„Kloster Andechs – Das Wirtshaus“ in Nürnberg

Letztes Wochenende war ich Freitag und Samstag in Nürnberg- zur Beiratsitzung der VVB. Da wir zeitig dran waren, haben wir nach dem Bezug des Hotels (eines der zahlreichen IBIS in der Nähe des Bahnhofes) die Zeit genutzt, noch schnell ein bürgerliches aussehendes Restaurant zu suchen, um nicht bis abends hungern zu müssen. Gefunden haben wir dann auch ein Schnitzel – im „Kloster Andechs – Das Wirtshaus„. 
Und ja, das Kloster Andechs liegt natürlich immer noch in der Nähe des Ammernsee – aber das Bier von dort wird auch in Nürnberg in der gleichnamigen Gastronomie ausgeschenkt. Dass die Getränke lecker waren, war somit aber schon gesichert. Das Restaurant befindet sich im selben Gebäude wie das Hotel „Deutscher Kaiser“ und ist leicht zu finden, wenn man vom Bahnhof die Königstrasse entlang läuft. Einfach Augen auf auf der rechten Strassenseite.

DAS RESTAURANT

Das Restaurant befindet sich in einem schönen alten Gebäude unweit des Nürnberger Hauptbahnhofs. Von außen macht es schon einen bodenständigen Eindruck:

Bild vom Eingang des Andechser in Nürnberg

Innen ist links ein kleiner heller Bereich dank der Fenster außenrum mit Platz für ca. 20 Personen.  Rechts kommen noch ein paar Stehplätze, dann eine lange Theke, die Empore darüber und hinten ein großer fensterloser Speisebereich. Glaube ich zumindest, ich bin nicht hinter gelaufen, hatte aber keinen Eindruck von Tageslicht von dort. Alles ist schön ausgeleuchtet, so dass das schöne Holz seine Geltung erlangt. So sieht dann die Beleuchtung aus:

Leuchter an der Decke

DER SERVICE

Kann in keiner Weise klagen, ich bin selten so fix bedient worden. Gleich nach dem Reinkommen haben wir die Karte erhalten mit der Frage, ob wir schon etwas zu trinken bestellen wollten. Das dabei bestellte helle Hefeweizen (auf der Karte natürlich als „Weißbier“ bezeichnet) bzw. die Halbe meines Begleiters kam dann umgehend. Ich habe dann – wie könnte es anders sein- ein Schnitzel bestellt.

DAS SCHNITZEL

Hammer! Ehrlich. Ungelogen. Das Schnitzel „Wiener Art“ kommt auf einem ovalen Teller. Drunter und daneben findet sich (ohne zu suchen ;)) ein ordentlicher Berg Pommes (und erschreckenderweise je zwei Packungen Mayo und Ketchup). Das Schnitzel ist schön paniert, kein Industrieschnitzel, sondern ungleichmäßig geformt, wie richtiges Fleisch sein muss (meines hatte dann auch mehr so eine Lungenform) und besteht aus gutem hellen Fleisch. Nicht zu dünn geklopft, nicht zu dick. So sieht für mich dann ein perfektes Schnitzel aus:

Bild vom Teller mit dem Schnitzel und den Pommes

Preislich kann man – zumindest wenn man aus Stuttgart nach Nürnberg kommt – nichts einwenden. Dafür, dass es mir nicht nur sehr gut geschmeckt hat, sondern ich auch satt wurde, hatte folgende Rechnung:

  • Schnitzel              8,20 EUR
  • Radler 0,3 l:       2,50 EUR
  • Weizen 0,5 l:      3,20 EUR
  • Linie Aquavit:   2,80 EUR
  • Gesamt:             16,70 EUR

Wer jetzt selbst Lust auf ein Schnitzel im „Kloster Andechs – Das Wirtshaus“ bekommen hat und in Nürnberg gerade ist, hier noch die erforderlichen Daten:

Kloster Andechs – Das Wirtshaus
Königstr. 55
90402 Nürnberg
0911/2369844

Macht euch einfach selber einen Eindruck, die Kritik auf anderen Bewertungsseiten kann ich nach meinem Besuch nicht nachvollziehen – vielleicht hatte ich aber auch nur Glück um die Mittagszeit. Am Nachbartisch wurde über kalten Kartoffelsalat geschumpfen, der kam wohl aus dem Kühlschrank – die Kellnerin entschuldigte sich darauf angesprochen mit Kaffee/Espresso für diese drei Gäste (von denen nur einer den Kartoffelsalat hatte). Ihr könnt ja berichten, wie es euch ergangen ist. Meinen ersten Bericht über das Nürnberger Kloster Andechs – Das Wirtshaus findet ihr auch unter Schnitzelfans.de -> dort könnt ihr euch auch selbst beteiligen, wenn ihr irgendwo Schnitzel essen wart. Wir freuen uns dort auf Verstärkung.

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