Kässpätzle mit Salatbeilage im Schlesinger

KW30-26 Meetings, noch mehr Arbeit, endlich Wochenende mit Schlesinger, Mon Petit Café, After Work Social Club, Grillen und Chillen

Last Updated on 26. Juli 2026 by Hubert Mayer

Am Montagmorgen war ich durch. Unzählige Male war ich in der Nacht wach und dann fiel mir auch noch auf, dass mein Wochenpost nicht wie geplant am Sonntag um 19 Uhr veröffentlicht worden war. Und da ich auf dem Festival auch nicht mehr an das Teilen gedacht habe, war es mir nicht aufgefallen.

Der Arbeitstag war ziemlich wild, ein Meeting reihte sich an das nächste. Wirklich was erledigt bekommen habe ich daher nicht. Und auch noch nicht mal ausreichend Zeit gehabt, alle Mails zu lesen. Stattdessen weitere Arbeit, die mich beschäftigen wird.

Das einzig wirklich Gute an dem Tag, das war die nächtliche Abkühlung. Abends saß ich dann sogar mit langer Hose und dünnem Hoodie auf dem Balkon, um den Roman weiterzulesen. Und war dann todmüde früh im Bett.

Dienstag war ich früh wach, stand aber erst um 6 Uhr auf (also holte den ersten Kaffee ans Bett). Da ich immer noch etwas rotzig war, stornierte ich den Arbeits- und den Parkplatz im Büro und setzte mich ins Homeoffice. Auch der Tag war vollgepackt mit Meetings und Informationsveranstaltungen. Und es kam sogar noch einmal zusätzliche Arbeit auf mich zu, gleich doppelt. Erst was mit Texten, dann was für die Rechtsabteilung. Mir is ja sooooo langweilig momentan.

Zum Feierabend wusste ich nicht mehr so recht, wo mir der Kopf steht. Während des Abendspaziergangs konnte ich kaum abschalten, die meiste Zeit war ich damit beschäftigt, die Aufgaben im Kopf neu zu strukturieren und priorisieren. Na ja.

Abendspaziergang am Dienstag
Abendspaziergang am Dienstag

Zurück zu Hause schnell in den Edeka, Brot und Wurst geholt, damit das Abendessen nicht ganz so einseitig wird. Anschließend auf dem Balkon lange den Tag nachgelesen, bevor ich endlich zu meinem Roman gekommen bin. Den las ich einigermaßen konsequent, auch wenn ein neuer Gruppenchat zum Grillen am Samstag etwas ablenkte :). Aber hey, auf Grillen kann ich mich immer freuen!

Als es dunkel wurde, nahm ich noch mal das Notebook in die Hand, las die letzten drei Stunden nach und tippte hier ein paar Zeilen, bevor ich ins Bett huschte.

In der Nacht auf Mittwoch schlief ich sogar einigermaßen gut, der Tag wurde aber wieder schlimm. Ich arbeitete an mehreren der Baustellen – und am Ende des Tages kamen Unterlagen zu einem Bu-Fall (glücklicherweise sah ich Folgetag dann, dass ich ihn gar nicht bearbeiten sollte).

Wieder machte ich mehr als eine Stunde Plus. Dann ging es auf den Balkon, wo ich mittags schon Haschee verdrückt hatte, das ich zuvor aufgetaut hatte.

Haschee mit Nudeln und viel Paprika (-gewürz) auf dem Balkon
Haschee mit Nudeln und viel Paprika (-gewürz) auf dem Balkon

Und weil es ja gerade so toll läuft, kam auch noch eine Todesnachricht: Mein Onkel aus Tirschenreuth verstarb in der Nacht. :(

Wenigstens habe ich meine Steuererklärung endlich fertig gemacht, das war ein neuer Negativrekord. Dann noch ein wenig gelesen, bevor ich mich doch noch gegen 20:30 Uhr aufraffte, eine Runde zu laufen. Habe ich ja viel zu sehr schleifen lassen die letzten Wochen!

Abendspaziergang am Mittwoch
Abendspaziergang am Mittwoch

Eine kurze Verschnaufpause auf dem Balkon, anschließend unter die Dusche und direkt ins Bett!

