2011 – das ist nun wohl auch vorbei

Ok, nicht ganz, sind noch knapp 14 Stunden, aber so genau wollen wir grade nicht sein. Mal so überlegen, wie das Jahr für mich war, solange es grade draussen regnet und ich nicht raus möchte – dabei wartet in der Packstation doch was auf mich. Kann eigentlich nur mein bestellter Kindle sein…

2011 – mein erstes richtiges Barcampjahr

Ich war zwar schon 2009 und 2010 auf dem Barcamp Stuttgart, aber eigentlich nie so ganz da, da immer Klausuren an der Fernuni unmittelbar danach anstanden. 2011 hab ich dafür ein wenig mehr in die Vollen gelangt und war in Essen, Nürnberg, Karlsruhe, Stuttgart (1, 2) und Mainz (1,2). Schön war es, habe viele interessante Menschen kennengelernt und wieder getroffen. Und freue mich daher auch auf viele Barcamps 2012, die Planung steht schonmal für Nürnberg, Essen, Facebookcamp, (re:publica – kein Barcamp, passt aber in die Reihe) und Saarbrücken. Und da kommen dann wohl noch einige dazu.

2011 – mein Fernunijahr

2011 war, was die Fernuni anbelangte, ein bis zur Jahresmitte unglaublich herausforderndes Jahr für mich. Begonnen mit der Seminararbeit zum Thema „Datenschutz in Sozialen Netzwerken„, das anschließende Seminar (vor dem ich erst ziemlich Sorge hatte), in dem ich einen Vortrag zu dem Thema halten „durfte“ und inhaltlich die Arbeit verteidigen und die Diskussionen zu den Arbeiten der anderen – und das ganze dann top bewertet, die schriftliche Arbeit mit 1,7, meine Diskussionsteilnahme mit 1,0 ;)

Dann eine Klausur im BWL Wahlfach „Personalführung“ – pures auswendig lernen… Und dann die Bachelorarbeit, die dann mir doch einiges abverlangt hat und derentwegen vieles in der Zeit zu kurz gekommen ist. Einspannendes Thema war es jedoch: „Vertragsschluss, Verbraucherschutz und AGB-Kontrolle bei Interauktionen“ (Arbeit als pdf). Und dann war ich doch auch ein wenig froh, als ich alles geschafft habe.

2011 – mein Arbeitsjahr

Über meinen Job habe ich recht wenig geschrieben, gab aber viel zu tun. Bin sehr gespannt, wie es sich 2012 entwickeln wird, finde es aber auch immer wieder sehr schön, wenn mich Personalberater ansprechen und mich auf interessante Stellen aufmerksam machen. Bislang hatte mich jedoch noch nichts überzeugt, auch wenn spannende Sachen dabei waren. Und so bin ich der SDK bislang treu geblieben. Risikoprüfung für Berufsunfähigkeitsversicherungen und Lebensversicherungen ist etwas, auch wenn sich viele das nicht vorstellen können, sehr spannendes! Und auch die Leistungsprüfung und das ein oder andere Projekt, dass ich mit umsetzen darf. Zu Jahresbeginn 2012 steht aber erst einmal wieder die Erstellung der Risikoberichte auf dem Plan, dann die Anfrage von Morgen & Morgen zum BU-Rating – und dann endlich der Wirtschaftsausschuss, der 2011 sich konstituiert hat und mich zum Vorsitzenden gewählt ;)

2011 – ich und das Essen gehen

Gr0ßes Thema in meinem Blog (und natürlich auch einfach mittels Bilder bei Facebook, Twitter und Co.) ist das Essen. Ja, ich gehe sehr, sehr gerne Essen, man sieht es mir an und man kann es online nachlesen. Besonders klasse finde ich da die sich in 2011 regelmäßig etablierten Abende mit den Jungs und Mädels von #SchnitzelS. Schauen wir uns doch jeden Monat ein neues Restaurant raus, wo wir Schnitzel essen – eine lustige Runde in der auch wirklich jede8r) das essen fotografiert und irgendwohin online postet. Da fühle ich mich dann doch gut aufgehoben. Und so waren wir 2011 erst im Sannwald, dann im Hotzenplotz, im Klein und Fein, im Schnitzelkönig West und zuletzt im Neuen Ochsen. Sorry, vorher hatte ich irgendwie nie darüber gebloggt. Das Klein und Fein ist aber immer einen Besuch wert und muss daher extra nochmal verlinkt werden! Freue mich auf viele Restaurantbesuche 2012 – mit SchnitzelS und auch mit vielen anderen.

