Last Updated on 9. August 2026 by Hubert Mayer
Um 4:45 Uhr war die Nacht am Montagmorgen zu Ende. 26,6 Grad drinnen ist und bleibt einfach die Hölle. Meine erste Handlung nebst Kaffee zu machen und die Fenster aufzureißen: selbiges auch im Treppenhaus! Also Fenster auf, nicht Kaffee machen :-p
Um 6 Uhr fuhr ich dann ins Büro, als ich zurückkehrte, waren es drinnen 27,1 Grad. Die Wohnung kann ich eigentlich aufgeben…
Der Arbeitstag wurde lang, knapp 9,5 Stunden zzgl. Pause. Dafür gab es zum Ende des Tages gute Nachrichten in einem „spontanen Meeting“, die mir den Tag bis dahin etwas retteten. Denn zuvor war es nicht schön…
Mittags futterte ich einen großen Teller vom Salatbüfett, weitgehend mit Wurstsalat:

Zurück zu Hause hatte ich noch Zeit, die beiden VVBtapas Beiträge für LinkedIn und Facebook vorzubereiten für meinen kommenden Urlaub, dann musste ich auch schon wieder los. Ich war im Schlesinger mit Alex verabredet, der gerade in Stuttgart weilte.
Das war wieder ein sehr kurzweiliger Abend, 2,5 Stunden vergingen wie im Flug. Und die Bauernbratwürste waren auch wieder lecker!

Zufällig traf ich, zu früh wie ich dort war, auch noch Martin und wir stellten fest, dass wir beide Untappd nutzen.
Die letzte knappe Stunde des Tages verbrachte ich auf dem Balkon. Und empfand die erneuten 27,1 Grad drinnen deutlich kühler als die 27,8 Grad draußen. Um 22 Uhr. Denn es hatte draußen 56 % Luftfeuchtigkeit.
Meine Nacht war am Dienstagmorgen um 04:30 Uhr zu Ende. Da hatte ich mich mehrfach umgedreht, dann auf die Uhr geschaut. Auch nur 30 Minuten vor dem Wecker. Fenster auf und große Ernüchterung. 24,9 Grad immer noch draußen. Das ist doch einfach nur mehr Irrsinn.
Der Arbeitstag war etwas entspannter, die Mittagspause mit Julia unerwartet lang, das hat mich sehr gefreut! Und das Essen war auch lecker!

Gegen 13:45 Uhr verabschiedete ich mich dann in den Feierabend bzw. Urlaub. Zu Hause angekommen, warf ich die Waschmaschine an und begann unabhängig davon zu packen. Das hat so weit gut geklappt, ich war nur neugierig, ob der Rest aus der Wäsche wohl auch noch reinpassen würde.
Dann verfrachtete ich mich auf den Balkon, las den Tag nach und gönnte mir ein Bier, während die Wäsche lief bzw. im Trockner war. Anschließend las ich den Roman weiter und zu Ende.
Kurzzeitig schrieben wir hin und her, ob wir nicht spontan aufbrechen und etwa zwei Stunden fahren, und die Nacht in einem klimatisierten Hotel auf der Strecke verbringen. Haben uns dann doch dagegen entschieden. Immerhin konnte ich ein wenig lüften.
Kurz nach 22 Uhr war ich im Bett und trotz geöffneter Fenster schlief ich bis fast 5 Uhr durch, eine Stunde vor dem Wecker am Mittwoch. Also Fenster auf zum Urlaubsstart! Und es gab wieder nahezu keine Abkühlung. Geduscht, die restlichen Kleinigkeiten gepackt, Balkontisch und -stuhl noch rein in die Wohnung und gegen 08:20 Uhr stand Nic vor der Türe.
Da haben wir erst mal Kofferraumtetris gespielt, bis alles verstaut war. Nach einem kurzen Tankstopp machten wir uns auf den Weg. Die Strecke war sehr mit Baustellen gesäumt, aber unsere Zeit war offenbar gut. Weder die „Bürofahrer“ noch groß „Urlaubsreisende“ und so kamen wir mit nur einem recht kurzen Toiletten- und Frikadellenstopp nach 5,5 Stunden in Maastricht an.
Den Koffer von Nic gaben wir im Hotel ab, zum Einchecken war es zu früh, und machten einen kleinen Bummel durch unser Viertel in der Nähe des Bahnhofs bis zur Maas. Auf dem Rückweg kehrten wir auf zwei Bier und eine gemischte Platte im „De Poshoorn“ ein, lecker!

