Last Updated on 16. August 2026 by Hubert Mayer
Trotz, dass das Ferienhäuschen verdammt warm war, habe ich erstaunlich gut geschlafen, bis mich Nic um 07:19 Uhr geweckt hat. Aus einem Traum herausgerissen. Tztztz. Dann zwei Kaffee und ich wurde zu Albert Heijn geschickt, Brötchen zu holen.
Nach dem ausgiebigen Frühstück mit einer Avocado (*nomnomnom*) liefen wir zum Auto und fuhren los in Richtung Middelburg. Nicht den direkten Weg, sondern gemütlich über Westkapelle und Vlissingen. Schön soll es in Middelburg sein, hat die Frau gesagt. Was sie nicht bedachte (wusste), das war die Kirmes, die den Marktplatz leider komplett verschandelte und auch keinen gemütlichen Aufenthalt zuließ.



Aber ja, Middelburg hat mir gefallen, nette Sträßchen, und ich wurde noch einmal Shoppingopfer. Gleich zwei neue Paar Schuhe gönnte ich mir hier, zwei verschiedene Paar New Balance. Auch wenn es meine geliebten 574 nicht gab.
Von Middelburg aus fuhren wir weiter nach Verre. Am Ende des Tages standen damit 19,20 EUR Parkgebühren auf dem Zettel. Aber auch Veere hat mir gefallen, ist mini, aber hat ein paar schöne Gebäude.

Hier haben wir auch zu Abend gegessen. Die Pizza selbst war mittelprächtig, etwas fad bis auf die scharfe Salami, die Lage am Hafen dafür unschlagbar.

Zurück in Domburg verbrachten wir den Abend im Ferienhaus, probierten uns durch vier (zwei noch nie getrunkene) IPAs. Und ich las meinen Roman weiter. Gegen 22:15 Uhr verzogen wir uns dann ins Bett. Das Ferienhäuschen war an diesem Tag noch angenehm temperiert.
In der Nacht auf Dienstag war ich einmal länger wach, insgesamt schlief ich aber ganz gut. Morgens begann ich dann diesen Beitrag, bevor ich wieder Brötchen holen bei Albert Heijn war.
Nach dem Frühstück konnte ich eine Weile lesen, da wir die Spülmaschine laufen ließen. Danach entschieden wir, dass wir unsere Idee, eine kleine Wanderung zu machen, wahrmachen. Und so zogen wir los, auf den Dünen bis Oostkapelle,



dazwischen ein spannender Waldpfad mit irre verdrehten Bäumen.
Etwa am Scheitelpunkt gab es sogar einen kleinen Imbiss, perfekt für ein schnelles Getränk. Und wenn wir Hunger gehabt hätten, wäre die Auswahl an Fritten, Bitterballen und Co. zu sensationell günstigen Preisen groß gewesen.
Auf dem Rückweg kamen wir am Schloss Westhove vorbei, heute ein Hostel.

Wieder in Domburg angekommen, gulpsten wir erst ein Wasser herunter, bevor wir entschieden, was wir zu Abend essen. Für mich wurde es ein Schnitzel.

Und in unserem Größenwahn folgte noch ein Grand Dessert…

Den Abend beschlossen wir wieder lesend auf der Couch im Ferienhaus.
Am Mittwoch war ich vor Nic wach, also ging ich runter und öffnete die Türen zum Wohnzimmer sperrangelweit, damit Luft hereinkommt. Und erledigte derweil meine Buchhaltung der letzten Woche.
Nachdem ich die Brötchen von Albert Heijn geholt hatte, vorbei an der Mühle Weltevreden,

und wir unser Frühstück verdrückt hatten, fuhren wir nach Veere. Dort hatte ich am Montag gesehen, dass man mit dem Schiff über das Veerse Meer fahren kann, und so buchten wir eine Zweistundenrunde (eigentlich eine Acht).