2011 – mein Ehrenamtsjahr – Soziales

2011 war da schon krass. Die Stuttgart Connection hat da etwas gelitten, war nicht viel zu tun. Dafür umso mehr bei der socialbar. Neben vielen tollen Veranstaltungen, die wir in Stuttgart organisiert haben (und auch 2012 wieder tun werden!), wurden wir mit dem Bürgerpreis für Innovation von der Bürgerstiftung bedacht – herzlichen Dank! Hier wurde auch ein kleiner Film über die socialbar Stuttgart gedreht, der wirklich klasse geworden ist. Und dann war dann noch das globale Orga-Treffen in Bonn, wo wir Vollzeit uns über die Zukuft der socialbar und ihrer Organisation Gedanken gemacht haben. Das war richtig Arbeit, aber sehr lohnenswert, denn die socialbar ist einerseits was wirklich tolles und sollte in jeder Stadt stattfinden und andererseits habe ich auch dort wieder viele tolle, engagierte Menschen kennenlernen dürfen. Da steht 2012 noch ein großes Arbeitspaket vor mir. Und gerade kam über Facebook auch noch ein tolles Kooperationsangebot für Stuttgart rein, das muss ich bald mit unserem Team der socialbar Stuttgart besprechen!

Dann durfte ich wieder beim Sommerfestival der Kulturen mithelfen – wie bereits im Vorjahr habe ich mir frei genommen und war nahezu durchgängig da. Und habe natürlich auch darüber gebloggt – Teil 1 und Teil 2. Und auch beim Brunch Global habe ich wieder sehr gerne mitgeholfen! Und über das Sommerfestival kam ich letztes Jahr auch zum Laboratorium und dem Lab-Festival, wo ich letztes Jahr und auch 2011 wieder sehr gerne geholfen habe, die Gäste bei einem tollen, kostenfreien Festival in Stuttgart zu versorgen.

2011 – mein Ehrenamtsjahr – Politisch

Aber mein Ehrenamt ist nicht nur im sozialen Bereich 2011 verstärkt angelaufen, auch im (weitgehend) politischen Bereich kam einiges auf mich zu. Begonnen im Juli mit der Wahl als Beisitzer in den Vorstand der Vereinigung Liberaler Juristen Baden-Württemberg e.V., wo ich mich ein wenig um die Mitgliederverwaltung und die Veranstaltungen kümmern darf. Auf der eben verlinkten Webseite habe ich dann auch schon den einen oder anderen Artikel geschrieben, siehe dort unter News. Dann kam zum Jahresende auch noch die Wahl zum Stadtgruppenvorsitzenden der FDP Stuttgart Nord – auch an dieser Stelle nochmals meinen Herzlichen Dank für das ausgesprochene  Vertrauen! Und ja, die FDP gibt es noch – und ich bleibe der einzigen echten liberalen Partei treu, auch wenn natürlich nicht immer alles rund läuft, ich nicht immer der Meinung wie andere bin und selbstverständlich auch andere Parteien interessante und gute Dinge tun/anstossen/diskutieren.

2011 – mein Ehrenamtsjahr – sonstiges

Und weil ich nicht den Hals voll bekommen kann mit Arbeit, gab es 2011 dann noch das eine oder andere, was ich so nebenbei gemacht habe. Sei es ab und an Ersatzmitglied im Betriebsrat der SDK mitzumischen (und mich so weit wie möglich auch dann zu beteiligen, wenn ich die Stellvertretung nicht wahrnehmen durfte, da genügend ordentliche Mitglieder da waren) oder die Wahl zum Vorsitzenden des neuen Wirtschaftsausschusses, bei dessen Gründung ich durchaus etwas Vorarbeit leisten durfte.