Donnerstag war Bürotag. Und auch der hatte es in sich, ein Meeting nach dem anderen. Wenigstens schaffte ich einen großen zeitkritischen Aufgabenblock, konnte einen weitergeben. Mein Mittagessen nahm ich dieses Mal alleine mit ’ner Bowl ein, wenigstens draußen und offen geschrieben: Ich war dankbar für einen Moment Ruhe.

Indonesische Bowl mit Reis, Avocado, Süßkartoffeln und Kichererbsen im Betriebsrestaurant
Indonesische Bowl mit Reis, Avocado, Süßkartoffeln und Kichererbsen im Betriebsrestaurant

„Kurz“ vor Feierabend entdeckte ich dann eine neue Herausforderung: einen kaputtgegangenen Prozess. Hätte es echt nicht noch gebraucht, und so wurde es wieder fast ein 10-Stunden-Tag. Dann: Endlich Wochenende! Und das läutete ich auf bestmögliche Art und Weise ein: mit einem Treffen mit Dominik auf Bierchen und Kässpätzle im Schlesinger.

Kässpätzle mit Salatbeilage im Schlesinger
Kässpätzle mit Salatbeilage im Schlesinger

Das ist einfach jemand, der vom (externen) Kollegen zum Freund geworden ist, und jedes Treffen tut einfach gut.

Zurück zu Hause las ich noch eine Weile, war aber doch zu müde, das Buch auszulesen, und machte mich vorzeitig ins Bett. Erstmals wach am freien Freitagmorgen war ich dann um 5:45 Uhr, überlegte kurz, ob ich aufstehen soll. Und schlief dann noch einmal bis 8 Uhr durch.

Das Nachlesen der Nacht, aber vor allem des Donnerstags, dauerte dann bis 10 Uhr. Kam am Donnerstag ja zu gar nichts. Dann wechselte ich auf den Balkon, las noch einige offene Mails und schaute dann die Copilot Show von Alex Eggers. Lohnt sich, wenn man sich für den Microsoft Copilot interessiert (und es vielleicht ja die einzige KI ist, die man im Unternehmen nutzen darf).

Später las ich den Roman endlich wirklich aus. Zwischendrin kam ein schönes Paket, Nachschub von Fürst Wiacek. Hatte schon viel zu lange kein gutes Bier mehr zu Hause.

Dann der nächste Ärger: Westfield Outdoors antwortete mir auf meine zweite Erinnerung zwecks Garantieleistung auf den kaputten, gerade einmal ein Jahr alten Liegestuhl. Hätten sie nicht mehr, auch keine Ersatzteile. Kann mir jemand erklären, worauf die Garantie dann gelten soll? Als Ersatz könne er mir einen Campingstuhl anbieten. Habe ich mir angeschaut – kannst drin sitzen, aber nicht liegen. Ich glaube, ich schreibe mal einen gesonderten Blogbeitrag über die erlebte (nicht vorhandene) Qualität und den Service …

Habe dann einen neuen bestellt, von einem anderen Anbieter, drei oder vier Versuche mit Westfield Outdoors waren genug.

Bevor es zum After Work Social Club Besuch auf dem „Bohnenviertelfest“ (Auflösung folgt) ging, fuhr ich noch zu Chris ins Mon Petit Café nach Bad Cannstatt. Da war ich die letzten Wochen nicht mehr und konnte so gleich drei Bier verkosten. Geht natürlich gut, sind immer nur 0,2 l. Eins habe ich für kommenden Donnerstag übrig gelassen, wenn ich dort mit Jens verabredet bin.

Das Mon Petit Café in Bad Cannstatt
Das Mon Petit Café in Bad Cannstatt

Dann mit der Stadtbahn wieder zurück und von der Streckenführung der U1 (Wilhelmsplatz nach Vaihingen) überrascht worden. Die zweigt an der Staatsgalerie zum Hauptbahnhof ab. Damit hatte ich nicht gerechnet und musste dann von dort wieder zurück in Richtung Charlottenplatz. Aber gut, kam auf die Minute pünktlich noch am Schellenturm, unserem Treffpunkt, an. Nachdem wir auf rund zehn Personen angewachsen waren, liefen wir los, um uns irgendwo hinzusetzen.

