Last Updated on 4. Oktober 2026 by Hubert Mayer
Um 07.30 Uhr klingelte der Wecker, da ich einige Kleinigkeiten erledigen wollte und dann nach Ellwangen, mal die Stadt besichtigen, inklusive der Wallfahrtskirche. Auf die starre ich immer, wenn ich mit dem Zug Richtung Nürnberg vorbeikomme, und denke jedes Mal: Da müsstest mal hin.
Dann habe ich mir morgens mal kurz Ellwangen digital angeschaut und entschieden: 3 Stunden werden mir nicht reichen. Also verschoben. Stattdessen das Bad geputzt und Couchtisch nebst Beistelltisch. Die Glasplatten sind doch immer nach ein paar Tagen/Wochen/Monaten nicht mehr so schön anzuschauen … Dann Pause auf dem sonnigen Balkon unter meiner Markise.
Ein erneuter Blick auf die Wettervorhersage mahnte mich allerdings, erst mal den Arsch hochzubekommen und eine Runde zu laufen.

Unterwegs fand ich wieder drei spannende Bücher in einer „Zu verschenken“-Kiste. Zwei davon waren Band 3 und 4 und einer Fantasyserie. Ratet… Genau. Erst mal Band 1 und 2 sowie 5-8 bestellt. Jetzt hoffe ich mal, die taugen etwas.
Nach einer anschließenden kurzen Erholungspause war die Küche dran, alle Flächen leergeräumt und gesäubert! Weiter ging es mit der Regenrinne des Balkons. Immer wieder ein Ärgernis: Sie wird voll Laub und Dreck und läuft gleich doppelt nicht richtig ab. Einmal wegen des Drecks, den ich raus habe. Und weil sie falschherum angebracht ist und das Wasser nicht ins Loch läuft. Stinkt dann immer schön im Herbst…
Nebenher werkelte der Robi im Arbeitszimmer, in der Küche, im Bad und im Flur. Die VVBtapas für das Magazin 4/2026 habe ich dann auch noch alle fertiggestellt. Dann endlich Pause und etwas gelesen, eine Runde Fertig-Rouladen gegessen

und schon war es an der Zeit, zur Mitgliederversammlung des Freundeskreises des Forums der Kulturen zu gehen.
Die lief soweit gut, anschließend waren wir noch bei einem Italiener etwas Essen/Trinken. Und meine Vorspeise war riesig für 7,50 EUR und lecker.

Auf dem Heimweg schaute ich noch bei LIDL vorbei, wollte die Boxershorts anschauen. Der in der Marienstraße ist schon arg ramschig…
Auf der Couch verharrte ich dann noch lange mit TikTok, bis ich ins Bett ging, beließ aber den Wecker auf 8 Uhr. Entsprechend müde war ich Dienstagmorgen. An diesem Urlaubstag war ich nicht ganz so fleißig. Aber zumindest habe ich mir ein neues Armband für meine Apple Watch bestellt, das aktuelle ist schon übelst durch.
Und vor meinem Spaziergang wischte ich endlich den Balkon sauber, das war wirklich bitter nötig!
Nach dem Spaziergang habe ich dann gemerkt,

dass ich am Mittwoch mal eine Pause einlegen muss, die Knie taten ordentlich weh und abends war sowieso noch einmal der Weg zum Bahnhof geplant.
Genüsslich saß ich mit einem Aperol Spritz auf dem Balkon, futterte eine Frosta-Fertigpackung mexikanische Pfanne.

Die Aperolflasche war dann auch leer, der Aperol Spritz eh zur Hälfte aus Wasser, da ich nur mehr einen Schluck Wein da hatte und im Aperol auch nicht mehr viel drin war. Die Zeit auf dem Balkon nutzte ich, um mein iPhone auf aktuellen Stand zu bringen, iOS 27.1 und alle Apps einmal updaten. Das zog sich.
Nebenher richtete ich ein Notebook zum Vereinsrecht ein. Um 15 Uhr nahm ich mir trotz Urlaub die Zeit, das Update des Vorstands anzuhören. Wobei es nichts für mich Relevantes zu hören gab. Also keine „Überraschungen“. Anschließend las ich noch ein paar Minuten, bis ich die Haare rasierte und unter die Dusche sprang.
Das iPhone durfte sich dann auch noch auf 27.0.1 updaten, dann war es höchste Zeit, mich auf den Weg zur Messe Stuttgart zu machen, die dritte KI-Night Stuttgart stand an. Ich freute mich, Angelika, Farina, Oliver sowie Markus und Falk wiederzusehen! Die Vorträge waren wieder interessant, jedoch nichts wirklich Neues dabei für mich.