Und dann war da noch die VVB – hier konnte ich 2011 leider viel zu wenig Tagungen besuchen. Dafür aber wieder alle Treffen hier in Stuttgart mitorganisieren – oder zumindest einladen ;)  Der 2. Versicherungskongress der VVB in Köln war ebenfalls ein großer Erfolg – vielen Dank an alle, die da mitorganisiert haben (nein, ich wars nicht). In der VVB werde ich nun auch wieder ein bisschen mehr mitmischen und den Fachkreis Versicherungsrecht in der Organisation verstärken. Freue mich auf eine tolle Zusammenarbeit mit dem neuen Leiter Peter Dreyer.

2011 – meine Freunde

Auch in 2011 durfte ich wieder sehr dankbar sein, viele Freunde zu haben, die einem nicht böse sind, wenn man mal einen längeren Zeitraum keine Zeit für sie hat. Jungs und Mädels – ich bin euch allen dankbar, dass es euch gibt. Mit einigen bin ich enger befreundet, mit anderen nicht so eng – aber trotzdem seid ihr Freunde. Freunde, die mir ans Herz gewachsen sind, mit denen ich lachen und weinen kann. Freunde, denen ich gerne helfe und bei denen ich mich auch nicht scheue, um Hilfe zu bitten.

2011 war das erste Jahr seit vielen, vielen Jahren, in dem ich nicht an dem „Camping“ Ausflug der Jungs teilnehmen konnte. Fand ich sehr schade, hat aber zeitlich einfach nicht funktioniert. Freue mich dafür schon sehr auf 2012 und Amsterdam!

2011 – sonstiges

Aber das war nicht alles, was 2011 zu bieten hatte. Besonders wichtig waren mir auch die regelmäßigen TAC Abende in Stuttgart. TAC ist einfach das beste Spiel, dass ich je gespielt habe. Danke hier besonders an Jan und Sebastian für das Organisieren, das Hotel Sautter und insbesondere Herrn Sturm für die tolle Gastfreundschaft und an Alex als besten und charmantesten Spielpartner, den man sich vorstellen kann! Und auch die TAC WM war eine tolle Veranstaltung – nehmt euch in acht, 2013 gewinnen Alex und ich die…

Sehr lustige und nette Veranstaltungen fanden 2011 auch im Daimler Museum statt – die Social Media Nights vom Social Media Club Stuttgart. War ich immer gerne dabei, auch weil immer klasse Leute dort zum Treffen waren. Und wir Lausbuben haben mehrfach die Twitterwalls gerockt! Und auch die Pl0gbartreffen waren immer toll – auch hier sind viele tolle Menschen zu finden und ich freue mich schon wieder auf die Treffen 2012!

Und nun sitze ich da und überlege, was ich wohl noch alles gerade nicht im Kopf habe, obwohl es toll war. Meinen Geburtstag in Berlin beispielsweise. Meinen Urlaub in Lara/Türkei. Dass ich mir endlich einen Kindle bestellt habe. Dass ich doch ab und an gebloggt habe und ein Artikel den Blog komplett rockt mit knapp 5.500 Aufrufen seit Ende Oktober. Nächtliche Twittersessions. Nächtliche Facebooksessions. Viele, viele tolle Bücher, die ich gelesen habe. Leckere Cocktails im Besitos.

Ich glaube, das reicht. zwei Stunden sind seit Beginn des Posts vergangen. Sicher ist nicht alles gesagt. Aber vieles. Und lang ist es geworden, danke fürs bis hierher lesen. Wie war euer 2011 so? Wie lasst ihr das Jahr heute ausklingen? Ich werde jetzt gleich Mittagessen machen – Kalbsschnitzel vom Biobauern (habe ich gestern fürs umziehen helfen in die Hand gedrückt bekommen) mit Pommes. Dann zur Packstation, da ist irgendwas angekommen, könnte der Kindle sein. Und heute Abend? Keinen Plan. Habe zwei Einladungen…

Und 2012? Das kommt von selber. Aber ja, werde auch dazu noch was schreiben ;) Jetzt erst mal euch allen einen Guten Rutsch ohne Verletzungen, spendet lieber einen Euro mehr als dass ihr dafür Böller und Raketen kauft, feiert schön mit all euren Lieben – und habt keine Angst – auch 2012 wird die Welt nicht untergehen und wenn doch, kratzt es euch auch nicht mehr! Ich freu mich auf euch in 2012 – wir sehen/lesen/hören uns! Versprochen!

