Last Updated on 21. September 2026 by Hubert Mayer
Die Nacht verlief nicht gut, ich war mehrfach wach.
Der Bürotag war soweit ok, meine Kontrolltests habe ich durch, eine IT-Anforderung für benötigte Daten geschrieben und eine weitere ebenfalls.
Mittags gab es Kartoffel-Hack-Käse-Lauch-Suppe, die habe ich mir mit Chili verfeinert :)

Nach Feierabend „musste“ ich noch einen dringenden Abstecher zur SB-Waschanlage machen, irgendein Vieh hatte heftigen Durchfall über meinem Auto :/ Aber auch sonst war es eh dreckig.
Zurück daheim dann Krach im Treppenhaus und dann auf dem Balkon. Ich bekomme also junge Nachbarn unter mir. Ich bin ja mal gespannt, ob die Lautstärke jetzt nur während der Einzugsplanung ist oder ob ich demnächst runter muss… Ich weiss jetzt auf alle Fälle, dass es zwischen ihm und Leonie nie klappen wird im Job, wer bei dem Arbeitgeber zu locker ist und wer nicht und die Generation über „uns“, die Millennials, hat zu viel gelesen und deswegen zu viel Angst. Puuh.
Für die VVB plante ich den nächsten Tapas, dann las ich noch etwas den Roman weiter, bis es an der Zeit für #DHDL war. Das war teilweise interessant, trotzdem schaute ich nicht bis zu Ende, 23:20 Uhr war mir dann doch noch zu lange. Gegen 22:30 Uhr war ich im Bett, der neue Nachbar unter mir noch auf dem Balkon, aber die Lautstärke wenigstens runtergefahren.
In der Nacht auf Dienstag hatte ich wirre Träume, bis mich der Wecker aus dem Schlaf riss. Bürotag war angesagt, schnell noch eine IKS‑Kleinigkeit fertig machen und eine weitere IT-Anforderung schreiben, die ich für diverse Aufgaben benötige. Und dann wieder jede Menge spontanen Testkram und Prüfen des Tätigkeitsberichts des GWB.
Mittags gab es ein Fertiggericht von Frosta, das ist einfach lecker!

Zeitig habe ich Feierabend gemacht, denn ich durfte nach Fellbach zur Weinbergwanderung anlässlich 100 Jahre SDK. Und was soll ich sagen, das war großartig. Eine tolle, interessante Führung, beginnend an der Kelter mit einem Secco,

dann immer wieder in den Weinbergen angehalten und etwas erklärt bekommen, bis wir auf der Panoramaterrasse ankamen und zwei Weine verkostet haben. Lecker und was für ein Sonnenuntergang!


Mit zwei Kolleginnen und einem Kollegen lief ich zurück bis zur Stadtbahn, mit einer Kollegin dann noch bis Bad Cannstatt weitergequatscht über die frühere Barkultur in Stuttgart, Whisky und Reisen. Das war auch ein sehr angenehmer Ausklang.
Zurück zu Hause las ich dann noch ein wenig im Roman, bis es Zeit für das Bett wurde.
Am Mittwochmorgen war ich recht fit, doch der Tag zog sich lange. Gut war, ich kam mit meinem Teil des IKS endlich durch, solange es da keine Rückgaben gibt. Schlecht: Es zeigte sich, dass es mit fristgebundenen Aufgaben in den nächsten Wochen weitergeht.
Mittags machte ich mir noch einmal Maultaschen in der Brühe.

Die waren schon lange in der Gefriertruhe, die ich langsam leeren möchte.
Nach dem Abendessen spazierte ich nach einem schnellen Einkauf ins Kraftpaule, die beiden für mich interessanten neuen Biere vom Zapf verkosten.

Und geriet in das Bottlesharing, weil Stengel mich dazuzog und mit Imperial Stouts lockte. Das war sehr lieb! Und so ärgerlich, dass ich viele Biere an mir vorüberziehen lassen musste, da am Donnerstag die Geldwäschepräventionstagung in Frankfurt anstand. Zurück dann mit dem SSB Flex, war eh schon eine Stunde später als geplant.
Müde, aber ansonsten fit, startete ich in den Donnerstag. Schnell die Nacht überflogen, unter die Dusche gesprungen und ab zum Bahnhof. Die Fahrt nach Frankfurt klappte einwandfrei, ungefähr 3 Minuten Verspätung bei Ankunft, weil vermutlich das Gleis nicht frei war. Aber das ist ja nicht relevant.
Ich habe mich sehr gefreut, das Radisson Blu Frankfurt mal wieder zu sehen – ewig ist es her, dass ich da als Blogger eingeladen war. Und auch für unsere GDV Geldwäschepräventionstagung wurden wir wieder top verpflegt!