Die Brezel gab es für meinen Geschmack viel zu spät, erst nach dem Programm gegen 20:30 Uhr und lag mir entsprechend schwer im Magen.
Da meine Knie schon den ganzen Tag wehtaten, ließ ich das Netzwerken ausfallen, nachdem ich von einem Roboter gezeichnet wurde.
Kurz vor 22 Uhr war ich zu Hause – und wieder lautstarke Gespräche auf dem Balkon der neuen Nachbarn unter mir. Ich ging trotzdem ins Bett und tatsächlich war gegen 22:15 Uhr Ruhe draußen, auch wenn unten Zeugs über den Boden gezogen wurde.
Gegen 4:30 Uhr war ich am Mittwoch das erste Mal wach. Und hörte Gespräche unter mir. :( Glücklicherweise konnte ich wieder einschlafen und stand kurz vor dem Urlaubswecker (8 Uhr) auf. Den Tag verbrachte ich auf dem Balkon, musste ja meine Knie schonen. Lediglich die Hörnchentränke habe ich gefüllt und die Post hochgeholt.
Zwischendurch freute ich mich dann, dass die Tränke auch angenommen wird!

Ich beschäftigte mich mit der Frage, ob ich in der privaten Krankenversicherung bleiben soll oder zurück in die gesetzliche gehen soll. So wirklich zu einem Entschluss kam ich nicht. Die restliche Zeit verbrachte ich mit unzähligen Kleinigkeiten, dem Lesen des neuen Satzungsentwurfs und weiterer Dokumente der VVB.
Abends beschloss ich, das herrliche Wetter zu nutzen und ins Schlesinger zum Abendessen zu gehen. Gute Entscheidung, denn es gab ein leckeres Rindergulasch mit Spätzle!

Wieder zu Hause setzte ich mich erneut auf den Balkon, es war so herrlich warm draußen! Erst tippe ich diesen Beitrag bis hier, dann setzte ich einen Rohling für Würzburg im Reiseblog auf. Danach: Podcast hören, bis es Zeit fürs Bett war. Und es blieb durchgängig warm!
Der Wecker am Donnerstag stand wieder auf 8 Uhr, ich war aber lange davor wach und stand um ca. 07:30 Uhr. Hatte eine nicht so dolle Nacht, viel Mist geträumt und mehrfach wach gewesen.
Drei Kaffee gönnte ich mir, dann sprang ich unter die Dusche und füllte noch einmal die Hörnchentränke. Ein Blick auf die Tankstellen-App brachte sowas wie Freude auf – unter 2 EUR für E10, also alles richtig gemacht, dass ich nicht mehr tanken war, trotz nur mehr knapp 80 km Restreichweite.
Die Fahrt nach Würzburg verlief trotz mehrerer Baustellen entspannt. Vor dem Hotel gab es eine Haltebucht, sodass wir unser Zeugs zur Verwahrung abgeben konnten. Denn 12 Uhr war dann doch ein wenig früh. Nächster Stopp war das Parkhaus, das ein Stück weit entfernt ist, aber dafür ein Drittel kostet. Von dort aus liefen wir am Main entlang zur Alten Mainbrücke.
Und natürlich gönnten wir uns dort auch ein Glas Wein (wobei der Rosé und der Weißburgunder nicht unbedingt Empfehlungen sind).


Anschließend schlenderten wir ein wenig durch die Stadt, gönnten uns eine sehr leckere Wurst am Marktplatz beim „Der Frankenlümmel“ und liefen mit einigen Zwischenstopps zum Hotel, um dort einzuchecken.


Leider begann es dann auch zu regnen, sodass wir zwar weiter ein wenig bummelten, aber bald in das Beerhouse 111 einkehrten auf eine Hopfenkaltschale. Von dort liefen wir ein paar Meter zurück ins Restaurant & Weinhaus Stachel, wo wir gerade noch einen Platz ohne Reservierung erhielten.