Herrlich entspannend, auch wenn es ungewohnt war, dass man die Getränke auf dem Schiff nur in bar bezahlen konnte. Anschließend fuhren wir nach Westenschouwen und setzten uns dort in eine Strandbar. Auch hier eher Restaurant als zum Chillen, aber immerhin mal eine große Außenterasse.
Und es gab den ersten vernünftigen Limoncello Spritz auf dieser Reise. Ein frühes Abendessen stopften wir auch in uns rein, zwei Bittergarnituren und eine Portion Frits mit Frikandel.


Zurück in Domburg schaute ich noch, ob ich zwei einzelne Eier im Albert Heijn bekomme, aber Fehlanzeige. Dafür kaufte ich drei Beutel Borrelmix zum Knabbern zu Hause. Während andere die Sonnenfinsternis anschauten, ärgerte ich mich über diese, denn das Lesen wurde schwerer ;)
Den Rest des Abends verbrachten wir also mit Lesen und dem nächsten kleinen Biertasting im Ferienhäuschen.
Auch am Donnerstag waren wir zeitig wach, ich lüftete dann unten, Nic kam schon bald nach. Nach dem üblichen Nachtnachlesen, hier mit den Kaffees eben auf der Couch statt im Bett, holte ich wieder Brötchen.
Nach dem Frühstück stiegen wir ins Auto und fuhren nach Westkapelle, vorbei an dem schönen Leuchtturm.

In Westkapelle schauten wir das Polderhuis an, ein sehr spannendes Museum über die Geschichte des Ortes mit Schwerpunkt auf der Invasion der Alliierten im 2. Weltkrieg.
Und angenehm temperiert war es dort auch, perfekt bei den 30 Grad, die es draußen hatte. Von dort aus schlenderten wir über die Düne in die BomBaai Strandbar.


Das kommt einer Strandbar, wie wir sie aus Zandvoort kennen- und liebengelernt haben, schon näher. Ich probierte die Biere und wir futterten einen Happen.

Abends, zurück in Domburg, bummelten wir noch durch die wenigen Läden, die der Ort hat, bevor wir uns im „In den Walcherschen Dolphijn“ niederließen. Und dort bekam ich in Domburg den ersten vernünftigen Limoncello Spritz! Da wir immer noch ziemlich satt aus dem BomBaai waren, gönnten wir uns nur eine Kleinigkeit.


Im Ferienhäuschen lasen wir dann noch etwas, bis es an der Zeit fürs Bett war. Die Nacht war nicht einfach, es war viel zu warm!
Zeitig waren wir am Freitag wach. Ich überreichte zum Kaffee ein kleines Geschenk und zwischen Kaffee und Tee fügte ich hier die Bilder ein und sprang unter die Dusche. Anschließend gingen wir frühstücken, ich genoss wieder ein Uitsmitter, dieses Mal im „In den Walcherschen Dolphijn“.


Danach bummelten wir ein wenig durch den Ort, bis wir uns auf zwei Getränke im OAXACA mit Blick auf das Meer niederließen. Und anschließend standen wir sogar zwei Minuten mit den Füßen im Meer.
Einen Zwischenstopp legten wir am Ferienhäuschen ein, lasen etwas und begannen, soweit als möglich, zu packen. Das Abendessen nahmen wir wieder im „In den Walcherschen Dolphijn“ ein. Nicht, weil es das beste Restaurant ist, sondern weil man einfach immer hier schauen muss, wo es überhaupt einen freien Platz (im Schatten) gibt.

