Mein Homeofficesetting

Tag 1 und Tag 2 im Homeoffice – meine Erfahrungen (mit dem Mac in einer Windowsumgebung)

Last Updated on 26. März 2020 by Hubert Mayer

Puh, das war spannend. Mein erster Tag Homeoffice. In aller Schnelle aus dem Boden gestampft bei meinem Arbeitgeber. Es gab nur vereinzelt Mitarbeiter:innen, die das bislang nutzen konnten. Corona stellt nun unsere Arbeitswelt auf den Kopf. Auf einmal gibt es VPN Zugänge. Eine Notfallkommunikation, die zwar noch nicht perfekt ist, aber bewundernswertes leistet und mit der ich vollkommen zufrieden bin.

Bei uns laufen seit Monaten (ja, mehr als 12) Projekte, die unsere Technik modernisieren sollen, auch Homeoffice bzw. mobiles Arbeiten war dabei Thema. Viel Geld fließt in die Aktualisierung der Infrastruktur/IT-Landschaft. Mit einem recht sportlichen Zeitplan aus meiner Sicht.

Doch nun ändert sich alles. Hier möchte ich die Gelegenheit nutzen, von meinen Erfahrungen zu berichten. Und den Herausforderungen. Und von beiden gibt es eine Menge. Denn ich habe zwar grundsätzlich Voraussetzungen, die andere nicht annähernd haben – aber auch Probleme. Warum? Verrate ich Dir:

Vorneweg meine Homeofficevoraussetzungen, die natürlich fast optimal sind:

  • Ich lebe alleine in meiner Wohnung
  • separates Arbeitszimmer
  • recht leistungsstarken iMac 27″
  • Internetanbindung mit 400 MBit/s und Upload von 40 MBit/s, die auch fast vollständig meistens zur Verfügung stehen
  • meine Tätigkeiten sind kein Tagesgeschäft in der Versicherung, ich mache Grundsatzaufgaben
Mein Homeofficesetting
Mein Homeofficesetting

So sieht das Setting bei mir aus – ja, leider zwei verschiedene Auflösungen. Einen 5-K zusätzlichen Monitor konnte ich mir nicht leisten :) Und wenn Du sehen willst, wie meine Kabelinternetanbindung (noch) ist:

Die Leitung von Unitymedia bzw. jetzt Vodafone taugt!
Die Leitung von Unitymedia bzw. jetzt Vodafone taugt!

Sobald die neue Box kommt von Vodafone, erhöht sich das auf 1.000/50 MBit/s (hoffentlich)…

Das „Problem“: Wir arbeiten im Büro 100 % auf Windows Basis, ich zuhause auf nem Mac. Kein Problem, denkst Du? Hmmm.

Los ging das Problem bei mir mit einer falschen Anleitung. Wenn Du Dich erst mit dem VPN verbindest bei der Einrichtung und dann eine App runterladen sollst, die den Windowsbildschirm spiegelt, dann geht das nicht, wenn innerhalb des Arbeitgebernetzes nur einzelne Seiten freigeschaltet sind im Netz. Und der Appstore von Apple nicht dazu gehört. Das Problem ließ sich schnell lösen, VPN Verbindung trennen, App runterladen, installieren und auf ein Neues.

Doch dann wurde es spannend. Anmeldung an allen relevanten Diensten funktionierte – doch die Tastatur meines Macs und die Windowsumgebung brachten mich an den Rand des Wahnsinns.

Das ist kaum nicht kompatibel… Ich kopiere also mal, was ich heute in unser betriebsinternes Wiki geschrieben habe, da da nichts betriebsinternes drin ist:

Mac in einer VPN Windows Umgebung nutzen

„Beim ersten Mal: Vor dem Verbinden mit dem SDK Netz via FortiNet muss die Windows Remote Desktop herunter geladen werden, da das innerhalb des SDK Netzes nicht möglich ist.

