Die (unnötige) Angst vor dem juristischen Seminar

Ich hatte ja versprochen, hier persönliches zu schreiben. Alles beherrschendes Thema der letzten Wochen war meine Seminararbeit für die Fernuni Hagen. Mein Thema lautet:

„Datenschutz in sozialen Netzwerken“

Nachdem ich nahezu alle „Verpflichtungen“ im Dezember abgesagt habe, also das Privatleben habe Richtung null gehen lassen, um diese Arbeit zu schreiben, wurde diese tatsächlich fristgerecht fertig und in der erwünschten zweifachen Ausfertigung in Papierform – zusammen mit Ausdrucken aller besuchten und in der Arbeit genannten Internetseiten – eingereicht wurde, begann das Warten: Hat es gereicht? Wie wird die Arbeit wohl bewertet werden?

Parallel zum bangen Warten haben alle Seminarteilnehmer die Arbeiten aller anderer Seminarteilnehmer per Mail erhalten – 11 Arbeiten, von denen 10 gelesen sein wollten bis zum Seminar. Alle in einem Umfang von 20-25 Seiten, alle eher an der oberen gesetzten Grenze. Und gleichzeitig war ein eigener Vortrag vorzubereiten, Dauer 15 Minuten, entweder eine Zusammenfassung oder ein Schwerpunktthema der Arbeit. So zumindest hatte ich das verstanden, dazu am Ende nochmal mehr.

Nun, kurz gesagt, das hat alles hingehauen, auch wenn ein zusätzlicher Urlaubstag für mich erforderlich war, um den Vortrag zu erstellen. Und mich dabei zum ersten Mal in meinem Leben mit Powerpoint zu beschäftigen. Aber auch das hat dank Mithilfe von Hilferufen bei Facebook geklappt, danke an alle Unterstützer!

Donnerstag ging es dann direkt von der Arbeit mit der Bahn (mit nur sehr wenig Verspätung!) nach Hagen. Hagen – eine Stadt in NRW, die mich nicht zu begeistern vermag. Unterwegs habe ich wechselweise versucht, meinen Vortrag zu memorieren und meine Arbeit nochmal zu lesen. In Hagen angelangt ging es direkt ins Hotel, das Art Ambiente. Einfach, kleine Zimmer, aber ausreichend – und ein überaus herzlicher Service beim Frühstück. Dort dann kurz eine Kommilitonin getroffen und Frühstücks- und Abfahrtszeit für den nächsten Tag ausgemacht. Nach einem Abendessen im Polis, ein durchaus empfehlenswertes griechisches Restaurant um die Ecke (Elbersfelder Str. 92) mit einer genialen Metaxasosse, ging es dann ins Bett – nicht ohne nochmal den geplanten Vortrag zu lesen.

Magengrummeln und Aufregung, die schon in den Vortagen vorhanden waren und die auch den Schlaf erschwert hatten, namen am Freitag morgen noch mehr zu. Wusste ich doch nicht so recht, was mich erwarten wird. Wie sehr werde ich vom Professor, vom Lehrstuhl und von den Kommilitonen in die Mangel genommen werden? Auf der Fahrt zum Seminarort waren einige Kommilitonen mit im Bus, das hat dann etwas zur Beruhigung beigetragen. Dort angekommen und nachdem wir endlich den Saal betreten konnten, die Information, dass unser Seminar krankheitsbedingt nicht vom Professor geleitet werden wird. An dieser Stelle – gute Besserung!

Nach kurzer Einführung ging es direkt los, die ersten Vorträge begannen. Meine eigene Nervosität nahm immer mehr zu, schwankte aber auch stark, denn sobald etwas spannendes angesprochen wurde in der an die jeweiligen Vorträge anschliessenden Diskussionen, konnte ich mich gut beteiligen – und solange ich am diskutieren war, war auch die Anspannung weniger. Auch wenn nicht klar war, wie eigentlich die Diskussionsteilnahme bewertet werden würde: Ging es um die Art des Diskutierens? Um die rechtlichen Kenntnisse in der Diskussion? Um die Gesprächsanteile? Fairness?