Guten Rutsch und Happy New Year (Bild Sektflasche und Sektglas)

Studium zum LLB – Bachelor of Laws an der Fernuniversität in Hagen – das wars…

Vorbei ist das Studium, das wars: Klingt toll, ist allerdings noch ein wenig geschwindelt, dazu gleich mehr.

Als die Fernuniversität in Hagen den Studiengang zum LLB = Bachelor of Laws 2003 einführte, war klar, dass ich das machen möchte. Recht hatte mich schon lange interessiert, und so war es endlich möglich, ein Studium der Rechtswissenschaft neben der Arbeit zu absolvieren. Hat dann aber doch noch eine Weile gedauert, bis ich mitmachen durfte – schuld war meine frühere Faulheit, die sich in einer entsprechenden Abitursnote niedergeschlagen hatte und der Studiengang aufgrund des grossen Andrangs erst einmal mit einem numerus clausus von 1,6 belegt war. Die ersehnte Einschreibung fand dann erst zum Sommersemester 2005 statt. Zuvor hatte ich bereits den Studiengang BWL belegt und konnte daher schon die erste Klausur, die ich für das anschließende LLB-Studium benötigte, schreiben:

Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre I

7111124.03.2004Klausur1.785.0Bestanden

;)

7 Jahre hab ich als damit verbracht. Und nun zur Schwindelei – nein, ich bin noch nicht fertig und darf mich LLB nennen, aber das (hoffentlich) letzte Stück Eigenleistung ist vollbracht – am Freitag habe ich meine Bachelorarbeit mit dem (vorgegebenen) Titel „Vertragsschluss, Verbraucherschutz und AGB-Kontrolle bei Internetauktionen“ abgeschickt. Abgabeschluss wäre am kommenden Dienstag, ich wollte aber endlich mal wieder ein Wochenende für mich haben…

Vorangegangen waren teilweise entbehrungsreiche Jahre, habe ich doch immer gut die Hälfte meines Jahresurlaubs für die Klausurvorbereitungen und Klausuren verbraucht – dieses Leid kennen die wohl die meisten, die berufsbegleitend studieren. Die lange Studienzeit war auch mal wieder mehr der Prokrastination geschuldet… Zuviel anderes im Kopf. Und manchmal mich nicht gut genug vorbereitet gefühlt für die Klausuren und des wegen nicht abgesagt. Erst nachdem mir meine ehemalige Freundin einen Tritt in den Hintern verpasst hat, hab ich dann entschieden, doch fertig werden zu wollen und zwar bald!

Nachdem alle Klausuren (die letzte war das betriebswirtschaftliche Wahlmodul „Personalführung“) und  die Seminararbeit zum Thema „Datenschutz in sozialen Netzwerken“ geschrieben waren, das Seminar auch erfolgreich über die Bühne gebracht wurde war der letzte große Brocken die besagte LLB-Arbeit. 1,5 Wochen Urlaub und unzählige zusätzliche Stunden zuvor habe ich damit verbracht, möglichst alles zu den vorgegebenen Schwerpunkten

  • Abgrenzung zwischen invitatio ad offerendum und Angebot
  • Der Unternehmerbegriff bei Veräußerung über Online-Auktionsplattformen
  • Internetauktionen als versteigerungen im Sinne des Fernabsatzrechts
  • Einbeziehung der AGB der Auktionsplattformbetreiber in die über die Auktionsplattform geschlossenen Kaufverträge

zu finden, zu lesen, zu bewerten und anschließen nieder zu schreiben. Als besonders hart stellte sich für mich dabei heraus, dass ich die Formatierung zerschossen habe und aus dem vorgegebenen 1,5-zeiligen Abstand ein 1-zeiliger Abstand wurde – und ich habe das erst auf Seite 43, kurz vor dem Fazit bemerkt. Nach Umformatieren waren es dann schon 66 Seiten, was dazu führte, dass ich fast eine Woche mit Kürzen der Arbeit beschäftigt war… Nun, jetzt ist sie erledigt und weggeschickt, jetzt heisst es auf das Ergebnis warten, drückt mir die Daumen!