Bei Verwendung der klassischen Mac-Tastatur muss beim Arbeiten auf dem Host immer die „fn“-Taste zusammen mit der

„Enter“ Taste gedrückt werden, wenn ein Befehl abgeschickt werden soll
„F-Taste“ gedrückt werden, wenn eine Funktion, die mittels „F-Taste“ verfügbar ist, ausgewählt werden soll
Pfeil nach rechts, links, oben oder unten gedrückt werden für Bildsprünge bzw. Cursor springen ans Ende bei Pfeil nach rechts
„Rückschritt“ Taste (Löschen Eingabe links) gedrückt werden, wenn Mails mit der Tastatur gelöscht werden sollen – das ist die „Entf“ Funktion bei Windows, löscht in Texten also das folgende Zeichen.
„command“ + Pfeil nach rechts führt zum Verschieben des Fensters nach rechts

Wenn man zwischen den einzelnen Anwendungen wechseln will, wird die Tastenkombi „alt/option“ + „Tab“ verwendet (+ Shift für rückwärts gehen in dem aufpoppenden Fenster mit den offenen Anwendungen“)

Das „@“ Zeichen verbirgt sich unter „alt/Option“ + „Q“

Nicht erschrecken, wenn man die falsche Kombi gedrückt hat, die meisten Anwendungen sind wieder auffindbar und müssen nur wieder in den Vordergrund gebracht werden oder bei 2 Bildschirmen verschoben werden. Passiert (zumindest mir: may) wieder und wieder und wieder. Eventuell könnte eine Windows-Tastatur am Mac Abhilfe schaffen, das muss ich mal ausprobieren, sobald ich eine habe.

(to be continued…)“

Ja, da werde ich dieser Tage bestimmt noch einiges ergänzen können.

Tag 2

Der Tag begann damit, dass ich mich 1,5 Stunden nicht ins Firmennetz einloggen konnte. Lästig, aber ich habe, während ich das versucht habe, schon mal die Mails gelesen (Outlook Web Access) und das Versicherungsjournal. Mit einem Kollegen und einer Kollegin geschrieben, über einen der Briefe geschaut, die ich überarbeiten wollte heute.

Doch auch wenn ich länger nicht reingekommen wäre – Arbeit habe ich mir schon vorbereitet, die genau das abfedert. So hätte ich stattdessen mich in Adonis vergnügen und für das IKS (Interne Kontrollsystem; Risikomanagement) Prozesse prüfen und überarbeiten können. Nun konnte ich aber in aller Ruhe direkt in der Firmenarbeitsumgebung Briefe anpassen und diverses anderes erledigen (beispielsweise beauftragte Änderungen auf der Website prüfen – was auch ohne Zugang zum Netz dort gegangen wäre) und Verbesserungsvorschläge erstellen. Dazwischen Infos per Mail aus anderen Abteilungen eingeholt, mit einer Kollegin länger telefoniert, die ebenfalls Homeoffice macht und noch dies und das…

Die Mittagspause war dann etwas kürzer, aber dennoch länger als sonst. Was mir aber nichts ausmacht, denn gerade kann ich innerhalb des arbeitsrechtlich erlaubten meine Zeit frei einteilen. Hieß in dem Fall, nach dem Mittagessen bis kurz vor 15 Uhr arbeiten, dann ausstempeln, ein Webinar von ner guten Stunde anschauen, 1,5 Stunden spazieren gehen, wieder was essen und dann nochmal 45 Minuten arbeiten.

Ich wünsche mir jetzt schon so sehr, dass ich sowas auch „nach Corona“ zumindest teilweise beibehalten kann. Gerade die Möglichkeit auch tagsüber mal für eine Stunde ein Webinar anzuschauen, das mich privat interessiert, ist grandios!

So, das waren mal mein kurzer Erfahrungsbericht von zwei Tagen Homeoffice – ich mag mehr davon!

[grey_box]Meine Reiseberichte gibt es mittlerweile auf meinem Reiseblog. Ihr wollt schneller und „live“ bei meinen Reisen dabei sein? Dann folgt mir doch bei Instagram und/oder Twitter. Auf Instagram sogar oft tatsächlich live mit den Instastories. Meist abends gibt es auf der Facebookseite des Reiseblogs dann auch eine kurze Zusammenfassung der Tage auf Reisen mit den Bildern vom Smartphone. Auch hier freue ich mich immer auf neue „Gefällt mir“ – und mir helft ihr damit auch! Und das eine oder andere Bild soll es auch bei Pinterest von mir geben. Dorthin dürft ihr natürlich die Bilder auch gerne pinnen!

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Ich bin ja echt Fan von Amazon Prime. Meist keine Versandkosten, ordentliche Serien- und Filmauswahl (mein Netflixersatz) und Amazon Music als Ergänzung.




Hubert Mayer
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