Inhaltlich gab es wenig Neues, es war eher gut zu sehen, dass wir uns die richtigen Gedanken schon machen. Umso schöner waren die Gespräche während der Pausen, wo ich einige bekannte Gesichter vom letzten Geldwäscheaustausch wiedergesehen habe. Obwohl das Thema so trocken klingen kann, die Menschen, die sich darum kümmern, sind mir bislang wirklich sympathisch :)
Mittagessen gab es vom Büfett, für mich ohne Fleisch, da da Pilze drin waren.

Die Hinfahrt mit der Bahn hatte ich ja gelobt, die Rückfahrt war leider das Gegenteil. Früh zeichnete sich ab, dass es bei unserem gebuchten Zug Probleme gab. Wir waren frühzeitig am Bahnhof und entschieden dann, dass wir das Alternativ-Routing mit Umstieg in Mannheim nicht wagen wollten, da der Anschlusszug ebenfalls verspätet war und zudem noch als stark ausgelastet angezeigt wurde.

Also ein Wartebier im Irish Pub gegenüber und dann mit einer Regionalbahn nach Frankfurt Süd, wo unser ICE hingeleitet wurde, anstelle im Hauptbahnhof zu kopfen.
Zurück in Stuttgart setzte ich mich in die nächste Regionalbahn nach Ludwigsburg und fuhr zu beer.kultur. Das war eine nette Veranstaltung mit dem Kraftpaule und Hop around the World mit diversen interessanten Bieren vom Fass (und Flaschen/Dosen).


Dort traf ich auch auf Markus, einen alten Barcamp-Bekannten und hatte so nette Gesellschaft aus seinem Freundeskreis.

Am Freitag schlief ich dann schön aus, genoss die Ruhe im Bett, bis ich mich am frühen Mittag auf den Weg nach Nürnberg machte. Das Barcamp Nürnberg stand an. Am Mittwochabend hatte ich noch mitbekommen, dass auch das Altstadtfest stattfindet, also nahm ich das mit auf den Plan.
Der Zug fuhr superpünktlich, war unterwegs sogar zu schnell und musste dann warten, um den Fahrplan einzuhalten. Lustige Durchsagen gab es auch: „Die Anzeigen für die Zeiten in Ansbach und Nürnberg stimmen nicht, wir hatten ja eine Fahrplanänderung. Unser Zug weiß davon ab nichts.“ :)
In Nürnberg konnte ich schon 30 Minuten vor der regulären Check-in Zeit in mein Zimmer. Und der Empfang war super freundlich. Nachdem ich mein Zeugs abgelegt habe, lief ich mit Robert, der ebenfalls im Best Western war, los in Richtung Altstadtfest. Natürlich nicht, ohne vorher Bratwürste beim Meiler zu essen.

Die sind für mich immer Pflichtprogramm in Nürnberg, obwohl ich dort Bargeld in die Hand nehmen musste.
Dann vorbei an der immer wieder beeindruckenden St. Lorenzkirche.

Apropos Bargeld – das benötigte ich leider auch auf dem Altstadtfest. Zwei Stände haben wir besucht, zweimal nur Bargeldzahlung. Trotz ordentlichem Bon. *seufz*
Punkt 18 Uhr trafen wir am Klee-Center ein, Andreas und Markus trafen wir schon ein paar Meter davor. Und es wurde ein sehr schöner, unterhaltsamer Abend mit alten Bekannten. Mit Robert, Stefan, Steffen und Silke, später auch noch Andreas und anderen, quatschten wir bis kurz nach 22 Uhr und futterten Pizza und Chips. Kurz vor 23 Uhr waren wir dann wieder im Hotel und ich schlief recht gut.
Am Samstagmorgen wurde ich lange vor dem Wecker von schlagenden Türen geweckt. Ich döste dann weiter, bis mein Wecker klingelte, sprang unter die Dusche und holte mir einen Kaffee. Hier gibt es eine Kaffeemaschine für alle Gäste mit kostenfreien Heißgetränken. Tolle Sache! Ein Wasser und ein Bier stehen übrigens auch kostenlos für die Gäste im Zimmer in einem kleinen Kühlschrank.
Um 9 Uhr traf ich mich wieder mit Robert, um gemeinsam zum Barcamp zu laufen. Dort futterte ich noch ein Croissant und freute mich, dass der Schnapper da war!
Zur Sessionplanung waren wir 23 Köpfe inklusive Orga, dennoch wurde das Sessionboard mit spannenden Themen voll.

Meine Themen waren dann:
- You gotta fight for your right to barcamp
- KI-Führungsnavigator
- KI-Produktivitäts-Tricks
- Missverständnis als Normalfall? Kommunikatuins-Hacks dagegen
- GEO – ehemals SEO
- Online Tools & KI
- Old but not Obsolete – Alte Macs
Dazwischen gab es leckerstes thailändisches Essen, frisch gekocht von Andreas’ Frau!

