Bild von Malena und Rolf auf der Bühne bei der Vorstellung des Fördervereins des Forums

Sommerfestival der Kulturen 2012 in Stuttgart – Tag 5

Sommerfestival der Kulturen 2012 in Stuttgart – Tag 5

Auch der fünfte Tag begann mit Sonnenschein – und viel Arbeit! Denn, wie für Tag 4 beschrieben und kritisiert, der gesamte Teil des Festivals, der auf dem Marktplatz selbst ist, musste nach Ende des Wochenmarktes wieder neu aufgebaut werden. Den Kelch ließ ich an mir vorbeigehen, Hut ab vor all den ehrenamtlichen Helfern, die das unter Hochdruck machen, da die Zeit sehr knapp ist. Unter anderem müssen auch die Bierwagen wieder an ihr Position gebracht werden…

Bild vom Positionieren des Bierwagens Weiterlesen

Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart – Teil 2: Freitag bis Sonntag

Ab Freitag haben wir von der Stuttgart Connection aus die Betreuung von zwei Getränkeständen übernommen – das dritte Jahr in Folge. So kam ich auch selbst dazu, beim Festival mitzumachen.

Tag 4 – Freitag, 15.07.2011

Ab 15 Uhr war ich wieder dort, heute um den Pavillon vor dem Rathaus für den Verkauf vorzubereiten. Das lief erstaunlich gut und ich fertig, lang bevor eine Kasse kam ;)

Aufbau

Herrichten des Pavillions

Die ersten 1,5 Stunden verliefen aber eher zäh – mit 4 Mann/Frau Standbesetzung bei sehr verhaltenen Andrang. Wenigstens konnte ich so endlich mal bei den Chilenen was essen:

Essen bei den Chilenen

Essen bei den Chilenen - irgendwas mit Lucos ;)

Kurz nach 18 Uhr musste ich dann los zur Mitgliederversammlung der Vereinigung Liberaler Juristen Baden-Württemberg e.V. – wo mir die Ehre zu Teil wurde, als Beisitzer in den Vorstand gewählt zu werden. Vielen herzlichen Dank an die Mitglieder hierfür!

Kurz zuvor hörte ich noch bekannte Klänge von der Bühne – und tatsächlich, anstelle der Band waren dort die Darsteller der Salamaleque-Company zu sehen, die auch schon im Rahmen der socialbar Stuttgart einen Auftritt hatten. Ein sehr spannendes Projekt, das jeder mal gesehen haben sollte!

Durch die o.g. Mitgliederversammlung habe ich dann leider auch den Auftritt von Papaul verpasst, sehr schade.

Als ich von der Mitgliederversammlung kurz nach 20 Uhr zurück kam, war es gerade einigermaßen ruhig am Stand, so dass ich die Zeit nutzen konnte, an den anderen Ständen mal eben Hallo zu sagen – u.a. beim 1. Turkish Business Club Stuttgart, einer Gruppe von türkischstämmigen Business Professionals, die sich jedoch nicht nur aufs geschäftliche konzentrieren sondern sich auch sehr stark ehrenamtlich in Stuttgart engagieren und mit denen wir auch schon öfters gemeinsame Veranstaltungen organisiert haben – und viele Freundschaften entstanden sind. Auch auf dem Sommerfestival der Kulturen haben sie wieder einen Stand zur Betreuung übernommen.

Anschließend musste ich mich nochmal stärken vor meiner Schicht und es hab wieder was leckeres:

Essensbeschreibung

Und das sah dann auch so aus (und schmeckte sehr lecker!)

