Ausklang zu später Stunde im Pavillon am Brunnen.

KW29-26 Haste nen Moment, Sommerfestival der Kulturen, Freundschaften, mehrere Unwetter

Last Updated on 20. Juli 2026 by Hubert Mayer

Um 5 Uhr klingelte der Wecker und ich snoozte und snoozte. Daher war ich etwas später am Start im Homeoffice und es wurde wieder ein „Haste mal einen Moment“-Tag. Und drei längere Meetings gab es neben einem kurzen auch. Wehe, es wundert sich jemand, dass ich gerade mal wieder mit nichts vorankomme ./

Abends wollte ich eine Runde spazieren gehen, aber die Luft im Kessel stand. Selbst dann gefühlt, wenn ein Windstoß kam. Total irre.

Stattdessen eröffnete ich wieder ein neues Tagesgeldkonto und las auf dem Balkon bis es dunkel wurde.

Am Dienstag stand ich dafür direkt mit dem ersten Weckerklingeln um 5 Uhr auf, obwohl ich keinen Deut wacher war. Aber es war leider Bürotag angesagt. Passte mir gar nicht in den Kram, da ich ja ab 18 Uhr (Schichtbeginn, also eigentlich früher) auf dem Sommerfestival der Kulturen verplant war.

Das Mittagessen mit Taulant, Valon und Zeljko war dafür ganz nett.

Chili con Carne im Betriebsrestaurant
Chili con Carne im Betriebsrestaurant

Andere Gespräche teilweise eher anstrengend und so wirklich vorangekommen bin ich auch nicht, da ich mich endlich mal grundlegend mit dem Thema Standmitteilungen beschäftigt habe, um das für die Neuauflage wirklich sauber hinzubekommen. Dabei stieß ich leider auf Ungereimtheiten im Altersvorsorgereformgesetz, was mich zeitlich dann wieder blockierte.

Knapp eine Stunde länger als geplant war ich dann im Büro, schaffte es aber trotzdem rechtzeitig nach Hause, um noch schnell was für die VVB fertig zu bekommen. Dann für Nic noch schnell was (erfolglos) im Edeka geschaut und mit einem Lime bis ins Stuttgarter Zentrum gedüst.

Mein erster Blick auf das Sommerfestival der Kulturen 2026
Mein erster Blick auf das Sommerfestival der Kulturen 2026

Kurz vor 18 begann ich dann meine Schicht und musste sie überziehen, da meine Ablösung nicht kam. Klar, das Forum wäre eingesprungen, aber Ana hatte wohl selbst genug zu tun, also machte ich einfach 45 Min länger und Isi begann dafür 1h 15 Min früher.

Es gab anschließend mein klassisches Auftaktessen, Mici von den Rumänen. Und einen leckeren Schnaps haben sie dazu ausgegeben zum Probieren. Saulecker!

Mici von den Rumänen
Mici von den Rumänen

Die beiden Bands am Dienstag waren super! Schade, dass gefühlt ungewohnt wenig Menschen da waren, ob das der Fussball-WM geschuldet war? Denn das Wetter war top! Nicht zu heiß, kein Regen, etwas Wind.

Über den Abend gab es viele erfreuliche Wiedersehen, viele schöne Gespräche – , ich liebe das Sommerfestival der Kulturen und die Menschen dort einfach sehr!

Zuhause angekommen bin ich dann gegen 1 Uhr, riß noch mal die Fenster auf, aber es gab wenig Abkühlung. Da Regen angesagt war, kippte ich sie auch bald wieder und fiel todmüde ins Bett.

Am Mittwoch konnte ich, wie auch den Rest der Woche, ausschlafen, wie üblich habe ich ab dem zweiten Tag Urlaub genommen :) Trotzdem war ich einigermaßen zeitig wach und las den Dienstag und die Nacht nach. Ich kam am Dienstag ja zu nichts. Auf dem Sommerfestival ist das Handy meist einfach nur dabei :)

Das Wetter war irgendwie nicht überzeugend, ich saß auf dem Balkon und wunderte mich. Regnet es jetzt gleich? Oder kommt die Sonne raus? Den letzten Carl Mørck Roman, den ich hatte, las ich noch aus und döste dann noch einmal eine Runde.

