Eindrücke vom Barcamp Karlsruhe 2011

Das Wochenende ist vorbei, ich hatte mit 2x sechs Stunden Schlaf (trotz Pendelns) erstaunlich viel Schlaf für ein Barcamp, was aber nicht heißt, dass es nicht schön gewesen wäre – im Gegenteil: Das Barcamp Karlsruhe hatte ein tolle Orga und sehr gute Sessions, es hat wieder unheimlich Spass gemacht. Herzlichen Dank daher auch an die Sponsoren, die auf der Barcampseite aufgelistet werden ;)

Vorabendparty

Freitag Abend waren im Gewölbekeller im Badischen Brauhaus in der Nähe des Schlosses von Karlsruhe.  Den hatten wir für uns, auch wenn viel, viel mehr Leute reingepasst hätten, schade, dass auch nicht alle da waren, die angemeldet waren! Gab wieder sehr nette Gespräche und lecker Essen und Trinken – und für Stuttgarter Verhältnisse sehr günstig: Die Maß 5 EUR, das Schnitzel mit Pommes 8,90 EUR… und so sah das aus:

Schnitzel ;)

Tag 1 des Barcamps in Karlsruhe

Nach leckeren Frühstück ging es los mit der Vorstellungsrunde, die diesmal extrem abgekürzt wurde: Statt dass jeder sich allen mit Namen und drei Tags zu sich selbst vorstellt, sollte man sich nur denjenigen so vorstellen, die in unmittelbarer Nähe waren. Zeitsparend… Danach gin es an die Sessionplanung und dabei kamen für Samstag dann diese  Sessions heraus. Für mich begann es mit

Office in the cloud von Dennis Hamann

Dennis stellte dabei verschiedenes vor, wie man das lokale Office in der cloud ersetzen kann. Angesprochen wurde dabei Office 365 (beta), eine Lösung, die ich vergessen habe zu notieren und google apps vor. War insgesamt interessant, wenngleich die Session auch etwas ungewohnt war aufgrund der Siezattacke von Vortragenden und Teilen des Publikums. Strange! Weiter ging es für mich mit

Startup Growth Model von Markus Posselt

Markus Posselt beim Vortrag zum Thema Startup Growth Model beim Barcamp Karlsruhe

Ein sehr professioneller Auftritt. Markus hat die Plattform  fotograf.degegründet, auf der Fotografen ihre Bilder sehr einfach vermarkten können. Die Session, bei der es darum ging, wie man ein Startup anpassen muss, wenn es wächst und der Gründer nicht mehr überall seine Finger drauf haben kann (sollte!; eine der zentralen Aussagen schien mir: „Gründer müssen loslassen können“ und dass sie Vertrauen in die „untergeordneten Leiter“ haben müssen), hat mir sehr gut gefallen, auch die Plattform finde ich sehr gelungen und übersichtlich! Dann erstmal Mittagessen ;)

Bild vom Schnitzel mit Sosse, meinem Essen des ersten Tages
Mittagessen Tag 1 Barcamp Karlsruhe

Ich war dann auch dankbar, dass ich zeitig im Zelt zum Essen war, denn als ich fertig war, sah es so aus:

Schlange beim Barcamp Karlsruhe 2011 zum Mittagessen
Mittagessenschlange ;)

Nach dem Mittagessen sollte es dann mit

Crowdsourcing von Jörg Sädtler

weitergehen. Leider war das etwas mehr Werbeveranstaltung, dennoch fand ich nicht uninteressant, wie sein Arbeitgeber, die Firma clickworker, die Crowd nutzt, um Beispielsweise größere Mengen an Bildern für die Auftraggeber beschreiben zu lassen oder Warenkataloge mit Textbeschreibungen zu füllen oder Übersetzungen machen zu lassen.

