Last Updated on 5. April 2026 by Hubert Mayer
Kurz nachdem wir die Rollläden hochgemacht haben, wurde es dunkel. Sehr dunkel. Was für ein verheißungsvoller Start in den Urlaub. Aber die Wetteraussichten waren schon lange sehr bescheiden für Montag und Dienstag. Insofern hatten wir alle Zeit der Welt, Kaffee zu trinken und später ein Spätstück einzunehmen, bevor wir losfuhren.
Wobei wir überrascht wurden, denn während der Kaffees zeigte sich auf einmal die Sonne.
Auf der Fahrt war es dann sehr wechselhaft, glücklicherweise aber weitgehend gut.
Einen Zwischenstopp legten wir kurz vor unserem Ziel bei Les Intenables ein und ich investierte 150 EUR in (hoffentlich) leckere Biere :)
Dann fuhren wir weiter zum Hotel, wo wir mit der tollen Nachricht überrascht wurden, dass wir ein Upgrade erhalten. Statt 11 qm war unser Zimmer dann doch angenehm groß!

Ein Spaziergang zum uns schon bekannten Spot, an dem es einen Cremant für den Elsass-Urlaub-Auftakt gibt, folgte. Zum Cremant gab es eine Galette mit Schinken und Käse. Von oben starrte uns dabei ein Storch an.

Anschließend bummelten wir durch den Ort,



bis es Zeit für unsere Reservierung in der Winstub La Dime war. Sehr netter Laden, sehr freundliches Personal. Wir starteten hier (wie auch bei allen kommenden Abendessen) mit einem Cremant.


Und unsere Portionen waren überaus üppig, was man dem Bild der typischen Sauerkrautplatte mit Wurstwaren nicht ansieht.



Anschließend gönnten wir uns noch ein Gläschen Wein, bevor wir ins Bett fielen. Vollgefressen. Sehr vollgefressen. Und leider dufteten die Klamotten auch heftig.
Am Dienstag waren wir etwas vor dem Wecker wach, gegen 9 Uhr schauten wir runter nach dem Frühstücksbüfett. Das war erstaunlich (weil Frankreich) gut!



Anschließend bummelten wir, wie geplant, ein wenig durch das Städtchen. Die Wettervorhersage war nicht so gut. Mit einem Blick zum Himmel und zum Kloster St. Odilie entschieden wir uns aber schnell um und fuhren hoch. Und hatten dieses Mal, nach dem Besuch im September, deutlich mehr Ausblick, wenn auch nicht perfekt.

Ich lief dann sogar noch zur Quelle runter, 5 Minuten auf dem Fußweg, gut 15 Minuten auf dem Fahrweg dann wieder hoch.

Und natürlich habe ich meine Augen mit dem Wasser benetzt, schaden kann es ja nicht.
Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher nach Barr gemacht. Wow, was für ein schönes Städtchen. Noch mehr Fachwerk gefühlt als in Obernai, vieles davon schön gemacht, teilweise aber auch nicht. Aber schau selbst:




Am Nachmittag dann weiter durch Obernai gebummelt, Kaffee und Kuchen genossen,

St. Peter und Paul einen Besuch abgestattet und dann den obligatorischen Cremant getrunken.



Abends waren wir in einer Weinstube, QUI DIT VIN. Richtiges Essen gab es dort nicht, aber eine leckere Wurst-/Käseplatte:

Am Mittwochmorgen war das Wetter trüber als vorhergesagt, aber nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Hohkönigsburg.
Tipp: Auch wenn an der Straße entlang vor Dir Autos anfangen zu parken, es aber schon auf Mittag zugeht: Fahr weiter, wahrscheinlich sind weiter oben wieder Plätze frei. Im schlimmsten Fall fährst Du einmal im Kreis …
Hohkönigsburg ist wirklich beeindruckend, die 12 EUR pro Person sind jeden Cent wert. Leider habe ich den Audioguide nicht gesehen, der hätte wohl auch nur zwei Euro extra gekostet.


Hammer, oder?
Von dort fuhren wir, da wir immer noch zeitig dran waren, nach Kaysersberg. Auch ein süßes Örtchen, das einen Besuch lohnt!


Auf dem Rückweg nahmen wir die Route de Vin Alsace anstelle der Autobahn, und wir schauten uns beim Vorbeifahren unzählige Örtchen und Wein „Domainen“ an.
Einen kleinen Schlenker machten wir nach Andlau, und hielten bei der Domaine Wach an. Von denen hatte Nic gestern einen leckeren Wein getrunken und sie wollte einen Karton mitnehmen.
Nun ja, wir mussten dann auch etwas verkosten, sind dann mit zwei Kartons hinausgelaufen (einer davon gemischt). Und ein Überraschungsgeschenk für uns Torsten haben wir auch mitgenommen. Neee. Kannst mich jetzt ruhig 10x fragen, wenn Du das hier gelesen hast, ich sag nix!
Da über Nacht Temperaturen um den Gefrierpunkt angesagt waren, sind wir direkt vors Hotel gefahren, und haben sowohl Wein als auch Bier vorsorglich ins Zimmer gestellt.
Anschließend machten wir noch einen Zwischenstopp auf einen Cremant im QUI DIT VIN ein, bevor es zum Abendessen ins La Stub des Gourmets ging. Das Essen dort? Top! Drei Gänge standen für mich auf dem Plan:




Danach tranken wir noch einen Wein im QUI DIT VIN, und schon war es Bettzeit, wir waren wieder sehr müde.
Am Donnerstagmorgen nach einer schlechten Nacht spät, aber dennoch lecker gefrühstückt. Dann fuhren wir bei strahlend blauem Himmel los nach Colmar.
Dort bummelten wir durch die Gegend, aber so wirklich warm wurde ich mit der Stadt nicht. Ja, es hat schönes Fachwerk, aber irgendwie hatten mir die kleinen Städtchen besser gefallen.



Am frühen Nachmittag gönnten wir uns einen geteilten Flammkuchen mit Munsterkäse. Viel Käse, für mich zu wenig Munstergeschmack.

Zurück in Obernai stellten wir dann fest, dass unser „tägliches“ Crémant-Café am Donnerstag geschlossen hat und wir ins LEOSS ausweichen mussten. Auch nett.
Vor dem Abendessen tranken wir dann noch im QUI DIT VIN einen Crémant (ja, der Laden und Crémant haben es uns angetan), dann gönnten wir uns zwei fantastische Menüs in der Winstub Le Freiberg.
Und waren uns einig: Das ist das beste Lokal bislang dort, wobei wir keinen Fehlgriff hatten!
Für mich gab es drei Gänge, Nic gönnte sich fünf Gänge!



Danach, endlich, ein Besuch bei L’Intenable. Bierkneipe mit Bieren von Les Intenables und anderen. Tolle Auswahl vom Fass, darüber hinaus noch ein prall gefüllter Kühlschrank mit Les Intenables Bieren.


Dazu eine Live Jazz Band, die sehr angenehm war, obwohl sie nur drei Meter neben uns spielte.
In der Nacht auf Freitag habe ich dann erholsam geschlafen. Nach dem letzten Frühstück standen dann Packen und Einladen des Zeugs ins Auto auf dem Programm. Ein letztes Mal in Frankreich unter 2 EUR/Liter tanken und ab nach Hause.
Ein kurzer Zwischenstopp bei mir, meinen Koffer und das Bier ausladen, dann zu Nic, Weine und Crémants und ihr Gepäck. Den Nachmittag verbrachten wir dann entspannt auf der Couch und ich las den (unnötig ins Elsass geschleppten) Roman weiter.
Das Abendessen bereitete die Metzgerei für uns zu, es gab wieder leckere Strozapretti. Da können wir uns beide reinlegen.

Zurück auf der Couch las ich dann den Roman aus. Für die Folgetage hatte ich mich unterwegs eingedeckt mit „zu Verschenken“ Romanen. Und später, als es zu dunkel zum Romanlesen war, nahm ich das iPad und nutzte wieder readly, um die MacLife, eine c’t und einen Reader’s Digest zu lesen.
Auch in der Nacht auf Samstag schlief ich gut. Nach den beiden Bett-Kaffees stand dann Einkaufen auf dem Programm, noch vor dem Frühstück, da nichts mehr da war. Trotz dass der Lidl voll war, war es noch ein recht angenehmer Einkauf.
Der Rest des Tages ist schnell erzählt: Einen der „zu Verschenken“ Romane angefangen und ausgelesen, nur unterbrochen von einer Apfeltasche und leckerer Bolognese.

Dann noch die aktuelle Crucero-Ausgabe via readly gelesen und ins Bett. Beeindruckender Samstag, gell? :)
Heute schön ausgeschlafen, anschließend beim Kaffee im Bett die Nacht nachgelesen und alle WordPress-Blogs mal wieder aktualisiert.
Während Nic das Spätstück zubereitete, tippte ich hier weiter und fügte die Bilder hinzu, da mein Plan war, später in die Wilhelma und ins Mon Petit Café zu gehen. Denn Nic warf mich nach dem Spätstück raus, sie ist zu ihrer Wahlfamilie.
So kam ich ordentlich auf Schritte heute. Erst nach Hause laufen. Dann vom Killesberg in die Wilhelma. Dort dann mein erstes Mal die Schneeleoparden gesehen…!

Und andere.



Nach einer Currywurst mit Pommes

ging es dann weiter ins Mon Petit Café. Dort gab es wieder vier neue IPA, die ich noch noch nicht kannte.
Sehr schöner Abend. Das mit liebste trank ich dann noch mal..😁
Einen schönen Restsonntag wünsche ich Dir noch!
- Manchmal schickt die Dich Google Maps echt auf seltsame Wege. Inklusive durch ein Fußgängerportal, wo nicht einmal das halbe Auto durchgepasst hätte ;)
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Morgen noch mal ausschlafen. Am Mittwoch bin ich auf virtuelles Bier verabredet. Mehr ist aktuell nicht geplant.
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