Und da kommen die Anführungszeichen von oben ins Spiel: Wir saßen vor der Leonhardskirche. Und das ist nicht mehr Bohnenviertelfest, sondern das Henkersfest :). Die gehen aber auch tatsächlich nahtlos ineinander über, keine Ahnung, wer sich das ausgedacht hat.

Es war auf alle Fälle ein schöner, unterhaltsamer Abend mit wieder sympathischen Menschen! Kurz nach 22 Uhr verließ ich die Gruppe, Nic hatte mir gerade noch rechtzeitig den Anstoß gegeben, als ich darüber nachdachte, noch ein Bier zu holen.

Und so war ich zeitig schon vor dem Wecker am Samstag wach, las den Abend und die Nacht nach und tippte hier weiter. Die Zeit reichte auch noch, die Bilder bis Freitagabend einzufügen.

Und da dann immer noch Zeit über war, machte ich mich auf zu einem kleineren Spaziergang,

Samstagsausblick beim Spaziergang mal von einer anderen Position
Samstagsausblick beim Spaziergang mal von einer anderen Position

den ich im Edeka mit den Einkäufen für den Salat zum Grillen beendete. Mit dem Lime ging es zu Nic und dann war erst einmal Balkonarbeit angesagt. Den neuen Tisch aufbauen, den Sichtschutz Holzzaun installieren, die Truhe vom Speicher holen.

Wenige Kapitel konnte ich dann noch lesen, bevor es mit einem kurzen Grillgutkaufabstecher in das Stückle von Markus ging. Glücklicherweise entfiel die angekündigte Gartenarbeit, und nach gut zwei Stunden Quatschen gingen wir direkt zum Grillen über. Also Markus grillte für uns, erst Pimientos, dann das von jedem für sich selbst Mitgebrachte.

Pimientos
Pimientos
Kaiskrainer, Kartoffelsalat und grüner Salat
Kaiskrainer, Kartoffelsalat und grüner Salat

Kurz bevor es dunkel wurde, machten wir uns auf den Heimweg, und nach einmal Kreisen fanden wir sogar einen Parkplatz, gar nicht sooo weit entfernt von Nic. Etwa 1,5 Stunden verbrachten wir noch auf dem Balkon und ich nahm betroffen die Nachricht vom Anschlag auf den CSD in Berlin zur Kenntnis.

Heute Morgen begann der Tag mit seniler Bettflucht der Frau, sodass wir schon um 07:30 Uhr den ersten Kaffee auf dem Balkon tranken und um 10:30 Uhr schon gefrühstückt hatten. Das erste Balkonfrühstück dieses Jahr!

Den Rest des Tages gab es nichts zu tun, einfach nur lesen und mich freuen, wenn ein Windstoss kam.

Buch auf dem Balkon
Buch auf dem Balkon

Zwischendurch gab es eine halbe Rosinenschnecke, auf 18 Uhr habe ich im Kwan Kao reserviert. Wie üblich – mal sehen, ob ich von da noch Bilder einfügen werde :)

Pad Grapau mit Rindfleisch
Pad Grapau mit Rindfleisch

Einen schönen Restsonntag wünsche ich Dir noch!

Diese Woche gelernt / empfehle ich euch gerne:
  • Zeiten mit Freunden sind unersetzbar./li>
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Diese Woche gekauft:

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Und was ist kommende Woche geplant?

Der Montag startet mit einem Ganztagesseminar beim VfB: „Führen ohne Führungsrolle“. Da bin ich sehr neugierig darauf. Am Dienstag ist die KI-Night Stuttgart, auch darauf bin ich sehr gespannt, wennglich mir vor der Hitze dort graut.

Am Donnerstag treffe ich mich mit Jens im Mon Petit Café und am Freitag darf ich morgens mein Auto zu Inspektion und HU nach Möckmühl fahren. Bei 40 Grad…

Wissenswertes über mich auf Reisen

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Hinweis: Alle Bilder sind, trotz dass sie noch recht groß sind, einigermaßen für das Web optimiert und damit spätestens auf einem Retinadisplay nicht mehr 100 % scharf. Das nehme ich bewusst in Kauf. Die Originale habe ich natürlich trotzdem – falls ein Partner Bedarf haben sollte, können wir uns gerne austauschen, wie wir ins Geschäft kommen!

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