Anschließend ging zu einer weiteren Wunschsession von mir, etwas über Wikis zu erfahren. Hierbei wurden die Sessions

„Zu Wikipedia beitragen“ von Sebastian Wallroth & „Stadt-Wiki“ von Friedel und Beate

zusammengefasst und wir erfuhren einiges zum Prinzip von Wikis, zu Stadtwikis, die derzeit bestehenden Differenzen zwischen wikipedia und Stadtwikis (insb. Karlsruhe; allg.: Stichwort Relevanz) und zu Wikimedia Deutschland  e.V. als Träger von Wikipedia. Da ist übrigens ne Menge Geld vorhanden für Projekte, die sich mit der Verbreitung freien Wissens beschäftigen! Sebastian liefert euch gerne die Info!

Danach war ich bei

Bilder als Navigationsfläche von Florian Hofmann

Hier musste ich mich dann ein wenig über mich selbst ärgern, da ich mit meinem dem neuen Handy, das ich wenige Minuten vorher bekommen habe, mehr beschäftigt war als mit der Session. Dabei war das Konzept von redpeppix (ja, die mit dem „Grün ist das neue Rot *g*) echt genial udn ich werde mir das dieser Tage genaue anschauen! Grundsätzlich geht es um die Möglichkeit, beliebige Bilder zu taggen und Freunde auf Dinge dabein aufmerksam zum machen inkl. der Möglichkeit, das zu kommerzonalisieren. Auch zalando.de ist wohl Partner ;)

Die letzte Session vor dem Abendessen war dann dem Thema

Privacy in social networks (Alex Korth)

gewidmet, was mich natürlich schon aufgrund meiner Seminararbeit brendend interessierte. Er stellte dabei aus seiner Promotion einiges vor – und es kamen rege Diskussionen in Gang! Eine sehr spannende Session!

Nach dem Abendessen gab es dann noch einen Startup-Pitch, bei dem 14 (?) Teilnehmer je 2 Minuten Zeit hatten, ihr Startup vorzustellen. Auch das war für mich neu, aber auch recht interessant. Und so ging der Abend auch nett zu Ende, die Gesellschaft am Tisch war auch einfach angenehm.

Tag 2 des Barcamps in Karlsruhe

Gleiches Spiel, schlechteres Wetter: Erst Frühstück, dann Sessionplanung mit diesen Sessions (Mittagspausenslot wurde zugunsten der vielen angebotenen Sessions abgesagt und jeder konnte zwischendurch etwas essen zwischen 12 und 14 Uhr).

Meine erste Session war dann auch bei dem Mann mit Kopftuch, der darauf besteht, gesiezt zu werden – oder besser, das hasst!

Torsten Maue zu Thema Linkaufbau

Kurz gefasst ging es darum, wie man organisch (dauerhaft) Links aufbaut, wie man Mehrwert schaffen kann (bspw. durch kostenfreie eBooks oder To-Do Listen) und man sich selbst über div. Dienste verlinken kann. Andere Welt für mich, aber sehr spannend!

Weiter ging es mit Michael (und irgendwann auch Marco *g*) von

ZDFOnline – man könnte auch sagen „Twitter-HowTo“

Da erlaube ich mir jetzt, nur auf den vorherigen Artikel zu verweisen und nochmals zu betonen, dass die beiden ne klasse Sache aufgezogen haben – und an der Stelle auch meinen Respekt an das ZDF für die Reaktion!

Parallel dazu konnte man Essen – und das war verdammt lecker – es gab als fleischiges unglaublich gute gefüllte Paprikaschoten! Aber auch die Vegetarier mussten nicht hungern und haben gefülllte Teigtaschen bekommen.. Alles in allem sah das so aus, bevor die(„Mit-„) Esser kamen

Bild vom Buffet
Lecker war es!

Vielleicht kann mir jemand vom Orgateam in den Kommentaren zur Übernahme nach oben nachreichen, wer der Caterer war.. Nachtrag dank Fabians Kommentar (s.u.): Catering war von Ostend.

Nach meinem Essen kam für mich die nächste Session, die dann etwas befremdlich war. Nicht, weil sie schlecht war, sondern weil der Lerneffekt ein böses Aua war:

Sicherheit in öffentlichen Netzen von Bernhard Kroll

In der Session wurde gezeigt, wie einfach man auf Daten anderer Nutzer eines Netzwerkes zugreifen kann. Auch mein lieber Fahrer war davon betroffen, versehentlich Stand sein Password für den Mailaccount offen an der Wall. Heisst für mich, bald alles per VPN zu verschlüsseln.