Was jetzt noch bleibt und mir sehr wichtig ist: Herzlichst allen zu danken, die in irgendeiner Form beteiligt waren. Neben den Mitstudierenden sind das (ich hoffe, ich vergesse niemanden; wer seinen vollen Namen lesen möchte, möge sich gerne melden, ich verlinke auch gerne ;)) allen voran

  • Nicole F. – danke fürs Dauerunterstützen und immer wieder auf die Spur bringen

und dann insbesondere diejenigen, die die Seminararbeit und die Bachelorarbeit (auch Rechtschreibung und Grammatik) Korrektur gelesen haben, also

  • Stephanie F.
  • Paul F.
  • Ralf S.
  • Gitti K.
  • Simone T.

Danke aber auch an alle, die es mit mir aushalten mussten und gerade auch die letzten Wochen weniger von mir hatten – sorry, hätte gerne mehr geholfen bzw. mich blicken lassen. Danke auch an meinen Arbeitgeber, dass es meist dann doch geklappt hat, Urlaub zu den meisten benötigten Terminen zu bekommen (und ich keine Klausur deswegen ausfallen lassen musste). Und last, but not least, auch einen herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Lehrstuhls von Prof. Wackerbarth, die mir hilfreich bei Fragen zur Seite standen.

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Und wer jetzt denkt, ich falle vor Langeweile in ein tiefes Loch, der irrt sich gewaltig. Samstag ging es erstmal das Haus eines Freundes renovieren helfen, das sieht dann so aus:

Ich bei der Pause

 

Und auch die kommenden Tage und Wochen sind gut verplant mit Bezirksbeiratsitzung, alternativer Stadtführung der socialbar Stuttgart mit Trottwar, Kassenschulung fürs Festival der Kulturen (s. auch hier), Hamburger Fischmarktbesuch in Stuttgart, Mithilfe beim Festival der Kulturen und und und – ach ja: Und neben allem nachholen, was liegen geblieben war, geht es dann ab 01.10.2011 weiter mit dem Master of Laws (LLM) – ebenfalls an der Fernuniversität in Hagen ;) Die Unterlagen liegen schon hier…

PS: Ach ja: Die Gründung einer Interessengemeinschaft für die Verbesserung der Aussichten von Absolventen der juristischen Bolognastudiengängen, also Bachelor of Laws (LLB) und Master of Laws (LLM) steht auch auf dem Programm, das Projekt musste ich leider ebenfalls während der LLB-Arbeit hintenan stellen. Eine google group hierfür haben wir bereits eröffnet. Mal sehen, inwiefern ich da auch Unterstützung vom Lehrstuhl erhalten kann. Ziele wäre, den Absolventen (zumindest eingeschränkten) Zugang zur Rechtsberatung zu verschaffen. In welcher Form auch immer…

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Meine Seminararbeit zum Thema „Datenschutz in sozialen Netzwerken“

Nachdem ich ja schon über meine (unnötige) Angst vor dem juristischen Seminar geschrieben habe, heute noch ein paar wenige Zeilen zum Erstellen der vorangegangen Seminararbeit (Link unten ;)).

Da mich das Seminarthema „Rechtliche Fallstricke im Internet“ des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Rechtsvergleichung (Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth) sehr interessiert hatte, habe ich dieses als oberste Priorität angegeben als es darum ging, ein Seminar für den Studiengang „Bachelor of Laws“ an der Fernuniversität in Hagen auszuwählen. Dort wurden in der Vorbesprechung verschiedene Themen vorgestellt und man konnte dann wieder eine Priorität angeben, welche Themen man bearbeiten möchte. Mein Wunsch mit der höchsten Priorität, nämlich „Die Verwendung fremder Bilder im Internet“, konnte bedauerlicherweise nicht erfüllt werden. Schade – denn gerne hätte ich mir dann endlich die Zeit nehmen können, mich auch einmal ausführlich mit  Creative Commons License zu beschäftigen. Besonders schade: Die beiden, die das Thema zugeteilt bekommen hatten, haben dazu nichts geschrieben.