Dann checkten wir ein, wir hatten ein nettes, kleines, aber für 3 Nächte groß genuges Zimmer. Und mit Klimaanlage!

Anschließend liefen wir wieder los, schauten uns die Stadsbrouwerij Maastricht an, suchten uns lange etwas zum Abendessen und endeten letztendlich bei einem Griechen.



Das war dann auch zufriedenstellend. Lecker und ich war satt. Den Abend beendeten wir dann im „De Poshoorn“ und freuten uns auf das klimatisierte Zimmer. Die Klima machten wir über Nacht aus, um die Geräusche auszuschalten. Wurde dann gegen Morgen doch wieder zu warm, sodass Nic frühmorgens am Donnerstag die Fenster kippte.
Nach dem Aufstehen ging die Jagd nach Frühstück los. Das fanden wir dann im „Le Pain“:


Aber in den Niederlanden frühstücken gehen ist fast so teuer wie essen gehen in Stuttgart. Schon brutal.
Einen kurzen Aufenthalt machten wir dann noch einmal im Hotel, Akkus laden und so, bevor wir frühzeitig losmarschierten. Wir hatten eine zweistündige Stadtführung gebucht. Und die war großartig! Viel gesehen, noch mehr erzählt bekommen bis hin zu persönlichen Geschichten unserer tollen Stadtführerin Wies!




Danach pflanzten wir uns ins Falstaff auf zwei Bier und eine Käse-/Wurstplatte.

Auch sehr lecker. Ein kurzer Besuch im Dille & Kamille schloss sich an, Klassiker, wenn wir in den Niederlanden sind. Von dort aus schauten wir weiter nach einem Ort zum Abendessen. Doch nichts sagte uns so richtig zu bzw. war das, was uns zusagte, alles voll.
Also kehrten wir im „Cafe Forum“ ein, genossen dort die interessanten Biere und gönnten uns dann einfach ein Drecksauessen. Für mich gab es Loaded Fries…

Auf dem Rückweg stoppten wir noch auf eine Hopfenkaltschale im De Poshoorn, dann waren wir recht zeitig im Bett und schliefen lange am Freitag. Erst nachdem ich unter der Dusche gewesen war, machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt, Shoppingbummel war geplant, mit ein klein wenig Sightseeing.


Nic war deutlich weniger erfolgreich als ich. In meinen Taschen befanden sich am Ende vier T-Shirts, eine hauchdünne jeansähnliche lange Hose und eine dünne kurze Hose. Wobei eins der T-Shirts hat Nic mir geschenkt :)
Statt Frühstück gab es Mittagessen auf dem Markt: frittierten Fisch!

Danach jagten wir noch etwas weiter durch die Läden, Nic wurde auch etwas erfolgreich, dann war es Zeit für ein entspanntes Bierchen am Falstaff. Und direkt ein paar Meter weiter hatten wir zum Abendessen im „La Bodega“ reserviert.

Sehr lecker waren die Tapas dort. Die kamen allerdings nicht am Stück, weswegen wir auf dem Bild schon angefangen hatten zu essen.
Nur zum Ende haben sie es sich bei Nic versaut. Sie wollte zahlen, während ich auf der Toilette war und nach der Frage „bar oder mit Karte“ meinte der Kellner auf die Antwort „mit Karte“: Wollen Sie dann auf Ihren Mann warten?“.
Das hing ihr noch eine Weile nach, während wir wieder ins Café Forum gingen, um den Abend zu beschließen.
Am Freitag waren wir um 08:30 Uhr dann wach, tranken einen Kaffee im Hotel und packten unser Zeugs zusammen. Nachdem wir das Gepäck zur Aufbewahrung angegeben hatten, liefen wir um die Ecke ins Alex Maastricht, wo wir ein leckeres Frühstück hatten.

Die Fahrt nach Domburg verlief recht unspektakulär, nur wenig Stau unterwegs. Einen kurzen Zwischenstopp an einer Raststätte, die gerade saniert wurde, legten wir ein, das war weniger prickelnd. Wir waren eh etwas genervt, ganz Belgien scheint wie Sau Auto zu fahren, und auch die Toiletten an dem Rasthof waren nicht begeisternd schmuddelig.
In Domburg angekommen, war die Putztruppe noch nicht ganz fertig mit unserem kleinen Häuschen, aber wir konnten auf die Toilette und nach wenigen Minuten auch unser Gepäck ins Häuschen stellen.
Nachdem wir das Auto auf einem öffentlichen Parkplatz geparkt hatten, statteten wir dem Albert Hein einen Besuch ab, um Lebensmittel für das Frühstück zu kaufen. Und dann bummelten wir los durch den Ort und ans Meer.