Weiter ging es mit

Screencasting – HowTo von Andreas Pilz

Die Session mit dem meisten Mitschrieben von mir ;) Sehr interessant, wie der 100-km-Läufer (irre! #positiv) vorstellt, wie man einen Screencast macht. Stichworte wären hierbei bspw.: Saubere Umgebung schaffen, Störungsquellen eliminieren, aber auch richtig planen (Zielgruppe, Zielmedium, Auflösung des Videos usw)

Dann kam da noch

„feige, dumm und selbstverliebt“ von Senior Rolando

Sehr unterhaltsam. Feige, weil viele Lügen, wenn sie gefragt werden, wie sie ihren Job finden, dumm, weil man sich schnell verrechnet, und selbstverliebt, naja, mal euch selbst was aus.

Da die Session recht kurz war, war ich noch bei der Android Selbsthilfegruppe aka

Android Apps von Markus Jacobs

Hier gab es einen regen Erfahrungsaustausch zu den genutzen Apps. Hab ich wohl einiges verpasst… Letzte Session war dann wieder doppelt – erst in

Internet Poweruser – wieder von Markus Jacobs

in der es die meiste Zeit um RSS-Feeds und den google reader ging (den ich ja selbst schon sehr extensinv nutze) und dann in

„Von Menschen und Marken“ von Tom Klose

Kam da recht spät, als ich ankam ging es um die bekannte Kampagne von Pril, weiter wurde dann über verschiedene Kampagnen diskutiert… Schade darum, was ich zuvor versäumt hatte!

Abschlusssession/Ende

Schön wars! Tolle Orga, leckerer Kaffee, ausreichend Bier und andere Getränke, klasse Teilnehme rund damit verbundene Sessions. Absolutes Thumbsup und toitoitoi für 2012! Ich freu mich schon drauf! Danke nochmals an Orga und Sponsoren!

Weitere bisherige Blogbeiträge zum Barcamp (werden laufend ergänzt, wenn länger als 3 Zeilen und mit #bcka getwittert ;)) haben geschrieben:

Barcamp Nürnberg – eine tolle Erfahrung

Kurzfassung zum Barcamp in Nürnberg (06.) 07.-08.05.2011: Klasse wars!

Für alle die etwas mehr lesen wollen, hier meine Zusammenfassung:

Nach etwas Wirren um Anfahrt und Übernachtung kam ich Freitag Abend in Nürnberg im Südwestpark an (Danke an meine Arbeitskollegin Kristina fürs Mitnehmen) und sah sofort einige bekannte Gesichter – was nicht wirklich verwunderlich ist, lassen es sich doch einige nicht nehmen, auf nahezu jedes Barcamp zu fahren – und ich kann sie gut verstehen.

Zum Abendessen gab es unzählige belegte Brötchen und Bier (ja, auch alkoholfeie Getränke waren in Massen vorhanden).  Die Warmup-Party war letztendlich dann den Gesprächen mit einigen Bekannten und einige mir neuen (jetzt Bekannten) gewidmet. Dank Julian erhielt ich dann noch nachts eine Rundfahrt durch Nürnberg, bis ich bei meiner Schlafgelegenheit ankam und wir dann noch ein wenig über psychologische Testverfahren sinniert haben ;)

Samstag morgens ging es dann gemeinsam los in den Südwestpark und die Anzahl der mir bekannten Gesichter stieg doch rapide – das war schon sehr schön. Los ging es nach der Anmeldung, bei der es auch ein T-Shirt gab, mit dem Frühstück – mit einer tollen Auswahl an Brötchen, Wurst, Käse und Müsli. Anschließend Vorstellungsrunde – jeder Teilnehmer war angehalten, seinen Namen, ggf. seine Firma, und zwei Tags, also Schlagwörter zu sich selbst zu sagen. Immer wieder lustig, was für überraschende Begriffe dabei fallen wie „Bierbrauen“, „Stagecombat“ oder „contentmafia“.