Doch mein Zweitwunsch, also besagtes Thema „Datenschutz in sozialen Netzwerken“, wurde erfüllt. Mein Betreuer gab mir noch vor Ort einige Literaturhinweise, dann war ich erst einmal auf mich alleine gestellt. Wie gehe ich an die Arbeit heran? Glücklicherweise hatte ich bereits vorher in delicious zu allen möglichen Themen Links gesammelt. Die dortigen Informationen boten einen guten Anhaltspunkt, was alles Problemfelder des Datenschutzes in den bekannten Netzwerken wie Facebook, XING, StudiVZ oder auch LinkedIn sein können. Anschließend ging es an die Erstellung der groben Gliederung und der Absprache, ob ich so vorgehen kann. Nach dem OK des Betreuers ging es dann ans Schreiben – oder besser, ans Lesen. Lesen von Aufsätzen, Blogbeiträgen (hier muss ich besonders Dr. Carsten Ulbricht mit seinem genialen Blog zu Web 2.0, Social Media & Recht – http://www.rechtzweinull.de/ erwähnen), Gesetzestexten (vorallem BDSG und TMG) und unzähligen Kommentierungen dieser Gesetze nahm eindeutig mehr Zeit in Anspruch als das Schreiben selbst.

Langer Rede, kurzer Sinn – es war eine nervenaufreibende Zeit, da ich die Seminararbeit neben der Vollzeitarbeit im Jahresendgeschäft bei meinem Arbeitgeber (Lebensversicherung) geschrieben habe. Und ich war heilfroh, als ich diese dann endlich fertig gestellt und abgegeben hatte! Bis dahin standen neben rund 8-9 Stunden täglicher Arbeitzeit im Unternehmen täglich 2-4 Stunden recherchieren und Schreiben auf dem Programm. Und das über rund acht Wochen…

Zum Ablauf des Seminars habe ich ja bereits hier geschrieben. Als nächstes kommt – nach der noch zuvor kommenden Klausur „Personalführung“, mein wirtschaftswissenschaftliches Wahlmodul – die Bachelorarbeit mit rund 50 Seiten – ab April. Also nicht wundern, wenn ihr dann nicht mehr viel von mir hört. Thema? Noch nicht bekannt. Leider!

Ach ja – hier die Arbeit als pdf: „Datenschutz in sozialen Netzwerken.pdf

Und ja, vielleicht überarbeite ich die mal noch und aktualisiere sie… wenn mal viel Zeit sein sollte… Wird aber wohl eher nichts werden – denn zeitgleich mit der Bachelorarbeit beginnt dann auch das Masterstudium mit dem ersten Modul Zivilrecht – ebenfalls betreut durch den Lehrstuhl Wackerbarth.

Rückblick 2010 – Teil 2: Uni, Essen und das Leben

Mein Teil 2 des Jahresrückblickes auf 2010

Uni

Einen sehr großen Raum bei meiner Zeitplanung nahm auch 2010 wieder das Studium an der Fernuniversität in Hagen ein, an der ich im Bachelorstudiengang (Wirtschafts-) Recht studiere. Vier Klausuren (Rhetorik, IPR, Unternehmensrecht II und Kollektives Arbeitsrecht habe ich letztes Jahr erfolgreich hinter mich gebracht. Der Monat Dezember war insbesondere von meiner Seminararbeit geprägt, die mich täglich neben der Arbeit ca. 2-4 h beschäftigte plus viele Wochenendstunden – hoffen wir, dass sich das auch gelohnt hat. Thema der Arbeit: Datenschutz in sozialen Netzwerken, wobei ich das Thema vorrangig an datenschutzrechtlichen Problemen am Beispiel Facebook zu beleuchten versuche. Begonnen hat das Jahr hingegen mit zwei Seminaren, die besonders lohnenswert waren, aus verschiedenen Gründen. Das Rhetorikseminar hat nicht nur einheimlich Spass gemacht, ich durfte dabei auch viele interessante Mitstudierende kennen lernen – und nicht nur die, sondern auch eine bezaubernde Frau, die mir sehr, sehr viel bedeutet. Danke, dass Du in mein leben getreten bist, meine liebe N.