Für das Abendessen entscheiden wir uns für das Vivinos und für mich gab es kleine „Sharing-Gerichte“, während Nic einen Topf Muscheln verdrückte.

Den Abend beschlossen wir im Kafe Domburg, eine sehr nette alte Kneipe, die etwa 30 Biere auf der Karte hat. leider wenig davon, was wir wirklich mögen.
Nach kurzem Lüften kämpften wir uns wieder die steilen Treppen in unserem Ferienhäuschen hoch und fielen ins Bett. Bedauerlicherweise war meine Nacht nicht so besonders, zumal die Schiebetür zum Bad/zur Toilette nicht zuhielt und ich daher nachts zweimal die Treppe herunterlaufen musste.
Heute Morgen war ich dann kurz vor 8 Uhr wach. Ich meinte, jemanden unten gehört zu haben, aber das war dann doch nur nebenan draußen. Ich las die Nacht nach, bis Nic auch später wach wurde. Wie ich sie beneide.
Dann tranken wir zwei Kaffee auf der Terrasse und machten uns auf den Weg, ein Frühstück, na ja, eher Mittagessen oder Spätstück, zu jagen. 12:30 Uhr war es…
Das Uitsmijter mit Käse und Schinken war dann auch sehr mächtig und erstaunlich günstig!

Anschließend kaufte ich noch schnell eine Jacke – dieselbe, die ich schon in Zandvoort gekauft hatte in einer anderen Farbe. Und so günstig, dass ich nicht daran vorbeigehen konnte (33,71 EUR). Die bisherige habe ich im Frühjahr und Herbst sehr oft an.
Dann schauten wir uns die Strandpavillions von Domburg an. Leider hat keiner das Feeling von denen in Zandvoort. Alle mehr auf Restaurant gemacht, fast alle normale Tische und Stühle. Und bedauerlicherweise schmecken mir die Limoncello hier auch nirgends. Dafür ist der Ort definitiv schöner als Zandvoort.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft legten wir noch einen schnellen Zwischenstopp bei Albert Hein ein, um noch einmal ein Wasser zu holen und Kaffee für die Maschine hier.
Dann tippte ich den Beitrag hier weiter, mit Essen gehen schauen wir noch, aber das wird wohl eher nicht mehr in dem Beitrag landen. Aber evtl. reiche ich es noch nach?! Ja

Einen schönen Restsonntag wünsche ich Dir noch!
- Es bleibt unangenehm, aber ich kann mich offenbar doch an Hitze gewöhnen und bei 26/27 Grad im Schlafzimmer schlafen. Wenn auch nicht lange.
- Jens Polonski hat ein kostenloses Tool bereitgestellt, um KI-Bilder entsprechend der gesetzlichen Vorgaben zu kennzeichnen.
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Diese Woche gekauft:
In diversen Läden in Maastricht vier T-Shirts, eine lange und eine kurze Hose sowie eine Jacke in Zandvoort.
Urlaub. :)
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Meist abends gibt es auf der Facebookseite des Reiseblogs dann eine kurze Zusammenfassung der Tage auf Reisen mit den Bildern vom Smartphone. Hier freue ich mich immer auf neue „Gefällt mir“ – und mir helft ihr damit auch! Meinen alten Fressaccount habe ich bei Instagram reaktiviert, nachdem mein Hauptaccount (grundlos) von Instagram gesperrt wurde. Aber dort gibt es vornehmlich nur Storys… Und das eine oder andere Bild soll es auch bei Pinterest von mir geben. Dorthin dürft ihr natürlich die Bilder auch gerne pinnen!
Hinweis: Alle Bilder sind, trotz dass sie noch recht groß sind, einigermaßen für das Web optimiert und damit spätestens auf einem Retinadisplay nicht mehr 100 % scharf. Das nehme ich bewusst in Kauf. Die Originale habe ich natürlich trotzdem – falls ein Partner Bedarf haben sollte, können wir uns gerne austauschen, wie wir ins Geschäft kommen!
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