Essen

Sahara Lammeintopf mit Cous-Cous

Anschliessend im Stand war es dann schon etwas hektischer, gab gut Andrang und wir waren viel am Rennen. Leider habe ich dadurch auch die zweite Band des Abends nicht mal wahrgenommen, schade! Es spielten Maghreb & Co.: Open World Project meets Tunisia

Wenn ich sage hektischer, dann sieht sowas in etwa so aus:

Stand in Action

Stand in Action

Ging auch recht lange, gegen 23 Uhr haben wir dann den Verkauf und den Ausschank eingestellt und begonnen, die unzähligen Gläser nach und nach zu spülen (wenn ich dran denke, gibts von den Gläsermengen Samstag ein Bild)

Der Bierwagen musste komplett ausgeräumt werden, da wieder alles, was direkt auf dem Marktplatz war, aufgrund des Wochenmarktes leider weggestellt werden musste. bedauerliche zusätzliche Arbeit! Nach dem Zählen der Bestände habe ich mich dann gegen0.30 Uhr auch auf den Weg nach Hause gemacht.

Jetzt ist es 14.15 Uhr am Samstag, und ich mache mich dann mal wieder auf den Weg zum Vorbereiten unserer Stände:

5. Tag – Samstag, 16.07.2011

Wie angekündigt begann der Tag mit dem Vorbereiten des Pavillons und dem Bestücken des Bierwagens. Das ist ein Haufen Arbeit, aber lässt sich eben nicht vermeiden. Wenigstens kannte ich den Zustand des Pavillons genau, habe ich ihn doch gestern so hinterlassen. Wichtig war also erst einmal, das ganze Zeugs des Bierwagens nach drüben zu schaffen, so dass wieder Platz zum Arbeiten im Pavillon war.

Samstag hatten wir dann auch tolles Wetter, so dass richtig was los war – und wir schwer geschuftet haben, aber so soll das ja auch sein! Zwischendurch konnte ich auch was Essen, so gab es zuerst für mich, während Limanja gespielt haben (nicht schlecht, aber auch nicht ganz mein Fall)  eine Mischung aus

Leckeres afrikanisches Essen

Und das sah dann so aus (und schmeckte verdammt lecker)

Essen

Anschliessend spielten Fatima Spar and the Freedom Fries, die gute Dame hat eine echt tolle Stimme!

Auch der Verlauf des Abends war sehr heftig, musste immer mal wieder selber losrennen und Zeugs holen. Währenddessen spielten Boban i Marko Markovic Orkestar – und ich habe noch NIE eine Band erlebt, die so eine Bombenstimmung gemacht hat – das war echt der Hammer

Boban i Marko Markovic Orkestar auf der Bühne

Später am Abend gab es dann noch eine Liveeinlage eines mir unbekannten Musikers direkt neben unserem Stand, der neben rund 50 Zuschauern auch gut 10 Leute direkt zum Tanzen gebracht hat. Alle eben angesteckt von der tollen Stimmung des Tages!

Und ihr sehr schon was fehlt – ich hab ja nur einmal gegessen… Meine Standleiterin Britta war so lieb und hat mir gegen Ende der Stresszeit noch was von einem der griechischen Stände mitgebracht:

Gyros

Das war eines der besten Gyros, das ich je gegessen habe, auch wenn man das dem Bild nicht ansehen kann.

Irgendwann war dann aber auch der Samstag zu Ende und ich fiel wie tot ins Bett in dem Wissen, am Sonntag Morgen bereits um 10.30 Uhr für den Kassendienst bei Kostas mich gemeldet zu haben und davor noch Pflanzen gießen bei der Nachbarin, Duschen usw. Die Nacht war verdammt kurz!

6. und letzter Tag – Sonntag, 17.07.2011

Sonntag war ich dann tatsächlich gegen 9.30 Uhr da und hab nach dem Pavillon geschaut und bei Kostas mitgeholfen, den Stand wieder voll zu beschicken. Kaum angekommen auf dem Marktplatz begann es zu regnen – nicht gerade Stimmung hebend.. Bin dann erstmal los und hab einen Besuch bei Starbucks gemacht und Kostas und mir sowie Tom von der Stuttgart Connection einen Kaffee geholt. Der ganze Morgen hat sich dann eher dahin geschleppt – bei Dauerregen fast keine Kundschaft. Auch nach meinem Wechsel in den Pavillon das gleiche Bild: Dauerregen.. Mache mir daher – nachdem ja der Mittwoch schon sehr verregnet war – ernsthafte Sorgen um die Finanzierung des Festivals dieses Jahr..