Essen

Chilies auf meinem Balkon

Langsam bekommen die Scotch Bonnet Farbe

Ja, ich esse gerne. Noch lieber in Gesellschaft. Und so ist es mir immer wieder eine besondere Freude, mit einem gemischten Kreis rund um Sabrina in die verschiedensten Restaurants essen zu gehen. 2010 standen so das El Taurino im Stuttgarter Osten, der Spargelbesen in Fellbach und Maultaschen in Untertürkheim auf dem Programm. Bin schon sehr gespannt, wo es uns noch hinverschlagen wird dieses Jahr. Aber auch die Essen, die meine Moderationskollegen von StuttgartBC, die Ambassadorgruppe für Stuttgart im Netzwerk xing, organisieren, lohnen immer wieder.  Und nicht zu vergessen, die gelegentlichen Einladungen zu Jan – hier gibt es zwar nie Fleisch, aber das Essen und die Mühe, die er sich gibt – das ist einfach unglaublich. Hab herzlichen Dank hierfür. Übrigens – ich esse auch sehr gerne asiatisch und scharf, letztes bringt mich dazu, selber Chilis anzupflanzen..

Und was war sonst noch so 2010?

Viel ;) Neben vielen, vielen herrlichen Tac-Abenden begann das Jahr mit zwei schönen Geburtstagsfeiern, einmal bei einem guten alten Freund, der jedes Jahr am 5.1. feiert, weswegen die FDP auf mich auf dem Ball auch immer verzichten muss, das andere Mal bei einem Parteifreund, der ebenfalls ein toller Gastgeber im Stuttgart Süden ist. Der erste Freund gehört zu den sog. „Achtern“ – wie der Name entstand, dazu ein ander Mal vielleicht mehr – Freunde, die ich alle schon laaaange kenne und mit denen jedes Jahr traditionell verschiedene Dinge auf dem Plan stehen: Der Lebenslauf in Ditzingen zugunsten Mukoviszidose, Ausflug/Zelten, 2010 am Pilsensee, das Dieter-Thomas-Kuhn-Konzert, unser Sommerfest, unsere Beteiligung am Nikolausmarkt in Leonberg, bei dem seit 2008 unser gesamter Gewinn ebenfalls zugunsten Mukoviszidose geht und last, not least, der Weihnachtsmarktbesuch. Weitere schöne Erlebnisse des Jahres 2010 waren noch

Auf halben Wege zum Gipfel

Auf halben Weg zum Gipfel im Herbst

  • Besuch des Tages der offenen Türe im Europaparlament und vorheriger Stadtbummel in Straßburg mit der Europaunion
  • der Christopher-Street-Day in Stuttgart
  • ein kurzfristig Tag auf dem Fellhorn
  • die SAW-Treffen, bei denen ich ebenfalls tolle Menschen kennenlernen durfte, so dass ich mich immer wieder darauf freue, euch zu sehen!
  • die Müsli-Revivalparty
  • das Barcamp Stuttgart, tolle Orga, tolle Sessions insbesondere von @infotainment@marionmy und @sauerstoff und viele, viele nette Menschen aus Stuttgart und dem Rest der Republik kennengelernt, auf die ich mich dieses Jahr wieder sehr freue.
  • eine tolle Vernissage bei Sympra mit Kurt Weidemann, sehr beeindruckender Abend – danke insbesondere an die beiden Geschäftsführer dort für die persönliche Einladung!
  • last, but not least – der Besuch der Highlandgames in Angelbachtal
Band bei den Highlandgames in Angelbachtal

Band bei den Highlandgames in Angelbachtal (c) Stefan Weißer