Und abends wieder Pizza und die Reste vom Mittagessen.

Wir waren abends erstaunlich wenige und lösten uns früh auf, die „Party“ war um 21 Uhr beendet. Nicht einmal Werwolf haben wir geschafft.
Und so war ich um 22:20 Uhr bereits wieder im Hotel, hörte noch einen Podcast, trank ein Absackerbier und tippte den Beitrag bis hierher weiter. Auch meinen Blogpost zum Barcamp begann ich noch, doch dann wurde ich müde.
Leider war die Nacht nicht so besonders. Erst schob irgendwo über mir jemand länger etwas durch das Zimmer, dann kam eine Kleingruppe lauthals zurück, kurz (?) nachdem ich eingeschlafen war. Und in den Schlafzeiten folgten wirre Träume, Schlaf- und Wachzeiten konnte ich nicht so recht auseinanderhalten.
Auch heute stand der Wecker wieder auf 8 Uhr. Aufgestanden und den ersten Kaffee holte ich aber schon kurz nach 07:30 Uhr. Und um 9 Uhr lief ich nach dem Check-out mit Robert los zum Barcamp, dieses Mal mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken.
Nach dem Frühstück

begann direkt die Sessionplanung. Weniger Menschen, aber heißere Diskussionen.

Meine besuchten Sessions am Sonntag:
- Was tun für mehr Barcamp?>/li>
- Spannungsbilanz: Ein eigenes Planungs- und Steuerungsinstrument bauen
- Timetabler 2.0
- Kanban so machen muss man aber nicht
Das thailändische Mittagessen war wieder super lecker, auch das vegane Gericht.

Wenn Du mehr über das Barcamp lesen willst, morgen gibt es dazu einen eigenen Beitrag. Die Übersicht aller Sessions findest Du auch hier.
Aktuell fahre ich mit Steffen in Richtung Heimat, da mein Zug erst um 19 Uhr ab Nürnberg fahren würde. Teilweise hat es sich heftig gestaut. Und Stand jetzt werde ich eine Regionalbahn nach Stuttgart um etwa 1-2 Minuten verpassen, da wir eine Minute vor Abfahrt am Bahnhof ankommen sollen. Aber knapp 30 Minuten später steht die nächste auf dem Plan, also alles schick.
Aber drückt mir die Daumen, dass der ursprüngliche Zug Verspätung bekommt und ich ihn stornieren kann.
Einen schönen Restsonntag wünsche ich Dir noch!
- Wir sind schon auf gutem Wege im Betrieb, was die Umsetzung des EU-Geldwäsche-Paketes anbelangt.
- Für ehrenamtlich organisierte Barcamps lohnt sich ein Blick auf Barcamp.io
Dauerwerbung:
Meine „Empfehlungen“ für Konten, Kreditkarten, Shopping, Fortbewegung und mehr findest Du künftig hier, damit der Block hier etwas kleiner wird. Wenn Du auf der Suche bist, schau doch bitte dort mal vorbei, wenn etwas Passendes für Dich dabei ist, nutze gerne den Link, dann bekomme ich eine kleine (steuerpflichtige …) Provision. Danke!
Diese Woche gekauft:
Nichts
#DHDL am Montag, am Mittwoch die VVB Vorstandssitzung. Freitag markiert dann meinen Urlaubsbeginn mit dem Barcamp Pforzheim und mal sehen, was wir mit dem Wochenende so anfangen.
Ihr wollt schneller und „live“ bei meinen Reisen dabei sein?
Meist abends gibt es auf der Facebookseite des Reiseblogs dann eine kurze Zusammenfassung der Tage auf Reisen mit den Bildern vom Smartphone. Hier freue ich mich immer auf neue „Gefällt mir“ – und mir helft ihr damit auch! Meinen alten Fressaccount habe ich bei Instagram reaktiviert, nachdem mein Hauptaccount (grundlos) von Instagram gesperrt wurde. Aber dort gibt es vornehmlich nur Storys… Und das eine oder andere Bild soll es auch bei Pinterest von mir geben. Dorthin dürft ihr natürlich die Bilder auch gerne pinnen!
Hinweis: Alle Bilder sind, trotz dass sie noch recht groß sind, einigermaßen für das Web optimiert und damit spätestens auf einem Retinadisplay nicht mehr 100 % scharf. Das nehme ich bewusst in Kauf. Die Originale habe ich natürlich trotzdem – falls ein Partner Bedarf haben sollte, können wir uns gerne austauschen, wie wir ins Geschäft kommen!
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