Nun, nach dem Mittagessen (in der Kantine des Hagener Polizeipräsidiums, mit durchaus sehenswerter Auswahl und sehr humanen Preisen) war ich dann „fällig“.  Kurzfristig hatte ich noch gemerkt, dass ich eine Folie an die Wand werden würde, die ein riesiger Zahlenfriedhof ist – was ich auch entsprechend ankündigen wollte – nur dummerweise hatte ich übersehen, dass ausgerechnet diese Folie für den Rest des Vortrages stehen bleiben würde. Da würde ja keiner mehr auf den Vortrag achten – und ich fügte schnell noch eine kurze Dummyfolie ein ;)

Mein erster „längerer“ Vortrag vor anderen, ein Vortrag, der nicht nur in meine Bachelornote würde einfliessen, sondern der auch im Anschluss „verteidigt“ werden musste. Würden die Mitarbeiter des Lehrstuhls auch mit mir so „human“ umgehen wie mit den anderen zuvor? Nun, meinen Vortrag brachte ich, viel verhaspelnd, in der vorgegeben Zeit, nicht wörtlich wie hier (pdf) geplant, über die Bühne.

Dann ging es über in die Fragerunde – und im Gegensatz zu den vorherigen Diskussionen, wurden mir mehr direkte Fragen seitens des Lehrstuhles gestellt (so empfand ich es zumindest, vielleicht irre ich mich auch). Doch die Fragen waren zwar großteils rechtlicher Art – aber auch teilweise stark auf Facebook bezogen, das Netzwerk, das ich in meiner Arbeit ausführlich beleuchtet habe. Alles in allem konnte ich die Fragen dann doch recht gut beantworten, auch wenn ich gelegentlich mal passen musste. Die 45 Minuten Diskussion fühlten sich auch viel länger an, als die bei den anderen. Naja. Wenigstens da weiss ich, dass das nur gefühlt war.

Weiter ging es mit weiteren Vorträgen und Diskussionen. Alle waren dann doch etwas erleichtert, als der erste Tag vorüber war. Mit zwei Kommilitoninnen bin ich dann abends noch zu einem Italiener in Hotel- und Bahnhofsnähe, dem Ristorante bei Potito, gegangen. Auf die Sonderwünsche der beiden Damen, was den Belag der Pizza anging, wurde dort gerne eingegangen. Viel erwartet hatte ich nicht – doch das Essen war sehr, sehr lecker! Pasta mit Hühnchen-Chilli-Sosse. Dann ging es ins Bett, noch etwas lesen – die Anspannung war weitgehend abgefallen. Wobei immer wieder die Frage aufkam, wie wohl mein Vortrag ankam. Die beiden Mädels meinten schon, dass man mir die Nervosität und auch die Verhaspler nicht angemerkt habe. Aber wie war meine Diskussionsteilnahme – bei meiner Arbeit und bei denen der anderen? War es zuviel? Bin ich zu oft anderen ins Wort gefallen? Hätten meine Kommentare juristisch fundierter sein müssen? Kurz nach 21.30 Uhr muss ich dann lesend eingeschlafen sein – mein Roman lag am nächsten Morgen auf dem Fussboden. Da hat sich der Körper wohl zurückgeholt an Erholung, was er brauchte…

Am nächsten Tag dann wieder bis Mittag Vorträge und Diskussionen, dann „kurze Pause“ und anschliessend die Notenvergabe. Alle einzeln… Da standen wir nun alle im Treppenhaus und waren gespannt. Die ersten die raus kamen, hatten befriedigende Ergebnisse, keiner durchgefallen. Als ich dann dran kam, war ich doch sehr nervös, obwohl mir klar war, dass sich nun nichts mehr ändern kann. Die Noten wurden einzeln verkündet: Seminararbeit: 1,7 – ich konnte aufamten, sollte diese doch 50 % der Bewertung des Seminars ausmachen. Vortrag: 2,7 – Enttäuschung machte sich breit!