Positiv waren aber besonders die Leute am Stand, nicht nur am Sonntag, sondern an allen Tagen! Nur dass Sonntag eben mehr Zeit zum Quatschen war. Über den Vormittag waren zahlreiche Gruppen da, die sich auf der Bühne mit Tänzen vorgestellt haben, bis dann um 18 Uhr Oana Cătălina Chiţu & Bucharest Tango gespielt haben – wo ich irgendwie kaum was davon mitbekommen habe, warum auch immer.

Essen: Klar, ich wollte nicht Hungern am Sonntag bei schlechten Wetter, und so gab es dann für mich erstmal nochmal was chilenisches:

Beschriftung des Essens

Klar, es gibt auch ein Bild vom Essen selbst:

Leckeres Essen bei den Chilenen - Chacarero

Chacarero von den Chilenen

Die haben mir dann auch erzählt, dass sie gerade in Restaurant aufgemacht haben in Stuttgart, das Tierra des Fuego in der Neckarstr. 119 – klar, dass ich das bald probieren werde!

Und wenn ich schon beim Essen bin – ich habe da dann auch gleich (naja, einige Stunden später) nochwas probiert:

Essenbeschreibung

 Und das sah dann live so aus:

Pastel de choclos

Weiteres Essen von den Chilenen: Pastel de choclos

Ansonsten war der Tag sehr verhalten. Eigentlich hatte ich um 18.30 Uhr Feierabend und wollte auch zeitig nach Hause um mich etwas zu erholen und den Blogbeitrag zu schreiben – allerdings hatte ich dann gelesen, dass ab 20 Uhr eine Gruppe mexikanischen Salsa – Ska spielen wollte. Tja, das war dann also nichts mit heimgehen und ich blieb noch etwas länger. Los de Abajo waren dann auch sehr interessant – mal genial, mal wieder vollkommen ungewohnt anders… Alles in allem aber ein tolles Konzert. Aufgrund der insgesamt doch wenigen Besucher am Sonntag haben wir dann frühzeitig begonnen, den Stand zu schliessen – und leer zu räumen, sollte doch am Montag nur mehr die Gerüste der Pavillons (und die Böden) über bleiben und die Bühne.

War dann gegen 22.30 Uhr zu hause und direkt kaputt ins Bett gefallen. Das Aufstehen am Montag war dann entsprechend schwer…

Fazit:

Hmm, jetzt ist 23.36 Uhr Montag Abend – und ich wollte unbedingt den Beitrag fertig schreiben, solange die Eindrücke noch frisch sind. Veröffentlicht wird morgen gegen 9 Uhr.. Aber zur Überschrift: Genial! Toll! Umwerfend! Ich habe wieder zahlreiche verschiedene unglaublich nette Menschen kennengelernt, die so vielfältig waren. Ich habe mich körperlich bis an den Rande der Erschöpfung verausgabt – und kann nicht verstehen, wie Miso die sechs Tage durchgehalten hat, hat er doch immer die richtig harten Aufgaben wie Fässer schleppen gehabt: Meinen allerhöchsten Respekt vor dieser Leistung!  Aber auch dem gesamten weiteren Team des Forum der Kulturen in Stuttgart zolle ich Beifall: Ihr habt mit unglaublichen Einsatz dafür gesorgt, dass neben mir auch zehntausende weitere Personen tollte Tage haben durften – dafür ein RIESEN DANKESCHÖN an euch – und auch an alle anderen freiwilligen ehrenamtlichen Helfer.

Ein besonderer Dank auch noch an die Standleiter der Stuttgart Connection, Lars und Britta sowie an Jürgen und Nadine für die Mitorganisation. Denn die haben alle richtig viel Zeit schon im Vorfeld in die Organisation gesteckt, damit wir alle Schichten Freitag bis Sonntag füllen konnten. Und an alle „unsere“ Helfer!

Ich freu mich auf das Sommerfestival der Kulturen 2012 – und habe bereits gefragt, wann das stattfinden wird. Klar bin wieder dabei – wenn ich Urlaub bekomme, gerne auch wieder Vollzeit. Wie sonst soll man in so kurzer Zeit so viele tolle Menschen kennen lernen, so leckeres vielfältiges Essen bekommen, geniale Musik hören – und vieles mehr?!

