Android Apps die ich nutze, Teil 1 – Kommunikation

Also gut, da immer wieder die Frage auftauchte, was für Android Apps ich auf meinem Desire HD nutze, will ich die mal in ein paar Artikeln beantworten:

Tweetdeck

[Update 2013: Leider durch Twitter kaputt gehen lassen.. 🙁 ] Die App Tweetdeck für mich nahezu unverzichtbar und ich hoffe, dass der Kauf durch Twitter das nicht versaubeutelt. Tweetdeck ist eine App, mit der sich u.a. mehrere Twitter Accounts verwenden lassen – und dazu noch Facebook, Foursquare und Buzz. Der Desktop Client von TweetDeck kann dazu auch noch LinkedIn und MySpace. Auch Mehrfachposts über verschiedene Twitteraccounts sind möglich. Und auch die Suchfunktion ist sehr nett, beispielsweise auf einem Barcamp oder um Fussballergebnisse schnell zu erhalten. Den vollen Funktionsumfang des Desktop Clients hat es zwar nicht, aber auch so finde ich das ganz ordentlich, zumal sich auch Bilder schön verwenden lassen 😉 Würde mir jetzt nur noch eine google+ Integration wünschen, aber das wird wohl eher nix werden..

K-9 Mail

K-9 Mail nutze ich als Mailclient auf dem Handy. Kann eigentlich alles. Genaugenommen zuviel. ist unglaublich mächtig, so dass man doch sehr lange am rumbasteln ist, bis man alle Einstellungen hat, die man möchte. Aber dafür kanns wirklich wohl alles. Egal ob pop3 oder imap, push, diverse Konten und Signaturen verwalten, Abfragezeitraum einstellen, gemeinsamen Posteingang aller gewünschten Konten anzeigen, und und und – vermisst da irgendwer irgendwas?

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Nachtrag: Dirk ergänzte bei google+ noch folgenden Hinweis: “ bei K9 sollte man bei der Installation darauf achten, dass APG (ein PGP/GnuPG-Client für Android) vorher installiert ist. Damit ist man dann auch in der Lage, signierte oder verschlüsselte Emails von Handy aus zu schreiben bzw. die dort zu öffnen. Leider funktioniert es nicht, APG nachzuinstallieren (beim nächtsten K9-Update wird APG dann aber erkannt … 😉 )“

WhatsApp

Die Messenger App für WhatsApp nutze ich auch fast von Anbeginn an – und finde die auch deswegen Klasse, weil sie über verschiedene Plattformen hinweg funktioniert, also vollkommen egal ist, ob der gegenüber ein Android, ein iPhone, einen Blackberry oder teilweise auch Nokia nutzt. Leider hat der Dienst in letzter Zeit etwas an Zuverlässigkeit verloren, möglicherweise hängt das mit einer verstärkten Nutzung von iPhone Nutzern zusammen, die das Programm nun kostenfrei erhalten. Für Android soll es ab dem 2. Jahr 1,99 $ p.a. kosten. Bin ja mal gespannt. Warum mir Whatsapp so gefällt? Weil es einerseits viele nette Funktionen neben der reinen Textnachrichtfunktion hat, so das Versenden von Bildern (egal ob aus einem Album oder oder ob das frisch aufgenommen wird) oder auch den aktuellen Standort. Anderseits finde ich es sehr schön, dass die App die Kontakte, die ebenfalls Whatsapp nutzen, direkt aus dem eigenen Adressbuch erkennt (sofern die Nummer im internationalen Format, also mit „+49“ für Deutschland, „+41“ für die Schweiz usw gespeichert ist). Mehr zu Whatsapp, auch mit Downloadmöglichkeiten, auf whatsapp.com.

Soziale Netzwerke / social networks

Da mache ich jetzt keine Einzelgeschichte daraus: Am meisten nutze ich gerade google+ – hier gefällt mir insbesondere die Möglichkeit, dass Bilder, die ich mit der Kamera mache, direkt hochgeladen werden (aber NICHT veröffentlicht). Ebenfalls ab und an, auch wegen dem mobilen Handshake, genutzt wird die App von XING. Und ganz selten mal Facebook – seit aber der Aufschrei kam, dass die App nach dem Update Zugang zum SMS senden bekommt, habe ich sie nicht mehr aktualisiert. Müsste mal schauen, ob das immer noch so ist – denn das kommt nicht in Frage (auch wenn ich nicht weiss, warum Facebook via meinem Handy eine SMS verschicken sollte *g*). Grade nachgelesen – ja, darf immer noch SMS senden, empfangen, lesen… danke nein…

 

So, das war es erstmal zu Android Apps, die ich zur Kommunikation – auch im weiteren Sinne, siehe den letzten Posten – verwende. Demnächst folgen noch weitere zum Thema Reisen/LBS und Produktivität/Sonstige 😉 Also einfach aufmerksam schauen, wann was Neues kommt, am Besten via RSS-Feed 😉

Ein wenig Werbung noch zum Schluss:

Links der Woche – KW30: Backup eurer Googledienste, Online-Kommentar zum UWG und den alten Chat von Facebook wieder bekommen

Auch wenn ich grade mich noch ärgere, dass ich mit meinem neuen Laptop Outlook 2010 (32-Bit-Version auf Win7 64-Bit-Version) nicht mehr via google calendar sync synchronisiert bekomme, sollt ihr nicht auf die Links der Woche verzichten:

Backup von Google-Diensten machen

betitelt Caschy seinen Artikel. Der Name ist Progamm. Er zeigt euch in dem Blogbeitrag schön bebildert (auch was, was ich mal wohl noch lernen muss), wie man von den verschiedenen Diensten, die man bei Google nutzt, Backups seiner Daten machen kann.