Diskussionsteilnahme: 1,0 – da konnte ich dann doch wieder strahlen und bedankte mich! Anschliessend wurde erläutert, wie es zu der Vortragsbewertung kam: Es wäre mehr erwartet worden, dass ich auf die sozialen Netzwerke und die dort gespeicherten Daten eingehe – statt wie ich es gemacht habe, mehr auf den Datenschutz selbst. Falsches Thema rausgepickt. Sie meinten, ich habe ja in der Diskussion anschliessend das alles sehr gut darstellen können, schade, dass ich es nicht in den Vortrag gepackt habe. Nun, ich nahm das so hin, wäre wohl auch ein spannenderer Vortrag geworden, dachte aber, ich solle in einem juristischen Seminar auch das juristische in den Vordergrund stellen. Besonders gefreut hat mich bei der Notenbekanntgabe die Aussage des Seminarleiters, dass ich mit meinen Diskussionsbeiträgen viel zum Seminar beigetragen und dieses bereichert habe. Das tat der Seele und dem Selbstwertgefühl entsprechend gut.

Alles in allem bin ich jedoch mit meiner Gesamtnote 1,7 sehr zufrieden – zumal von denen, die ihre Note bekannt gaben, das die (gemeinsam mit einem Kollegen, witzigerweise ebenfalls aus der Versicherungsbranche, der einen wirklich souveränen Vortrag gehalten hat) auch die beste Note des Seminars war (wie gesagt, 2-3 haben ihre Note nicht bekanntgegeben, ggf. waren hier auch jemand noch besser). Die beiden Nächstplazierten waren dann auch die Mädels, mit denen ich tags zuvor abends Essen war – da habe ich mich dann auch sehr darüber gefreut.

Alles in allem lässt sich sagen, dass das Ganze sich verrückt machen, die Gedankenkreisel, das schlechte Schlafen in den Tagen zuvor, vollkommen unnötig waren. Hätte ich doch nur auf N. gehört, die immer sagte, ich kann das doch…

Abschliessend danke ich hier dem Lehrstuhl, denn die Mitarbeiter haben sehr dazu beigetragen, die Teilnehmer zu beruhigen. Wir hatten den Endruck, dass tatsächlich an unseren Meinungen zu den andiskutierten Problemen grosses Interesse bestand.  Ebenfalls danke ich den KommilitionenInnen für das faire Miteinander. Bis auf einen Ausreißer, wobei diese Person vermutlich nicht einmal absichtlich (bewusst) zum Unmut der anderen beitragen hat, haben alle versucht, die Diskussionen so zu bereichern, dass keine Fallstricke auftraten. Und auch die immer wieder aufmunternden Worte der anderen haben mir persönlich gut getan. Weiter danke ich N., dass sie schon im Vorfeld immer wieder beruhigend auf mich einwirkte und auch die Präsentation auf (Schreib-) Fehler geprüft hat. Und – noch viel weiter zurück- aber auch zusammenhängend, gilt mein herzlicher Dank auf Stephi fürs Gegenlesen der Seminararbeit auf Schreib-/Grammatik- und Wortauslassungsfehler. Das war eine nächtliche Hauruckaktion, dafür hast echt was gut bei mir! Und last, not least, auch einen herzlichen Dank an meinen  Chef, der mir trotz nicht gerade wenig Arbeit zur Zeit, verständnisvoll kurzfristig einen Tag gegeben hat, damit ich den Vortrag vorbereiten konnte.

Jetzt steht nur noch eine Klausur an. Das betriebswirtschaftliche Wahlmodul „Personalführung“. Und die Bachelorarbeit – doch das Thema erhalte ich erst im April, dann habe ich 12 Wochen Zeit, diese zu schreiben. Neben dem am 1.4. beginnenden Masterstudium. Und dem da belegten Modul „Zivilrecht“ – das derselbe Lehrstuhl betreut, der auch das Seminar und die Bachelorarbeit betreut(e). Es geht also weiter…

Und weil immer wieder Frage kommt, ob man meine Seminararbeit lesen könne – das muss ich noch klären, da mein Betreuer am zweiten Seminartag leider nicht mehr anwesend war. Ich werde entsprechend informieren ;)

Neues Handy gesucht

Vielleicht findet sich ja irgendwo wer, der/die die zündende Idee hat. Möchte (kann nicht unbedingt sagen „brauche“) ein neues Handy. Nun hatte ich im Laufe der Jahre ja schon zahlreiche Handys, hier im Bild sehr ihr nur die der letzten Jahre seit ca. 2000, davor gabs noch ein, zwei Nokias, zwei Panasonic und mein erstes, das ich nicht mehr finde, das Ericsson GA 318. Und vielleicht noch ein paar andere, an die ich gerade nicht mehr denke.