Auf dem Sommerfestival der Kulturen war ich zu einem (für sie) After-Work mit Diane verabredet, das war ein sehr entspannter Nachmittag, auch wenn wir kurzzeitig flüchten mussten. Gerade noch rechtzeitig wurde mir klar, dass sich die paar Regentropfen gleich zu einem kurzzeitigen Unwetter verdichten würden. Gut, dass wir da schon aufgegessen hatten!

Cevapcici mit Djuvec-Reis von den Serben
Cevapcici mit Djuvec-Reis von den Serben

Das Breuninger war unsere „Rettung“, davor ist es etwas überdacht. Der ständig drehende Wind sorgte für „Gekuschle“ aller Menschen, die dort Schutz gefunden hatten, Regen kam teilweise waagrecht an. Nass wurden wir also trotzdem alle.. Aber alle nahmen es erstaunlich gelassen.

Heftiger Regenguss räumte mal eben den Marktplatz beim Sommerfestival der Kulturen kurzzeitig leer
Heftiger Regenguss räumte mal eben den Marktplatz beim Sommerfestival der Kulturen kurzzeitig leer

Erstaunlich viele Gäste blieben auf dem Marktplatz, trotzdem war weniger los als üblich, vermutlich aufgrund der Kombi aus dem Unwetter und dem Halbfinale der WM.

Es wurde dennoch ein langer Abend, während draußen die Abbauarbeiten wegen des Marktes stattfanden, saßen wir wieder im Pavillon.

Stammcrew beim Sommerfestival der Kulturen am Pavillon am Brunnen. Liebgewonnene Menschen
Stammcrew beim Sommerfestival der Kulturen am Pavillon am Brunnen. Liebgewonnene Menschen.

Davor half mir Isi noch schnell bei einer „Streitfrage“ im Job, auch sehr lieb :)

Am Donnerstagmorgen war ich dann gegen 2:45 Uhr zu Hause und lüftete erst einmal, bevor es ins Bett ging. Weniger klasse: Während des Lüftens wollte ich mich auf den Balkon setzen. Und sprang sofort wieder auf, denn die Stuhlauflage war komplett durchweicht. Der Wind mit Regen war also nicht nur auf dem Marktplatz heftig..

Und war dann vor 8 Uhr wieder wach. Meine Schlaf App findet das übrigens die ganze Woche nicht so prickelnd. Als Beispiel hier von Donnerstagmorgen:

Screenshot der Schlaf App von Apple
Screenshot der Schlaf App von Apple

Bis ich auf den Balkon kam, war dann auch fast meine Stuhlauflage trocken. Der Tag verlief sehr entspannt. Ich las durch bis ca. 17:30 Uhr, ließ nebenbei die Waschmaschine laufen und machte mich dann wieder auf den Weg zum Marktplatz.

Für mich gab es den leckeren All-Inclusive-Teller der Palästinenser, der ist jedes Jahr einfach ein Gedicht.

All-inclusive-Teller der Palästinenser auf dem Sommerfestival der Kulturen
All-inclusive-Teller der Palästinenser auf dem Sommerfestival der Kulturen

Dazu zwei Bier, mein Schichtbeginn war erst um 22 Uhr. Und dazwischen dann das alkoholfreie Radler probiert (mir persönlich zu süß) und das Höpfle alkoholfrei. Das mag ich ja echt gerne, schmeckt!

Wieder gab es ein kleines Unwetter. Da half ich schnell mit, den großen Pavillon dicht zu machen, und anschließend beim „Wiederanlauf“. Da wollte die eine Hälfte der Gäste dann neue Getränke, die andere ihr Pfand abgeben. Also kurzfristig ein Massenansturm.

Meine eigene Schicht an der Kasse war dann sehr überschaubar, da war wenig geboten, dafür wieder einmal sehr nette Kolleginnen und Kollegen. Maren bot mir sogar an, einen Teil meiner langen Freitagschicht zu übernehmen, was ich gerne annahm! Dazu gab es leckeres Essen aus der Mongolei, leider ohne Bild, aber die haben uns 5-6 Teller Reste hingestellt :)

In recht kleiner Runde saßen wir dann bis kurz vor 2 Uhr noch im Pavillon auf einen Absacker. Zurück zu Hause wieder Fenster aufgerissen, es regnete gerade nicht, und knapp 15 Minuten auf dem Balkon ausgeharrt, bevor ich ins Bett fiel.