Als kleinen Veranstaltungshinweis am Ende: Mein nächster ehrenamtlicher größerer Einsatz wird auf einem kleineren Festival sein, bei dem es aber ebenfalls wieder tolle Musik geben wird und wieder kostenfrei für alle: Beim LAB-Festival bei den Berger Sprudlern.

PS: Das Forum der Kulturen ist auch bei facebook zu finden: Hier könnt ihr Fan werden ;)

Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart – Tag 1-3, mein Einsatz direkt für das Forum der Kulturen

Drei Tage sind rum, damit Bergfest beim kostenlosen Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart auf dem Marktplatz – zumindest, wenn man dabei die Tage betrachtet. Besucher werden sicher über das Wochenende noch mehr kommen – ich hoffe auch sehr darauf, denn das schlechte Wetter, inbesondere am Mittwoch, erschwert die Finanzierung des Festivals sehr! Das erkläre ich jetzt mal als erstes, dann eine persönliche Review der letzten Tage. So ein Festival kostet Geld, was wohl jedem einleuchtet. Es spielen jede Menge Bands aus aller Herren Länder – und das kostet richtig Asche. Nebenbei werden viel Strom, Wasser, Schanklizenzen und ähnliches benötigt. Diese ganzen anfallen Kosten finanzieren sich nahezu ausschließlich über den Getränkeumsatz an den Ständen, die der Veranstalter, das Forum der Kulturen, betreibt. Das sind also:

  • Pavillion am Brunnen
  • Bierwagen am Brunnen
  • Bierwagen am oberen Ende vor dem Rathaus
  • Pavillion am Rathaus
  • Bierwagen vor dem Spielwaren Kurtz

Schlechtes Wetter bedeutet weniger Umsatz bei gleichbleibenden Kosten… also ganz schlecht für das Festival! Und um noch eines klarzustellen: Bis auf die Mitarbeiter des Forums der Kulturen und sehr wenige einzelne Personen sind alle dort Handelnden, also die Personen an diesen Getränkeständen, Ehrenamtliche – keine bezahlten Helfer. Habt also bitte ein wenig Geduld, wenn es mal etwas länger dauert, oder wenn nicht jeder alle Fragen beantworten kann. Das ist soweit also geklärt, jetzt mein Review, bevor es nachher weiter geht.

Die ersten drei Tage, also Dienstag bis Donnerstag, habe ich direkt über das Forum mitgeholfen. Dafür stehe ich dort auf dem Mailverteiler, wer ebenfalls Lust hat, dort mal mitzuhelfen (also Lockmittel neben dem Kennenlernen von sehr, sehr netten Menschen, kann ich noch den Essensbon und Getränkebons erwähnen, die alle Helfer bekommen – an allen Ständen einlösbar…), der/die mailt einfach an Sonja und lässt sich auf den Verteiler setzen (ich hoffe, das stimmt auch so ;).

Tag 1 – Dienstag, 12.07.2011

Um 15.30 Uhr hieß es an meinem regulären Arbeitsplatz Feierabend für diese Woche zu machen und meinen Urlaub anzutreten, um am Marktplatz vor dem Spielwaren Kurtz mit dem Standleiter Kostas den Bierwagen vorzubereiten – und das meiste war mal wieder schon erledigt. Ich kann jedem empfehlen, mit Kostas zusammenzuarbeiten bei so einem Festival,  er hat eine sehr, sehr angenehme lockere Art gepaart mit Witz und Verstand – und ist ein Arbeitstier ;) Mein erster eingeteilter Dienst ging von 16.30 – 19 Uhr an der Kasse (hierfür bietet das Forum im Vorfeld eine kleine Kassenschulung an), während ab 17.30 Uhr dann Zélia Fonseca & Band spielten – ich sag nur: TOLLE Stimme!