Sammelsurium meiner Handys
Meine noch vorhandenen Handys

Nun nutze ich derzeit das Nokia E71-2 (ganz rechts im Bild), ist so auch ganz ok – aber ich mag was anderes, „besseres“. Warum? Unzufrieden bin ich beispielsweise mit der Kamera. Macht bei Licht gerade noch erträgliche Bilder, aber eigentlich immer mit einem Blaustich, sobald es dunkler wird, kann ich das Bilder machen derzeit ganz vergessen. Ein Beispiel vom Weindorf seht ihr hier.  Und die Akkulaufzeit ist auch nicht berauschend.. Also, was will ich?

Folgende Spezifikationen soll das gute Stück haben:

  • Akkulaufzeit bei 3G-Nutzung länger als nen Tag (2 E-Mail-Postfächer werden laufend abgefragt sowie häufig via Gravity derzeit Twitter, Facebook und google Reader genutzt)
  • Kamera – einfach nur auch bei schlechten Lichtverhältnissen leidig brauchbare Bilder machen
  • möglichst nicht ZU schwer
  • WLAN
  • HSDPA/HSUPA
  • Vibrationsalarm
  • Abgleich der Daten (zur Not auch über Umwege) mit Outlook
  • ausreichend Speicher (meinetwegen auch über Micro-SD)
  • GPS
  • Wecker

Schön wäre ergänzend hierzu, wenn so nette Schmankerln wie ein Countdown, Stoppuhr, ein brauchbarer Musikplayer, Radio und so Zeugs vorhanden wären – alles aber kein must-have.

Und nett wäre natürlich auch eine gute Auflösung, HD natürlich klasse. Aber ebenfalls nicht das wichtigste.

Betriebssystem? Ich glaube, ich könnt mich am ehesten mit Android (2.2.) anfreunden. Und das ganzen mit nem Touchscreen. Wichtig ist nur, dass Social Media vernünftig genutzt werden kann. Auf Twitter, Facebook, Foursquare und ähnliches mag ich nicht mehr verzichten. Und (Fuß-) Navigation wäre auch schön. Ach – Foursquare sollte mit diesem Handy mich auch auf dem Schillerplatz in Stuttgart erkennen und nicht denken, ich sei in China. Unglaublich – passiert mir aber immer dort!

Bin nun mal gespannt, wem hier was einfällt, das die obigen Anforderungen erfüllt, insbesondere die ersten beiden. Ach ja – allzu teuer sollte es auch nicht werden, ein neues Iphone fällt daher aus…

Gute Tipps/Anregungen sind in den Kommentaren gerne willkommen. Aber auch Hinweise zu Flops…

Danke!

Rückblick 2010 – Teil 2: Uni, Essen und das Leben

Mein Teil 2 des Jahresrückblickes auf 2010

Uni

Einen sehr großen Raum bei meiner Zeitplanung nahm auch 2010 wieder das Studium an der Fernuniversität in Hagen ein, an der ich im Bachelorstudiengang (Wirtschafts-) Recht studiere. Vier Klausuren (Rhetorik, IPR, Unternehmensrecht II und Kollektives Arbeitsrecht habe ich letztes Jahr erfolgreich hinter mich gebracht. Der Monat Dezember war insbesondere von meiner Seminararbeit geprägt, die mich täglich neben der Arbeit ca. 2-4 h beschäftigte plus viele Wochenendstunden – hoffen wir, dass sich das auch gelohnt hat. Thema der Arbeit: Datenschutz in sozialen Netzwerken, wobei ich das Thema vorrangig an datenschutzrechtlichen Problemen am Beispiel Facebook zu beleuchten versuche. Begonnen hat das Jahr hingegen mit zwei Seminaren, die besonders lohnenswert waren, aus verschiedenen Gründen. Das Rhetorikseminar hat nicht nur einheimlich Spass gemacht, ich durfte dabei auch viele interessante Mitstudierende kennen lernen – und nicht nur die, sondern auch eine bezaubernde Frau, die mir sehr, sehr viel bedeutet. Danke, dass Du in mein leben getreten bist, meine liebe N.