Nach der Vorstellungsrunde dann die Sessionplanung. Hier geht jeder, der einen „Vortrag“ halten möchte (das kann man nur in Anführungszeichen schreiben, da das auch eine Diskussionsrunde oder wie auch immer geartete Interaktion sein kann), nach vorne und informiert kurz über sein Thema und fragt das Interesse ab. Bei mehr als 2-3 Meldungen der Teilnehmer findet die Session dann auch statt. Die Sessions werden in den verschiedenen Räumen in verschiedenen Zeitslots gehalten – da ist etwas Disziplin angesagt.

Um 12 Uhr ging es dann los: Für mich mit einer Session mit dem Thema „Erfahrung in 5 Jahren Startup“ von Klaus Wiedemann, ein sehr interessanter Beginn mit guten Erkenntnissen und Denkanstössen.

Weiter ging es für mich um 13 Uhr mit der Session zum Thema „Authenzität – Wer bin ich wirklich von Jan Theofel und Michael Schommer. Sie berichteten dabei von ihren Erfahrungen in einer, ich sag jetzt mal, Selbstfindungsgruppe. Dort lernt man u.a., wie man Gefühl zulässt, auch mal nein zu sagen und sich auch anderen anzuvertrauen. Teilweise macht das ganze für mich nach wie vor einen recht esoterischen Eindruck, hat sich aber schon etwas gelegt seit ich zum ersten Mal davon von Jan hörte.

Zwischendurch (12.30 – 14.30 Uhr) konnte man sich an einem sehr, sehr leckeren Buffet bedienen…

Ab 14 Uhr war ich dann in einer Session zum Thema „Wissensmanagement für die Wissensgesellschaft“ von Karl Heinz Pape, auch recht interessant, da hier auch eine Abfrage erfolgte, was sich die Teilnehmer darunter vorstellen und wie sie ihr eigenes Wissensmanagement gestalten. Auf ihr kommendes Projekt, hierzu Kurzvideos von 5-15 Minuten anzubieten, bin ich schon sehr gespannt.

15 Uhr ging es für mich weiter  bei Mike Rohrmüller zum Thema „Think-up Social Media Monitoring“, bei dem das gleichnamige Tool vorgestellt wurde. Fand ich für mich persönlich nicht ganz so spannend, wobei eine schöne Übersicht über Twitter ermöglicht wird.

16 Uhr war dann gleich die nächste Session bei ihm zum Thema „Personal Reputation im Web“ – die fand ich nun superspannend und hier war auch eine rege Beteiligung der Teilnehmer zu verzeichnen (bei den anderen Sessions selbstverständlich auch!). Interessant war hier vorallem die Frage, ob es ein Problem darstellen kann, wenn Daten zu einem Namen aggregiert bei Diensten wie 123people oder yasni erscheinen.

Ab 17 Uhr mein persönliches Highlight – die unglaubliche Powerfrau Sina Trinkwalder hielt ihre erste Barcampsession mit dem Titel „Social Guerilla oder die Sache mit der digitalen Nachhaltigkeit“. Die session kann man eigentlich nicht beschreiben. Habe selten in meinem Leben so sehr Tränen gelacht. Sprüche wie „Consultants sind wie Kinder vorm Puff“ blieben nicht die Ausnahme, sondern waren die Regel. Sina stellte dabei letztendlich dar, wie sie zur Gründung ihres Social Business manomama kam und dass sie und die Firma ein und dasselbe sind. Eindeutig eine Person, die Social Media authentisch lebt! Für diese Bekanntschaft kann ich nur danken! Die Session wurde dann auch dank der Teilnehmerfragen um 50% überzogen, aber da war niemand böse drum ;)

Dann wurde erstmal wieder weiter geschlemmt, und später gingen dann die Nightsessions los – 21 Uhr war ich bei Alexander Talmon und diskutierte munter mit zum Thema „Armdrücken – Verhandlungstrategien“. Ab 22 Uhr spielten wir dann in der Session von Eric Spaete Black Stories – das hat Spass gemacht und so zogen wir auch erst so nach 24 Uhr von dannen.