Ab 19 Uhr war ich dann bis 21 Uhr zum Bierzapfen am Pavillion vor dem Rathaus eingeteilt. Auch Miso und Christoph, die für die beiden Stände dort zuständig sind, sind erfahrene Standleiter, mit denen ich gerne zusammenarbeite! Ab 20 Uhr spielte dann Yemen Blues – einfach nur genial! Irgendwann kam dann ein sehr heftiger Regenguß, der alle unter Schirme und umliegende Dächer vertrieb – allerdings war der Regenguß so stark, dass auch keiner weiter weg ging. Und so kamen anschließend alle wieder zurück und es war den ganzen Abend jede Menge los.

Da ab 21 Uhr alle Stände gut besetzt waren, konnte ich einen frühen Feierabend genießen und mit Lars von der Stuttgart Connection und Niombo, eine der mir herzallerliebste Stadträtin und Mitarbeiterin in der Staatskanzelei, auch wenn sie bei den Grünen ist (jup, ich bin politisch da nicht immer so ganz einer Meinung, was aber persönlichen Verbindungen zu Menschen anderer Parteien niemals Abbruch tut), gemütlich was trinken, was dann dank vier jungen Mädels aus Hofen und Neugereut am selben Tisch noch sehr unterhaltsam wurde, als die ein heiteres Alters- und Beruferaten anfingen ;) – die waren auch sehr nett und wir waren dann auch die letzten, nachdem alles um uns rum schon abgebaut war…Huch, das war jetzt aber ein etwas langer Satz.. Vor dem gemütlich was trinken stand noch eines aus: Was essen – Dienstag habe ich den koreanischen Mischteller probiert, verdammt lecker und nur zu empfehlen!

Tag 2 – Mittwoch, 13.07.2011

Leider begann schon der Aufbau im Regen, zum Festivalbeginn kam dann aber doch noch glücklicherweise die Sonne raus. Nach dem Vorbereiten des Standes (vorallem Gläser organisieren und platzieren, Getränkenachschub holen) sass ich wieder von 16.30 – 19 Uhr bei Kostas an der Kasse. Das Wetter meinte es aber nicht so gut mit uns und es begann immer wieder unterschiedlich stark zu regnen. Meinen Respekt für alle, die trotzdem unter Schirmen auf dem Schlossplatz ausgeharrt haben und Il parto delle nuvole pesanti lauschten – hat sich aber auch gelohnt. Besonders gefreut hat mich auch, dass ich seit Mittwoch auch ein Gesicht mit dem Twitteraccount des Stadtmuseums Stuttgart  @MuseumStuttgart verbinden kann – Markus ist Kurator dort und twittert sehr persönlich und nicht nur über das Museum selbst, ein wahrhaft sympathischer, authentischer Account – was natürlich der Person dahinter zu verdanken ist, der eben genauso sympathisch ist, wie er bei Twitter rüber kommt.

Meine Ablösung kam ein paar Minuten früher und mit Katrin, die ich beim Bierzapfen ablösen sollte, hatte ich ausgemacht, dass ich ein paar Minuten später anfangen kann, sodass ich in aller Ruhe (naja, so ähnlich) was zum Essen suchen konnte. Ein Mischteller aus, wenn ich mich nicht irre, Mesopotanien stand auf dem Programm und hat mich wieder begeistert. Unglaublich, was für eine Vielfalt diese Küche hat. Bierzapfen ging das bis zum Feierabend weiter, auch wenn meine Schicht offiziell um 21.30 Uhr endete – war aber ein so tolles Team am Stand, dass ich da nicht weg wollte. Dazwischen gab es noch einen Mischteller aus dem Iran – war jetzt nicht ganz so mein Fall, wenngleich Teile davon auch sehr lecker waren.