Online-Kommentar zum Wettbewerbsrecht

Dr. Hermann-Josef Omsels stellt auf seiner Webseite einen Online-Kommentar zum Wettbewerbsrecht (UWG) zur Verfügung und wendet sich dabei neben dem Laien auch an die Juristen, die nicht auf das UWG spezialisiert sind – und möchte aber auch Fachleuten auf ihre Kosten kommen lassen. Hat schnell Einzug in meine Favoriten erhalten, auch wenn ich über beck-online.de – solange ich noch an der Fernuni in Hagen immatrikuliert bin – Zugriff zu den dortigen Kommentaren habe.

Facebook Sidebar Chat Reversion

für Firefox nennt sich ein Skript, das einem den alten Facebook Chat zurückbringt. Das schöne ist – es funktioniert auch mit dem von mir bevorzugten Google Chrome Browser  – und es funktioniert (zumindest bislang) einwandfrei.. Sehe wieder alle Kontakte, die online sind (bzw. sich nicht verbergen dabei), getrennt nach aktiv und inaktiv… Damit kann ich dann also auch wieder in Facebook chatten mit wem ich will – und nicht nur mit denen, die Facebook aus welchen Gründen auch immer gerade vorschlägt..

 

Fertig für heute – wer eine Lösung für das Sync Problem findet, ohne mir wieder zu erzählen, ich solle nen Mac kaufen, dem bin ich für eine entsprechende Nachricht im Kommentar oder per Mail oder wie auch immer dankbar! Habe jetzt als Notfalllösung den Kalender als „Internetkalender“ eingebunden, damit ich wenigstens die Termine sehen kann. Gerade dann, wenn ich die auch unterwegs am Handy eintrage.

Meine Seminararbeit zum Thema „Datenschutz in sozialen Netzwerken“

Nachdem ich ja schon über meine (unnötige) Angst vor dem juristischen Seminar geschrieben habe, heute noch ein paar wenige Zeilen zum Erstellen der vorangegangen Seminararbeit (Link unten ;)).

Da mich das Seminarthema „Rechtliche Fallstricke im Internet“ des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Rechtsvergleichung (Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth) sehr interessiert hatte, habe ich dieses als oberste Priorität angegeben als es darum ging, ein Seminar für den Studiengang „Bachelor of Laws“ an der Fernuniversität in Hagen auszuwählen. Dort wurden in der Vorbesprechung verschiedene Themen vorgestellt und man konnte dann wieder eine Priorität angeben, welche Themen man bearbeiten möchte. Mein Wunsch mit der höchsten Priorität, nämlich „Die Verwendung fremder Bilder im Internet“, konnte bedauerlicherweise nicht erfüllt werden. Schade – denn gerne hätte ich mir dann endlich die Zeit nehmen können, mich auch einmal ausführlich mit  Creative Commons License zu beschäftigen. Besonders schade: Die beiden, die das Thema zugeteilt bekommen hatten, haben dazu nichts geschrieben.

Doch mein Zweitwunsch, also besagtes Thema „Datenschutz in sozialen Netzwerken“, wurde erfüllt. Mein Betreuer gab mir noch vor Ort einige Literaturhinweise, dann war ich erst einmal auf mich alleine gestellt. Wie gehe ich an die Arbeit heran? Glücklicherweise hatte ich bereits vorher in delicious zu allen möglichen Themen Links gesammelt. Die dortigen Informationen boten einen guten Anhaltspunkt, was alles Problemfelder des Datenschutzes in den bekannten Netzwerken wie Facebook, XING, StudiVZ oder auch LinkedIn sein können. Anschließend ging es an die Erstellung der groben Gliederung und der Absprache, ob ich so vorgehen kann. Nach dem OK des Betreuers ging es dann ans Schreiben – oder besser, ans Lesen. Lesen von Aufsätzen, Blogbeiträgen (hier muss ich besonders Dr. Carsten Ulbricht mit seinem genialen Blog zu Web 2.0, Social Media & Recht – http://www.rechtzweinull.de/ erwähnen), Gesetzestexten (vorallem BDSG und TMG) und unzähligen Kommentierungen dieser Gesetze nahm eindeutig mehr Zeit in Anspruch als das Schreiben selbst.

Langer Rede, kurzer Sinn – es war eine nervenaufreibende Zeit, da ich die Seminararbeit neben der Vollzeitarbeit im Jahresendgeschäft bei meinem Arbeitgeber (Lebensversicherung) geschrieben habe. Und ich war heilfroh, als ich diese dann endlich fertig gestellt und abgegeben hatte! Bis dahin standen neben rund 8-9 Stunden täglicher Arbeitzeit im Unternehmen täglich 2-4 Stunden recherchieren und Schreiben auf dem Programm. Und das über rund acht Wochen…

Zum Ablauf des Seminars habe ich ja bereits hier geschrieben. Als nächstes kommt – nach der noch zuvor kommenden Klausur „Personalführung“, mein wirtschaftswissenschaftliches Wahlmodul – die Bachelorarbeit mit rund 50 Seiten – ab April. Also nicht wundern, wenn ihr dann nicht mehr viel von mir hört. Thema? Noch nicht bekannt. Leider!

Ach ja – hier die Arbeit als pdf: „Datenschutz in sozialen Netzwerken.pdf

Und ja, vielleicht überarbeite ich die mal noch und aktualisiere sie… wenn mal viel Zeit sein sollte… Wird aber wohl eher nichts werden – denn zeitgleich mit der Bachelorarbeit beginnt dann auch das Masterstudium mit dem ersten Modul Zivilrecht – ebenfalls betreut durch den Lehrstuhl Wackerbarth.