Zurück im Ferienhäuschen tranken wir noch die letzten beiden Biere, die wir da hatten (sehr lecker!), dann ab ins Bett. Der Wecker am Samstag stand auf 7 Uhr, ich war schon vorzeitig wach. Die Nacht war eh nicht besonders, ich war oft kurz wach, typisch für die Abreisenacht.
Um 06:30 Uhr hörte ich dann ein Donnergrollen, schaute durchs Dachfenster und beschloss angesichts der schwarzen Wolkenwand, wach zu bleiben. Wenig später begann es zu tröpfeln, ich schloss daher vorsorglich die Dachfenster. Wäre aber nicht nötig gewesen, es blieb beim Tröpfeln für 10–15 Minuten.
Kurz nach 7 Uhr dann den Kaffee mit Nic geschlürft. Bis der Trinktemperatur hatte, habe ich schon mal das Bett abgezogen, die Bettwäsche gerollt und in den Koffer gepackt. Dann gönnten wir uns noch einen Tee, bevor wir mit dem restlichen Packen begannen und das Haus besenrein machten.
Schon um 09:45 Uhr schlossen wir ab, machten einen Zwischenstopp bei Albert Heijn für Brötchen, Fentiman und Biereinkäufe und fuhren gen Metz, unserem Zwischenstopp auf dem Weg nach Hause. Die Fahrt verlief ziemlich entspannt, trotz einiger Baustellen. Und Tanken in Luxemburg für 1,729 EUR war natürlich ein Hingucker.
Weniger schön waren die enge Tiefgarage in Metz und das Vor-die-Tür-Treten bei 38/39 Grad. Das ist einfach pervers! Schnell suchten wir Kühle, erst in einer Kirche, dann in einem Restaurant auf ein Bier mit Verdunstungskühlungsanlage. Herrlich!
Was wir erst auf der Herfahrt registriert hatten, als wir in Luxemburg vor einem geschlossenen Supermarkt standen: Es war hier ein Feiertag, die meisten Läden waren daher auch in Metz geschlossen…
Dann schlenderten wir durch die Stadt, futterten ein kunstvolles Eis und warfen einen Blick in die Kathedrale.



Das Abendessen war unspektakulär, allerdings hatte ich einen sehr, sehr leckeren Chardonnay, der offenbar auch in Deutschland erhältlich und mit 5,99 EUR auch äußerst günstig ist.


Dass das Hähnchen ist, stand auf dem deutschen Text der Karte nicht dabei…
Da es bislang nicht 21 Uhr war, kehrten wir in einer schönen Cocktailbar ein und gönnten uns noch was. Toller Laden, hat uns sehr gut gefallen, das Saint Germain!


Erst gegen 23 Uhr rafften wir uns dann auf, die Lichtshow an der Kathedrale anzuschauen. Und dafür dann einmal das gesamte Programm. Das war äußerst beeindruckend!


Alle Bilder und kurze Videos, die ich von der Lichtshow gemacht habe, habe ich dir in einem Google-Fotos-Album freigegeben.
Ganz langsam liefen wir zurück zum Hotel, platt von der Hitze, und während Nic dann noch duschte, schlief ich schon fast ein. Heute Morgen mussten wir uns etwas gedulden mit dem Frühstück, da eine große Reisegruppe für früh morgens angekündigt war. Ich nutze die Zeit zum Duschen und hier den Beitrag weiterzutippen.
Das Frühstück war ganz ok, leider wieder keine Rühreier. Gegen 10:30 Uhr checkten wir dann aus und fuhren gen Heimat. Die Fahrt war leider ab Karlsruhe sehr zäh, viel Stau – und das auf den letzten Metern.
Meine Wohnung bei Ankunft: 29 Grad :( Habe dann nur die wenigen Bierdosen, die ich mitgenommen hatte, in den Kühlschrank, Tragetaschen und Rucksack ausgeräumt sowie Wasser aufgesetzt. Anschließend eine Weile auf den Balkon, bevor ich ins Mon Petit bin, wo ich gerade sitze.
Einen schönen Restsonntag wünsche ich Dir noch!
- In Domburg einen vernünftigen Limoncello Spritz zu bekommen, ist schwierig
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Diese Woche gekauft:
Zwei Paar Schuhe und ein paar (Bier-Socken). Und Lakritz :)
Morgen noch einen Tag frei, Wäsche waschen und Co. Dienstag und Mittwoch habe ich noch Homeoffice geplant, mal sehen, wie heiß es wird.
Am Donnerstagabend steht eigentlich das #SchnitzelS im Kalender als Serientermin, aber das scheint ja niemand mehr zu wollen. Vielleicht gehe ich einfach alleine Schnitzel essen in Bad Cannstatt vor dem Mon Petit Cafe. Einfach, weil ich es kann. Am Freitag steht dann mein erster Besuch des Mostbesens in Esslingen an.
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