Und ich hatte Kostas ja auch versprochen, den Stand mit abzubauen, dazu gleich mehr. Mucke war ebenfalls wieder klasse, Celebrate Mama Afrika – A Tribute to Miriam Makeba (pdf) verwöhnten uns mit toller Musik. Was nicht so gut war, war der andauernde Regen und die dazu gehörende frische Priese – zumal ich nur ein T-Shirt anhatte und das war dann nicht so gut. Ganz blöd ist, dass das gesamte Festival (bis auf die Bühne und die beiden Pavillions) Mittwoch (und Freitag) abends ganz abgebaut werden muss, weil der Wochenmarkt nicht bereit ist, auf die Königstrasse auszuweichen. Das hat gerade bei diesem bösen Wetter mir gar nicht gut getan. Als Schutz vor dem Regen organisierte Kostas wenigstens Müllbeutel, das sah dann so aus:

Ich wetterbedingt im Müllsack..

Wir haben dann also so elegant gekleidet den Wagen ganz ausgeräumt und von Hand über den halben Marktplatz zu dem vorgesehen Abstellplatz gezogen.

Naja, es kam dann wie es kommen musste bei dem Wetter.

Tag 3 – Donnerstag, 14.07.2011

Morgen vom Telefon geweckt worden und fast keinen Ton rausgebracht. Dann also viel Honig mit Tee oder Milch..

Ab 14.30 Uhr dann wieder den Wagen an seine Standposition vor dem Spielwaren Kurtz gebracht und wieder komplett eingerichtet. Ab ca. 17 Uhr bis 19 Uhr während schöner Musik von El Gafla mich der Kasse gewidmet, glücklicherweise trocken. Trotzdem war viel sprechen angesagt, da man doch recht viel erklären muss – tat meiner Stimme nicht gerade gut. Anschließend wieder mich erstmal den kulinarischen Genüßen fröhnen – dachte ich zumindest, denn ich hatte mich schon auf FLEISCH vom Chilenen gefreut – leider tun das auch sehr viele andere, so dass mir die Schlange zulang war (musste ja wieder weiter helfen) und ich daher, weil ich auf alle Fälle was fleischiges schnelles wollte, auf Cevapcici im Fladenbrot umgestiegen bin, war auch sehr lecker.

Dann wieder Bierzapfen, erst eine Stunde drüben bei Miso, dann wieder bei Kostas bis wir dicht gemacht haben. Dank ausreichender Standbesetzung konnte ich mich aber auch viel mit anderen Helfern unterhalten und mehr Pause machen als Arbeiten.. Dazwischen gab es – neben der Band auf die ich mich schon seit ihrem Auftritt letztes Jahr gefreut habe: Transglobal Underground die eine Hammer Stimmung machen – noch einen Teller – seht selbst:

Abendessen am Donnerstag - Al Q'uds Teller mit Fladenbrot

Das hat mich wieder echt überzeugt – unglaublich lecker war das!

Auch vom Auftritt von Transglobal Underground konnte ich ein schnelles Bild machen:

Liveauftritt Transglobal Underground in Stuttgart

Liveauftritt Transglobal Underground in Stuttgart

Nachdem wir nachts wieder abgebaut haben, erwachte ich heute mit einem verdammt schmerzenden Hals, Husten und ähnlichen doofen Erkältungszeichen. Egal, da muss ich durch, freue mich auf die nächsten drei Tage – die werden es ebenfalls in sich haben: Ab heute übernehmen wir von der Stuttgart Connection nämlich die beiden Stände vor dem Rathaus (natürlich weiter auf Rechnung des Forums der Kulturen, nur wir haben für alle Ehrenamtlichen an diesen Ständen gesorgt). So hatte vor drei Jahren auch mein Engagement auf dem Festival der Kulturen angefangen, nachdem ich 1-2 Mal vorher als Gast dort war und die gute Stimmung genossen hatte.

Mehr zu den folgenden drei Tagen dann wohl nächste Woche.

Habt ihr Fragen zum Festival oder zur Mithilfe dort? Sprecht mich oder andere auf dem Festival einfach an oder nutzt die Kommentarfunktion ;)

So, meine  Uhr zeigt 12.45 Uhr, um 15 Uhr wollte auf dem Marktplatz sein, gemeinsam mit Lars und wer auch immer noch da sein wird, unsere beiden Stände richten. Freu mich euch in großer Zahl dort zu sehen – sorry, wenn ich während der Arbeit wenig Zeit für ein Schwätzchen habe!