Es funktioniert. Erstaunlich gut sogar. Ständig werde ich darauf angesprochen, warum ich mir gerade eine Rotzbremse, dem einen oder anderen auch bekannt als Schnurrbart, wachsen lasse. Ja, ich schau mich jeden Morgen damit an und finde es gräßlich. Doch es gibt einen tieferen Sinn dahinter – und da seid auch ihr gefragt.

Also – warum verunstalte ich mich freiwillig?

Ihr ahnt es schon, da muss irgend etwas dahinter stecken. Mache ich sonst ja auch viel Ehrenamtsgedöns, so ist es dieses mal die Unterstützung einer 1999 in Australien gegründeten Aktion: #movember ist das Stichwort. „Movember“? Zu blöde zum November schreiben? Ja, nein, eigentlich nicht, aber der November ist tatsächlich Wortbestandteil – Movember ist eine Verballhornung der Wörter „moustache“ (englisch für Schnurrbart) und „November“.

Ja, schön und gut, aber was soll das denn jetzt? Ganz einfach, ich kopiere einfach mal von der „Über uns“ Seite vom Movember:

„Jedes Jahr im November ist Movember für das Sprießen von Millionen Schnurrbärten weltweit verantwortlich. Mit ihren “Mo’s” sammeln die Männer wichtige Spenden und steigern das Bewusstsein für Prostata- und Hodenkrebs sowie psychische Gesundheit. Als unabhängige weltweite Stiftung ist es die Vision von Movember, der Gesundheit von Männern dauerhaft ein neues Gesicht zu geben.“
Tatsächlich – ein tieferer Sinn. Männer gehen wohl nicht so gerne zur Vorsorge, das soll unterstützt werden.

Zu Beginn der Aktion Anfang des Monats sah das dann so aus:

Ich, Anfang November zum beginn des #Movember

Ich, Anfang November zum beginn des #Movember

Heute, nach zwei Wochen sehe ich schon richtig fürchterlich aus, aus der gleichen Perspektive, heute allerdings insgesamt unrasiert (genau genommen gestern, da ich den Beitrag am Sonntag schreibe):

Es wächst und gedeiht...

Es wächst und gedeiht…

Ihr seht, das Ding wird immer dichter – und alle lästern, die ich treffe. Aber – eigentlich ist das ja der Sinn. Durch Veränderung seiner selbst Aufmerksamkeit erregen und dadurch ins Gespräch kommen. Ein Gespräch, bei dem auf die Ziele des Movember hingewiesen wird.

Und jetzt kommt ihr ins Spiel: Helft mit, die Aktion erfolgreich zu machen. Spendet in meinem Namen etwas an die Stiftung – oder wenn nicht in meinem Namen, dann doch für das Team, dem ich mich anschließen durfte: „sex on die upper lip“

Helft bitte alle mit, die Aktion auch in Deutschland erfolgreich zu machen. Sagt den Männerkrankheiten Hodenkrebs und Prostatakrebs dem Kampf an und unterstützt auch bei der Forschung zur bipolaren Störung. Mehr dazu entweder auf der schon verlinkten Seite der Stiftung oder bei Wikipedia.

Danke!

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