Sonntag ging es nach dem Frühstück und der Sessionplanung um 11 Uhr für mich weiter mit einer sehr interessanten Erfahrung – eine Session von der heyfrau (ob sie wohl ihren Klarnamen hier lesen will? *grübel*) zur „Achtsamkeitsmediation“. Hat mir sehr gefallen und muss ich mir mal auch noch genauer anschauen.

12 Uhr dann nochmal die Session vom Vortag, weil es doch so viel Lob gab und so viele das auch gehört haben wollten – also Sina Trinkwalder zum Thema „Social Guerilla und die geilen Dinge bewegen“ – no comment. *vormichhingrinse*

Um 13 Uhr wurde mir von Andreas versprochen, die Zahl „Pi“ in 15 Minuten bis 30 Stellen nach dem Komma auswendig zu lernen – wäre auch machbar gewesen mit etwas mehr Konzentration. Hierbei handelte es sich um eine Session zum Thema Mnemotechnik. Auch wie man sich lange, komplizierte Passwörter bastelt, ohne sie wieder zu vergessen oder wie man innerhalb eines gesamten Kalenderjahres die Daten Wochentagen zuordnet war Thema. Sehr, sehr spannende Session

14 Uhr dann Social Media, Web 2.0 und Privacy – Klaus stiess hierbei sehr interessante Diskussionen zum Thema Privacy an und die sehr unterschiedlichen Ansichten der Teilnehmer prallten dabei aufeinander.

Letzte Session dann um 15 Uhr zu Juristischen Urban Legends – wie gründe ich eine GmbH, erneut von Alexander Talmon. Auch hier konnte ich fleissig mitdiskutieren, ist das doch ein Thema, das mich sehr interessiert…

Anschließend gab es noch die obligatorische Feedback Session und das Angebot zum Abendessen (Mittagsessen gab es wie am Vortrag als Buffet). Vom Mittagessen war so viel über, dass die Teilnehmer mitnehmen konnten, soviel sie wollten – die Reste konnten dann alle an soziale Einrichtungen abgegeben werden, was mir sehr gut gefallen hat.

Fazit also: Toll wars. Eine wundervolle Mischung von sehr interessanten Sessions zu den verschiedensten Themen (und es gab auch viele, viele weiteres Sessions, den Sessionplan könnte ihr auf dem Sessionplan einsehen). Und auch die Teilnehmer waren klasse – sowohl in den Session, die sich durch spannende Diskussionen auszeichneten, als auch in den Gesprächen in den Pausen, zwischendrin und abends. Freue mich, viele neue Bekanntschaften gemacht zu haben und vorallem darauf, euch alle wieder zu sehen: Vielleicht in Karlsruhe, in Stuttgart oder in Braunschweig? Oder beim Knowlegecamp in Berlin?

Meinen besonderen Dank an das Orgateam – ich weiss, ihr habt viel zeit in das Barcamp im Vorfeld investiert und wart dort jederzeit ansprechbar – Danke, danke, danke!

Und was es zum Essen gab? Unter anderem das:

Rückblick 2010 – Teil 2: Uni, Essen und das Leben

Mein Teil 2 des Jahresrückblickes auf 2010

Uni

Einen sehr großen Raum bei meiner Zeitplanung nahm auch 2010 wieder das Studium an der Fernuniversität in Hagen ein, an der ich im Bachelorstudiengang (Wirtschafts-) Recht studiere. Vier Klausuren (Rhetorik, IPR, Unternehmensrecht II und Kollektives Arbeitsrecht habe ich letztes Jahr erfolgreich hinter mich gebracht. Der Monat Dezember war insbesondere von meiner Seminararbeit geprägt, die mich täglich neben der Arbeit ca. 2-4 h beschäftigte plus viele Wochenendstunden – hoffen wir, dass sich das auch gelohnt hat. Thema der Arbeit: Datenschutz in sozialen Netzwerken, wobei ich das Thema vorrangig an datenschutzrechtlichen Problemen am Beispiel Facebook zu beleuchten versuche. Begonnen hat das Jahr hingegen mit zwei Seminaren, die besonders lohnenswert waren, aus verschiedenen Gründen. Das Rhetorikseminar hat nicht nur einheimlich Spass gemacht, ich durfte dabei auch viele interessante Mitstudierende kennen lernen – und nicht nur die, sondern auch eine bezaubernde Frau, die mir sehr, sehr viel bedeutet. Danke, dass Du in mein leben getreten bist, meine liebe N.

