Sponsoren des Barcamp Hamburg 2015

Auch das Barcamp Hamburg wurde von aktuellen Ereignissen überschattet

Langsam macht es mir ein wenig Angst. Immer wieder passieren zu Barcampzeiten weltbewegende Dinge. Nicht auf dem Barcamp, auch wenn ich persönlich von jedem Barcamp sehr viel mitnehme. War in Kaprun noch das uns sehr bewegende Thema der Beginn der Flüchtlingswelle, überschattete der unfassbarere Terroranschlag in Paris das 9. Hamburger Barcamp. Folgerichtig begannen wir den Samstag (das war dieses Jahr übrigens mein einziger Barcamptag hier) mit einer Schweigeminute.

Auch sonst wurde heftig diskutiert, unter anderem in der Session von Lina zum Thema „Krisenjournalismus“. Wie viel Spekulation darf sich Journalismus erlauben? Ist es hilfreich, wenn via Periscope Livebilder vom Polizeieinsatz gestreamt werden und damit möglicherweise Täter/Terroristen die Bewegungen der Einsatzkräfte vorzeitig sehen und darauf reagieren können. Sind Spekulationen hilfreich oder sollten sich Medien auf Fakten beschränken. Wie sorgsam gehen wir mit Formulierungen um, die wir in so einem Zusammenhang lesen/hören? Weiterlesen

Burg Kaprun

Refugees Welcome – wenn das CastleCamp von Ereignissen überschattet wird

Bevor es zu Missverständnissen kommt. Unsere Anteilnahme hat das CastleCamp in Kaprun nicht zu einem spasslosen Ereignis werden lassen.

Trotzdem konnten auch wir uns nicht dem verschliessen, was gerade passiert. Vorallem auch deswegen nicht, weil Günters Frau gerade nach Budapest gereist war, um den Menschen Spendengüter zu bringen. Und den March of Hope selbst miterlebte. Das nahm erst ihn, später dann auch mich (als ich meine Twittertimeline nachlas) sehr mit. Weiterlesen

Das Barcamp Ruhr ist zurück #bcruhr8

Ok, das 8 im Hashtag ist ein wenig frech, denn das siebte gab es nicht. Doch das ist auch schon mein einziger Kritikpunkt am Barcamp Ruhr, das seit diesem Jahr von Berthold und Maik veranstaltet wird. Neugierig war ich, ob sich etwas geändert hat – doch es war nur ich, der es zum allerersten Mal schaffte, zu spät zu kommen am ersten Tag. Dabei wollte ich Freitag doch nur was Essen gehen mit Nero…

Die Location des Barcamps Ruhr war unverändert das Unperfekthaus – und damit war auch ein ständiges Überfressen gesichert :/ Ohne Spass, das geht irgendwie nicht anders in Essen. Man muss ständig essen. Ist ja auch den ganzen Tag über was da…

Bufett gibt es den lieben langen Tag im Unperfekthaus...

Bufett gibt es den lieben langen Tag im Unperfekthaus…

AM lebhaftesten in Erinnerung ist mir mal wieder die Whiskysession von Mike und Carmen, in der wir nicht nur vier Whiskys verkosteten, sondern auch so einiges über Whisky und seine Herstellung erfuhren. Dass am Ende der Lagavulin mein Favorit war, überraschte mich wenig ;)

Ebenfalls interessant war die Session zur Frage „Was ist eigentlich agil?“. Bislang kannte ich nur den Begriff, immer wieder gelesen. Aber nie, was das Konzept dahinter aussagt bzw. ausmacht. Das Manifest für agile Softwareentwicklung findest Du hier online. Jetzt habe ich ja wenig mit Softwareentwicklung am Hut, die Punkte sind für mich aber sehr plausibel und lassen sich natürlich – zumindest in Teilen – auch auf andere Projekte außerhalb der Softwareentwicklung übertragen.

Natürlich war ich auch in einer Menge anderer Sessions, habe ein wenig Input gegeben, wenn ich es konnte, aber vor allem nutze ich die Zeit, wieder mit lieb gewonnen Menschen zu plaudern. Oft nur für wenige Minuten, aber es ist immer wieder faszinierend, wie schnell man auf Barcamps alte Gespräche nahezu nahtlos fortsetzen kann, wie auch Oli feststellte.

Beeindruckend war dieses Jahr auch, wie bereitwillig die Teilnehmer einen Spendentopf bedienten, um eine am Samstagabend verschollene Jacke zu ersetzen. Erinnere mich noch gut daran, dass mir vor Jahren dort mein Netbook abhanden kam. Und nein, auch dieses Jahr bezweifle ich, dass es ein(e) TeilnehmerIN war…! Das Unperfekthaus haben wir nicht für uns alleine.

Der Samstagabend beim Griechen war nett,

Biftekti im Artemis Essen

Biftekti im Artemis

doch auch hier zeigte sich, dass ein Locationwechsel die Menge ein wenig zerreisst. Nächstes Jahr also vielleicht doch besser wieder ein wenig im Unperfekthaus feiern und dann gemeinsam in die Kneipen der Stadt weiterziehen.

Ansonsten bleibt mir zur wenig – den Teilgebern zu danken, dass ihr auch das Barcamp Ruhr unter neuer „Leitung“ zu einer so tollen Veranstaltung gemacht habt, dass es fest in meiner Planung bleibt. Dass die Location fantastisch ist, ist ja bekannt, oder?

Bild aus dem Treppenhaus im Unperfekthaus Essen

Bild aus dem Treppenhaus im Unperfekthaus Essen

Und Maik und Berthold zu danken, dass ihr das Zepter in die Hand genommen habt. Nächstes Jahr Fördertickets ab Beginn, ich nehm eines…

Und zu guter Letzten meinen herzlichen Dank an die Sponsoren, ohne die so eine Veranstaltung nicht bzw. nur sehr schwer möglich ist!

Sponsoren des Barcamp Ruhr 2015 - mit Twitterhandles

Sponsoren des Barcamp Ruhr 2015 – mit Twitterhandles


Ein paar wenige Bilder gibt es später noch, wenn ich wieder an einem normalen Rechner sitze, mein Nexus 5 und das Mac Book Air scheinen da nicht so kompatibel zu sein, wie ich das von Windowsgeräten gewohnt bin ;)

Barcamp Karlsruhe 2014 – ein kurzer Rückblick

Cybermobbing – how to, Podcasten, How to leave your life – 5 ways to suicide, Branding Crashkurs, Blogmonetarisierung und noch einiges mehr – das Barcamp Karlsruhe hielt auch im Jahr 2014 eine Menge Sessions (Sessionplan) unterschiedlichster Art für mich bereit. Bei einigen konnte ich nur zuhören und staunen, bei anderen viel lernen und bei weiteren auch einiges Beitrag.

Ein Barcamp also wie immer? Ja und nein. Aufgrund der schlechten Erfahrungen der letzten Jahre gab es weder eine Vorabendparty noch eine am Samstagabend. Das fand ich dann doch sehr schade, da ich gerne die Kontakte, die man oft am Tag so lose in den Sessions über zwei Tische hinweg vorsichtig aufbaut, abends bei nem Bierchen vertiefe. Weiterlesen