Und das hat sich gelohnt. Fantastisches Essen und guter Wein. Und das Dessert von den der Tageskarte ein Traum!

Auf einen Absacker liefen wir noch ins Babett’s Weinstube. Gemütlich, leider nur mit Barzahlung. Von dort machten wir uns auf den Rückweg und schliefen schnell ein.
Dafür war meine Nacht sehr unruhig und ich lange vor dem Wecker am Freitag wach. Zur geplanten Zeit standen wir dann auf und genossen ein opulentes Frühstück. Ich musste dabei natürlich übertreiben, aber die Auswahl im Dorint Würzburg ließ wirklich nichts zu wünschen übrig.
Nach einer Ruhepause liefen wir gegen 10 Uhr los, wir hatten via GetYourGuide einen 1,5-stündigen Stadtrundgang gebucht, der am Falkenhaus begann. Der war nett, ich habe einiges über Würzburg erfahren. Geendet haben wir auf der alten Mainbrücke, sodass wir gleich wieder um 12 Uhr einen Wein getrunken haben.
Danach liefen wir zum Marktplatz, gönnten uns einen Federweißen.

Anschließend etwas bummeln, in den Dom, dann noch ein Glas Wein im Karthäuser, dann ins Hotel, da Nic was drüberziehen wollte.
Dann pennte sie etwas vor sich hin, während ich den Tag nachlas. Ich wollte noch runter zum Main, die Brücke bei besseren Wetter als tags zuvor fotografieren.


Dann saßen wir auf einem Schiff, auf dem es etwas zu trinken gab. Nächster Stopp: Weinstube Juliusspital. Das war ok, aber nicht wirklich überzeugend.

Danach fanden wir eine schöne Weinstube, das Halbleib, die kann ich echt empfehlen. War ein sehr schöner Abend, wir haben nette Menschen kennengelernt, mit denen wir danach noch ins Standard sind und gefeiert haben …
Am Samstag waren wir dann gar nicht fit, haben es gerade noch rechtzeitig zum Frühstück geschafft. Dann gaben wir unser Gepäck ab und liefen zur Residenz. Die Besichtigung hat sich wieder gelohnt. Wir hatten es gerade noch zu einer kurzen Führung geschafft und die war großartig!

Nach der Residenz (von drinnen darf ich Dir keine Bilder zeigen) spazierten wir in die Stadt und aßen eine Kleinigkeit im Wirtshaus Lämmle. Wow, die Kässpätzle waren top.

Danach schauten wir noch einmal kurz am Standard vorbei. Aus Gründen!
Anschließend befreiten wir das Auto aus dem Parkhaus, holten unser Gepäck aus dem Hotel und fuhren entspannt nach Hause. Eine Weile saßen wir noch auf dem Balkon, dann wurde es zu kalt. Der Abend wurde kurz, wir beide einfach platt.
Heute schliefen wir dennoch recht lange, tranken unsere Kaffees im Bett und gingen dann frühstücken, da nichts mehr im Haus war. Ich entschied mich wieder für den „Metzger in den Alpen“, wie beim letzten Mal. Gefühlt war das allerdings noch einmal kleiner.

Und voll war es heute. Wir hatten zwar Glück, zumindest drinnen noch einen Platz bekommen, mussten dann aber ungewohnt lange warten.
Nach dem Frühstück fuhr ich heim und verbrachte den Rest des Tages, kaum zu glauben, auf dem Balkon und las den nächsten Roman. Das werde ich jetzt auch gleich weiter machen, nachdem ich die Portion Speckbohnen verdrückt habe!

Einen schönen Restsonntag wünsche ich Dir noch!
- Würzburg ist immer wieder einen Besuch wert.
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Diese Woche gekauft:
Sechs Bücher bei medimops und zwölf weiße Söcklinge via Groupon. Kann man nie genug davon haben, oder?
Und ein Armband für meine Apple Watch.
Am Dienstag ist schon wieder VVB‑Vorstandssitzung, am Mittwoch After-Work-Social-Club Stuttgart, Donnerstag trefe ich mich mit Henning im Mon Petit und am Freitag fahre ich dann mit Anja, meiner lieben Kollegin und Mit-Beirätin, nach Köln zur VVB-Beiratsitzung.
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