Essen

Chilies auf meinem Balkon
Langsam bekommen die Scotch Bonnet Farbe

Ja, ich esse gerne. Noch lieber in Gesellschaft. Und so ist es mir immer wieder eine besondere Freude, mit einem gemischten Kreis rund um Sabrina in die verschiedensten Restaurants essen zu gehen. 2010 standen so das El Taurino im Stuttgarter Osten, der Spargelbesen in Fellbach und Maultaschen in Untertürkheim auf dem Programm. Bin schon sehr gespannt, wo es uns noch hinverschlagen wird dieses Jahr. Aber auch die Essen, die meine Moderationskollegen von StuttgartBC, die Ambassadorgruppe für Stuttgart im Netzwerk xing, organisieren, lohnen immer wieder.  Und nicht zu vergessen, die gelegentlichen Einladungen zu Jan – hier gibt es zwar nie Fleisch, aber das Essen und die Mühe, die er sich gibt – das ist einfach unglaublich. Hab herzlichen Dank hierfür. Übrigens – ich esse auch sehr gerne asiatisch und scharf, letztes bringt mich dazu, selber Chilis anzupflanzen..

Und was war sonst noch so 2010?

Viel ;) Neben vielen, vielen herrlichen Tac-Abenden begann das Jahr mit zwei schönen Geburtstagsfeiern, einmal bei einem guten alten Freund, der jedes Jahr am 5.1. feiert, weswegen die FDP auf mich auf dem Ball auch immer verzichten muss, das andere Mal bei einem Parteifreund, der ebenfalls ein toller Gastgeber im Stuttgart Süden ist. Der erste Freund gehört zu den sog. „Achtern“ – wie der Name entstand, dazu ein ander Mal vielleicht mehr – Freunde, die ich alle schon laaaange kenne und mit denen jedes Jahr traditionell verschiedene Dinge auf dem Plan stehen: Der Lebenslauf in Ditzingen zugunsten Mukoviszidose, Ausflug/Zelten, 2010 am Pilsensee, das Dieter-Thomas-Kuhn-Konzert, unser Sommerfest, unsere Beteiligung am Nikolausmarkt in Leonberg, bei dem seit 2008 unser gesamter Gewinn ebenfalls zugunsten Mukoviszidose geht und last, not least, der Weihnachtsmarktbesuch. Weitere schöne Erlebnisse des Jahres 2010 waren noch

Auf halben Wege zum Gipfel
Auf halben Weg zum Gipfel im Herbst
  • Besuch des Tages der offenen Türe im Europaparlament und vorheriger Stadtbummel in Straßburg mit der Europaunion
  • der Christopher-Street-Day in Stuttgart
  • ein kurzfristig Tag auf dem Fellhorn
  • die SAW-Treffen, bei denen ich ebenfalls tolle Menschen kennenlernen durfte, so dass ich mich immer wieder darauf freue, euch zu sehen!
  • die Müsli-Revivalparty
  • das Barcamp Stuttgart, tolle Orga, tolle Sessions insbesondere von @infotainment@marionmy und @sauerstoff und viele, viele nette Menschen aus Stuttgart und dem Rest der Republik kennengelernt, auf die ich mich dieses Jahr wieder sehr freue.
  • eine tolle Vernissage bei Sympra mit Kurt Weidemann, sehr beeindruckender Abend – danke insbesondere an die beiden Geschäftsführer dort für die persönliche Einladung!
  • last, but not least – der Besuch der Highlandgames in Angelbachtal
Band bei den Highlandgames in Angelbachtal
Band bei den Highlandgames in Angelbachtal (c) Stefan Weißer