Essen

Chilies auf meinem Balkon
Langsam bekommen die Scotch Bonnet Farbe

Ja, ich esse gerne. Noch lieber in Gesellschaft. Und so ist es mir immer wieder eine besondere Freude, mit einem gemischten Kreis rund um Sabrina in die verschiedensten Restaurants essen zu gehen. 2010 standen so das El Taurino im Stuttgarter Osten, der Spargelbesen in Fellbach und Maultaschen in Untertürkheim auf dem Programm. Bin schon sehr gespannt, wo es uns noch hinverschlagen wird dieses Jahr. Aber auch die Essen, die meine Moderationskollegen von StuttgartBC, die Ambassadorgruppe für Stuttgart im Netzwerk xing, organisieren, lohnen immer wieder.  Und nicht zu vergessen, die gelegentlichen Einladungen zu Jan – hier gibt es zwar nie Fleisch, aber das Essen und die Mühe, die er sich gibt – das ist einfach unglaublich. Hab herzlichen Dank hierfür. Übrigens – ich esse auch sehr gerne asiatisch und scharf, letztes bringt mich dazu, selber Chilis anzupflanzen..

Und was war sonst noch so 2010?

Viel ;) Neben vielen, vielen herrlichen Tac-Abenden begann das Jahr mit zwei schönen Geburtstagsfeiern, einmal bei einem guten alten Freund, der jedes Jahr am 5.1. feiert, weswegen die FDP auf mich auf dem Ball auch immer verzichten muss, das andere Mal bei einem Parteifreund, der ebenfalls ein toller Gastgeber im Stuttgart Süden ist. Der erste Freund gehört zu den sog. „Achtern“ – wie der Name entstand, dazu ein ander Mal vielleicht mehr – Freunde, die ich alle schon laaaange kenne und mit denen jedes Jahr traditionell verschiedene Dinge auf dem Plan stehen: Der Lebenslauf in Ditzingen zugunsten Mukoviszidose, Ausflug/Zelten, 2010 am Pilsensee, das Dieter-Thomas-Kuhn-Konzert, unser Sommerfest, unsere Beteiligung am Nikolausmarkt in Leonberg, bei dem seit 2008 unser gesamter Gewinn ebenfalls zugunsten Mukoviszidose geht und last, not least, der Weihnachtsmarktbesuch. Weitere schöne Erlebnisse des Jahres 2010 waren noch

Auf halben Wege zum Gipfel
Auf halben Weg zum Gipfel im Herbst
  • Besuch des Tages der offenen Türe im Europaparlament und vorheriger Stadtbummel in Straßburg mit der Europaunion
  • der Christopher-Street-Day in Stuttgart
  • ein kurzfristig Tag auf dem Fellhorn
  • die SAW-Treffen, bei denen ich ebenfalls tolle Menschen kennenlernen durfte, so dass ich mich immer wieder darauf freue, euch zu sehen!
  • die Müsli-Revivalparty
  • das Barcamp Stuttgart, tolle Orga, tolle Sessions insbesondere von @infotainment@marionmy und @sauerstoff und viele, viele nette Menschen aus Stuttgart und dem Rest der Republik kennengelernt, auf die ich mich dieses Jahr wieder sehr freue.
  • eine tolle Vernissage bei Sympra mit Kurt Weidemann, sehr beeindruckender Abend – danke insbesondere an die beiden Geschäftsführer dort für die persönliche Einladung!
  • last, but not least – der Besuch der Highlandgames in Angelbachtal
Band bei den Highlandgames in Angelbachtal
Band bei den Highlandgames in Angelbachtal (c) Stefan Weißer

Rückblick 2010 – Teil 1: Ehrenamt/Politik

Hab ja überlegt, ob ich wirklich einen Jahresrückblick schreiben soll, aber nun gut, warum nicht… Der Beitrag wird aber wohl etwas länger, wenn ich mir das Material so anschaue, dass ich so aus dem Kalender geschrieben habe. Versuche mal, das thematisch etwas aufzuspalten.