Ab kurz vor 6 Uhr war ich dann immer wieder wach am Freitag. Um 8:45 Uhr habe ich dann das Umdrehen und Umherwälzen aufgegeben, die nachts in den anderen Zimmern gekippten Fenster wieder ganz zugemacht und mich dem Nachlesen des Vorabends beim Kaffee gewidmet. Dann: Total unerwartet – wieder auf den Balkon, Roman weitergelesen.

Bis ich vom nächsten Unwetter vom Balkon vertrieben wurde. Obwohl der zu 3/4 innenliegend ist, hat es den Regen samt Hagel (bis ca. 1 cm große Körner) bis zu Wand reingedrückt… Unangenehm, drinnen bei deutlich über 25 Grad und 59 % Luftfeuchtigkeit zu sitzen.

Als DHL klingelte und mich runterbat, da ich für das Paket unterschreiben musste (danke an momox für den Unsinn bei knapp über 20 EUR gebrauchten Büchern), ärgerte ich mich sehr über meine Nachbarn. Wie verantwortungslos kann man denn sein???

Überschwemmung im Treppenhaus dank gekipptem Fenster
Überschwemmung im Treppenhaus dank gekipptem Fenster

Schlimm genug, dass die Fenster bei den Temperaturen überhaupt gekippt sind, aber wie kann man das bei Unwetterwarnungen machen? Ich war dann mal mit Aufwischen beschäftigt…

Gegen 17:45 Uhr brach ich dann auf zum Sommerfestival, mit einem kurzen Umweg: Erst am Auto vorbei (kein Hagelschaden!), dann schnell im Edeka was für Nic besorgt. Unten angekommen, gleich mal meine Helfermarke geschnappt und lecker peruanisch gefuttert.

Lomo Saltado aus Peru
Lomo Saltado aus Peru

Dann eine Weile gequatscht und der tollen Musik gelauscht,

Da Cruz auf dem Sommerfestival der Kulturen 2026
Da Cruz auf dem Sommerfestival der Kulturen 2026

bis meine Schicht begann. Und die war so unsagbar langweilig. Die ersten 45 Minuten hatte ich noch Gesellschaft durch Elisabeth an der zweiten Kasse, dann wurde diese auch abgebaut. Und die nächsten 50 Minuten dann vielleicht 100 EUR Umsatz gemacht, bis entschieden wurde, den Bierwagen auch schon zu schließen. Die Silent Disco war wetterbedingt abgesagt worden, da war nicht viel geboten.

Also wieder in Pavillon und mit den üblichen Verdächtigen lange gequatscht. Was mich mega gefreut hatte: Yorgos kam vorbei, den sehe ich auch nur einmal im Jahr und der gehört zu den sympathischsten Menschen, die ich kenne.

Auf dem Weg nach Hause hatte ich Kohldampf. Dieses Mal gab es keine Reste der Kulturvereine bei uns, daher gönnte ich mir einen Yufka Döner. Und war gegen 2:30 Uhr zu Hause und dann um 3 Uhr im Bett, nachdem ich erst einmal die Fenster aufreißen musste. Leider über Nacht wieder, außer im Schlafzimmer, gekippt. Zu heikel die Möglichkeit, dass es doch mit Regen stürmt.

Ich war früh wach am Samstag, weigerte mich aber, richtig aufzustehen, und döste bis 11 Uhr im Bett rum, nachdem ich gegen 9 Uhr mal einen Kaffee getrunken hatte. Dann auf den Balkon, den Abend, die Nacht und den Morgen nachlesen, Bekannten und Freunden zu ihren Geburtstagen gratulieren und den Roman weiterlesen. Natürlich erst, nachdem ich auch DuoLingo und Mondly erledigt hatte und hier weitergeschrieben.

Zwischendurch futterte ich einen Wurstsalat.

Wurstsalat
Worschdsalad!

