich einem Webinar lauschen, am Dienstag gehe ich mit Dominik (und Linda?) auf den Fischmarkt. Und das ist erstaunlicherweise die gesamte Planung für die Woche.
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