Ehrenamt in Stuttgart

Am vollsten war mein Kalender hier eindeutig mit der StuttgartConnection. Klingt etwas seltsam der Name, ist aber DAS Netzwerk für Ehrenamt in Stuttgart. Wer sich in Stuttgart ehrenamtlich engagieren, aber nicht langfristig planen möchte, ist bei uns richtig.  Bei uns werden immer wieder Menschen gesucht, die sich in Stuttgart in Projekten beteiligen möchten, damit unsere Stadt noch lebenswerter wird als sie sowieso schon ist. So haben wir beispielsweise einen Projektabend mit Michael Kayser von der Stabsstelle Sicherheitspartnerschaft in der Kommunalen Kriminalprävention gemacht, der sehr spannend war. Auch der Projekttag BeSINNungen 2010 – Blinde Menschen öffnen uns die Augen, gemeinsam mit Aussicht e.V., war eine interessante Erfahrung, die man sonst nicht so einfach macht. Sehr intensiv haben wir uns auch mit unserer Beteiligung an unserem einzigen Dauerprojekt beschäftigt, der Mithilfe im Cafe nachBARschafft im Generationenhaus Heslach. Mit der jetzigen Lösung, uns dort nur noch alle zwei Wochen sonntags einzubringen, können wir alle gut leben. Wer mitmachen möchte, der kann einfach mal vorbeischauen oder sich direkt in die Liste eintragen. Zum Einsatz beim Festival der Kulturen schreibe ich gleich noch was.

Einen weiteren größeren Teil meines Engagements in Stuttgart beginnt auch die SocialBar einzunehmen, eine Gruppe von Weltverbesserern – klingt ebenfalls fürchterlicher als es tatsächlich ist. Tatsächlich versuchen wir Menschen zusammenzubringen, die sich selbst wieder in vielfältiger Weise engagieren- Ziel ist es u.a., eine große Vernetzung zu schaffen und nicht für jedes Projekt, das ein Verein oder eine Initiative beginnt, das Rad neu erfinden zu müssen. Die SocialBars finden i.d.R. im Abstand von zwei Monaten statt und stehen in Stuttgart immer unter einem anderen Motto – die Themenplanung geht derzeit bis Juli 2011 ;) – Wer mitgestalten will, ist herzlich willkommen!

Das Forum der Kulturen und das Laboratorium möchte ich als nächsten Posten gemeinsam nennen, weil es viele Gemeinsamkeiten gibt, insbesondere auch bei den Handelnden. Bereits 2009 haben wir von der StuttgartConnection beim Sommerfestival der Kulturen zwei Getränkestände von Freitag bis Sonntag übernommen; das hatte allen so sehr Spass gemacht, dass wir gar nicht umhin kamen, das 2010 auch wieder zu machen.

Ich an der Kasse beim Festival der Kulturen 2010
Festival der Kulturen / (c) Stuttgart Connection e.V.

War es 2009 noch teilweise schwierig, alle Zeiten ausreichend mit Personal zu besetzen, waren wir dieses Jahr in der glücklichen Situation, mehr Helfer als nötig zu haben. Mir persönlich hatte das 2009 bereits so sehr Spass gemacht, dass ich 2010 dann Donnerstag und Freitag Urlaub genommen habe und zusätzlich MI/DO bei anderen Ständen ausgeholfen habe. Bier zapfen und Menschen in Getränke rumkommandieren kann ich eindeutig. Über das Forum der Kulturen kam auch ich dann auch zum Laboratorium, zunächst zum LAB-Festival, das jedes Jahr bei den Berger Sprudlern stattfindet. Eigentlich ging ich ja nur zum Bands hören hin und mal eben „Hallo sagen“ – wurde dann aber auch schnell ein Arbeitseinsatz über das Wochenende und es war sehr schön, mit so unterschiedlichen Menschen wieder gemeinsam Bier zu zapfen und im Hintergrund im Zelt verschiedenste Bands zu hören. Im Laboratorium selbst hab ich es bislang erst einmal geschafft auszuhelfen an der Theke, aber da geht dieses Jahr mehr ;)   Zurück zum Forum der Kulturen: Auch der regelmäßig stattfindende Brunch Global ist immer ein lohnenswerter Besuch; es gibt neben tollen Essen aus 2-3 Ländern, zubereitet von Mitgliedern der Kulturvereine, auch immer was auf die Ohren (klasse Musik) und fürs Auge (Tanz). Da helf‘ ich doch gerne mit aufzubauen, wobei ein ausgefallener Aufzug am Veranstaltungsort, der Bürgerzentrum West, einem das ganz schön ins Schwitzen bringen kann…