Gegen 18 Uhr war ich dann wieder unten auf dem Sommerfestival. Ich besuchte Betty am Kinderzelt und als ich bei Roland am Pavillon ankam, kam auch schon Ane nach einer halben Stunde ums Eck und fragte, ob ich an einer Kasse einspringen könnte. So in etwa hatte ich das erwartet, was passieren würde ;)

Zum späten Abendessen gab es dann noch einmal rumänisch, nachdem die Schlagen an den anderen Ständen zu lang waren. Ist ja aber auch immer lecker!

Probierteller der Rumänen
Probierteller der Rumänen

Lustigerweise traf ich auch noch unseren neuen Revisionsleiter Mark. Der ist ja auch ein grundsympathischer Kerl, da hat es mich sehr gefreut, eie Weile mit ihm zu quatschen und ein wenig über das Sommerfestival zu plaudern.

Danach langte ich immer wieder mal kurz hin, wenn es nötig erschien, während ich mein Bier genoss. Und wir hatten einen sehr netten Ausklang:

Ausklang zu später Stunde im Pavillon am Brunnen.
Ausklang zu später Stunde im Pavillon am Brunnen.

Den Pavillon schloss ich dann als Letzter ab, Roland wollte irgendwann heim, er musste ja am Sonntag zeitig da sein, um zu eröffnen. Gegen 3:30 Uhr war ich dann zu Hause. Die Fenster blieben fast bis mittags offen, nur knapp über 20 Grad waren eine gefühlte Erfrischung nach all den Tropennächten im Kessel!

Statt zu lesen, lief ich mittags nach der Dusche runter zum Festival. Lars hatte sich angekündigt und wir sehen uns viel zu selten. Das waren dann sehr lange, intensive und offene Gespräche mit ihm. Neue Helfer haben wir nebenbei (vermutlich) auch gefunden :)

Ansonsten gab es wieder leckeres Essen, mittags norkaukasisch,

Nordkaukasisches Essen
Nordkaukasisches Essen

abends dann noch Manti.

Manti
Manti

Zwischendrin wurde es für mich wieder hochemotional, denn ich kann kein Capoeira sehen, ohne zu flennen anzufangen. Keine Ahnung, wo das herkommt.

Capoeira auf dem Sommerfestival der Kulturen
Capoeira auf dem Sommerfestival der Kulturen

Gegen 21:45 Uhr war ich dann zu Hause, den Abbau tue ich mir nicht mehr an. Und fiel kurz vor 22 Uhr nach dem Lüften todesgleich ins Bett.

Am Montagmorgen merkte ich dann auch, dass der Cronjob für das Veröffentlichen dieses Beitrag (geplanter Veröffentlichungszeitpunkt war Sonntag, 19 Uhr) wieder mal nicht gelaufen ist :/

Einen schönen Restsonntag wünsche ich Dir noch!

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Und was ist kommende Woche geplant?

Mittwoch ist „German Testing Night“ in Leonberg, mal sehen, ob ich es schaffe, da hinzufahren. Am Donnerstag treffe ich mich mit Dominik, zumindest hoffe ich, dass das dieses Mal klappt. Am Freitag findet dann das Treffen des After Work Social Clubs statt, wir gehen auf das Bohnenviertelfest. Und am Samstag sind wir in einem Garten zu Markus und Sarah eingeladen.

Wissenswertes über mich auf Reisen

Ihr wollt schneller und „live“ bei meinen Reisen dabei sein?

Meist abends gibt es auf der Facebookseite des Reiseblogs dann eine kurze Zusammenfassung der Tage auf Reisen mit den Bildern vom Smartphone. Hier freue ich mich immer auf neue „Gefällt mir“ – und mir helft ihr damit auch! Meinen alten Fressaccount habe ich bei Instagram reaktiviert, nachdem mein Hauptaccount (grundlos) von Instagram gesperrt wurde. Aber dort gibt es vornehmlich nur Storys… Und das eine oder andere Bild soll es auch bei Pinterest von mir geben. Dorthin dürft ihr natürlich die Bilder auch gerne pinnen!

Hinweis: Alle Bilder sind, trotz dass sie noch recht groß sind, einigermaßen für das Web optimiert und damit spätestens auf einem Retinadisplay nicht mehr 100 % scharf. Das nehme ich bewusst in Kauf. Die Originale habe ich natürlich trotzdem – falls ein Partner Bedarf haben sollte, können wir uns gerne austauschen, wie wir ins Geschäft kommen!

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Hubert Mayer
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