Partei/Politik

Auch hier gab es 2010 zahlreiche Veranstaltungen, neben den regelmäßigen Treffen der FDP Stadtgruppe Stuttgart-Nord und den Sitzungen im Bezirksbeirat möchte ich für 2010 besonders die Veranstaltungsreihe foyer liberal herausheben, die im Foyer des Landtages Baden-Württemberg in Stuttgart stattfindet. Hier sind Referenten aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und anderen Institutionen, die jeweils einen kurzen Vortrag zum Thema des Abends halten und anschließend startet eine Podiumsdiskussion, bei der im letzten Drittel auch das anwesende Publikum zum Wort kommt. So war ich 2010 auf einer Veranstaltung zum Thema Datenschutz, zur Energieversorgung, zur Situation des Arbeitsmarktes für Hochqualifizierte und zur Erziehung/Schule. Dazu kamen einige Teilnahmen bei unseren Landesfachausschüssen, in denen ich gemeldet bin.

2010 – Danke! 2011 – Gute Vorsätze?

Wer mich schon kennt, der weiss dass mein Leben, besser eigentlich meine Zeit, sehr stark durch Zeitplanung bestimmt wird… Ob ich dann also noch Vorsätze fasse? Ja, das erste Mal wieder seit Jahren. Warum auch nicht, das Jahresende wird zeigen, was ich davon verwirklicht habe.

Ruhiger werden
Also einfach mal mehr entspannen und weniger Termine vereinbaren. Einmal weniger widersprechen und einmal mehr mit dem Kopf nicken, auch wenn ich es besser weiss (oder eben meine, besser zu wissen)… wird auch meine Kollegen freuen ;)

SocialBar
Mehr Einsatz für das Orgateam bringen und vorallem öfter bei den Veranstaltungen dabei sein. Danke an dieser Stelle an das Orgateam Tim Strebe, Harald Amelung inkl. des Coworking0711, Dr. Brigitte Reiser, Daniel Weber und Jan Vanvinkenroye für die tolle Zusammenarbeit – es hat immer Spass gemacht!

Stuttgart Connection
dito – mag wieder an vielen Projekten teilnehmen, die unser schönes Stuttgart noch lebenswerter machen. Wir haben vor Ort genügend Auswahl, wo Hilfe benötigt wird. Hier gilt mein Dank insbesondere dem gesamten Vorstand, also Lars Becker, Tom Eich, Mariella Poenaru, Christian Czech und Wolfgang Schindler, aber auch allen anderen, von denen ich aus Platzgründen nur Bernhard Jodeleit und Friederike Kleiner für das Marketing/Presse/Onlinepräsenz und Sven Predeschly für das Rechtliche hervorheben möchte – es war mir eine Ehre und besondere Freude mit euch, aber eben auch mit allen anderen zusammenzuarbeiten und freu mich sehr auf die kommenden Projekte – insbesondere natürlich das Festival der Kulturen

Mehr bewegen

Auf Schusters Rappen bis auf den Gipfel des Fellhorns..
Gipfel Fellhorn

Das ist dann so der Part mit der Gesundheit, der eigentlich mit zu dem Ruhiger werden gehört, oder? ;) Mit dem Vorsatz habe ich aber schon angefangen, ihn zu verwirklichen und laufe wieder alle Treppen statt den Aufzug zu nutzen. Und auch die großen Touren vom Höhenpark Killesberg über das grüne U  bis wieder nach Hause mag ich wieder häufiger machen. Und vielleicht mehrere so schöne Touren wie den spontanen Zugausflug mit Bernhard nach Oberstdorf mit Besteigen des Fellhorns oder die Wanderung auf der Alb zum Hohenneuffen mit Dani und Heiko

Vesperkirche
Eine tolle Aktion, bei der ich gerne wieder mithelfen würde, Brote schmieren und  Tee an die Bedürftigen ausschenken oder ähnliches

Studium
Jup – das LLB – Studium soll bis Sommer vorbei sein; dann geht’s weiter mit dem LLM, ebenfalls an der Fernuniversität in Hagen. Freue mich schon, wieder viele nette Menschen dabei kennen zu lernen, auch wenn es wohl keine Präsenzveranstaltungen geben wird :(

Vor der kleinsten Distille Schottlands
Edradour

Last, but not least
Urlaub – das wäre mal wieder was. Also so richtig mit erholen und wegfahren.. Fliegen.. Kanaren im Februar vielleicht.. oder im Sommer nach Schottland wie vor einem Jahr mit guten Freunden? Das war tolle Rundreise entgegen allen vorherigen Planungen- oder vielleicht doch mal nach Wales? Da wüsste ich schon, mit wem ich gerne hin wollte. Und unterwegs Melli besuchen! Oder wieder mal auf Juist?

Fertig

Naja, fertig wird die Seite und der Blog tatsächlich wohl nie sein. Aber ein guter Anfang scheint mir gemacht. Mit den Farben bin ich zufrieden, möchte nur noch eine Anregung von Henning aufgreifen und schauen, ob eine bessere Abgrenzung der Spalten möglich ist. Entweder mit einer anderen Farbe als weiss oder mit dickeren Linien. Dazu muss ich aber Harald befragen ;)

Immerhin habe ich es geschafft, dass es nach 10 Jahren nicht nur die URL hubert-mayer.de gibt, sondern ich auch tatsächlich einen Inhalt anbieten kann. Und dazu auch noch Twitter einbinden konnte…

Freu mich aber schon darauf, bald auch mit verschiedenen Themen loszulegen hier. Was mich zum zweiten Thema des Beitrages neben meiner freudigen *geschafft*-Botschaft führt – um was geht es hier eigentlich?

Nun, der Blog wird ein Sammelsurium aus dem, was mich bewegt, also

  • Arbeit
    • Lebensversicherungen
    • (Rentenversicherungen)
    • Berufsunfähigkeitsversicherungen
      • Antragsprüfung
      • Leistungsprüfung
      • Anzeigepflichtverletzungen
      • VVG
  • Privat
    • Studium an der Fernuniversiät Hagen
    • Rechtliches und Rechtsprechung
    • Ehrenamtliches
      • Stuttgart Connection
      • SocialBar
      • FDP
    • VVB
    • Stuttgart
    • Twitter
    • Facebook
    • Domains
    • Internet
    • Freunde
    • Whisky

Und was auch immer mir gerade einfällt. Wer also einen thematischen Blog erwartet, ist hier leider falsch – sorry ;)
Ein Fachblog zur Lebensversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung ist jedoch ebenfalls in Planung, die URL schon registriert (bu-blog.de; nicht verlinkt, da noch ohne Inhalte, mal sehen, wann ich Zeit habe, dieses Projekt auch noch umzusetzen). Dort wird dann einiges zur Antragsprüfung und Leistungsprüfung und wohl versicherungsrechtliches Schwerpunkt werden. Und dabei mit einigen Legenden aufräumen, die sich so in der Presse hartnäckig halten und von Kunden, teilweise leider auch von Außendienstmitarbeitern, ernst genommen werden. Auch das eine oder andere zur Risikoeinschätzung – in medizinischer, finanzieller und beruflicher Hinsicht – wird dort dann Thema werden. Bis ich das aber schaffe, kommt der eine andere Beitrag hier..

Ja, das war dann wohl der „erste“ Post hier, der nicht nur aus Verlegenheit und zum Lückenfüllen hier ist.

Freu mich auf alle Fälle, dass ich mich nun mit guten Gewissen auch mal zu einer Pl0gbar anmelden darf ;) – wir sehen und lesen uns….

PS: Verbesserungsvorschläge lese/höre ich gerne…