Mein Dialog mit dem Twitter Team der Deutschen Bahn – oder: Einen Tag berühmt berüchtigt 😉

 

Ha, ist ja unglaublich, was da gerade bei Facebook abgeht.. Bevor hier auch alle aufhören zu lesen (wie bei Twitter) – ich mag das Team, das den Twitterservice bei der DB übernimmt. Warum die Klammer da steht, dass erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest 😉

Wer bis hierher noch nicht weiß, um was geht, bekommt erst einmal die Vorgeschichte in aller Kürze. Sonntag auf dem Rückweg vom Barcamp Rhein-Main in Wiesbaden stieg ich abends in den etwas verspäteten IC, der direkt von dort nach Stuttgart fährt. Auf der gesamten Fahrt von ca 1 h 45 Minuten kam kein Zugpersonal vorbei. In Stuttgart angekommen, entspann sich der folgende Dialog (zunächst nur die ersten beiden Tweets) zwischen der Bahn und mir:

Mein Beginn des Dialoges mit der Bahn

Soweit, so gut. Dieser Teil der Kommunikation wurde bereits am Sonntag sehr häufig geretweetet, heute gehen die Screenshots überaus viral durch Facebook. Was nicht dabei steht, ist der Rest der „Diskussion“, dazu gleich mehr.

Vorab aber eines: Weder empfinde ich meinen Tweet als sonderlich bösartige, motzig oder ähnliches (DHL Paket muss da viel mehr aushalten von mir), noch fand ich die Antwort von /ch unpassend.

Sachlich war sie vollkommen in Ordnung und ich musste dabei schmunzeln. Auch den „Ton“ fand ich nicht unpassend (wie der eine oder die andere bei Facebook) seine Meinung bei Facebook kund tat). Sofern /ch sich über meinen Tweet ärgerte – sorry, war nicht meine Absicht! Dann entschuldige ich mich auch gerne…

Ich schätze das Twitter Team der Bahn sehr, sind die doch in aller Regel echt gut drauf und verdammt fix dabei, unsere Fragen zu beantworten, seien sie noch so blöde. Also – ich hege keinerlei Groll gegen die Bahn, auch wenn ich mich natürlich ärgere, wenn sich meine Verbindung verspätet. Nach einem Barcamp bin ich aber eher entspannt 😉

Vielleicht schauen wir aber mal den Rest der Kommunikation an, dann wird, hoffe ich, auch mit dem Verweis auf die Duzliste klar, dass das keine ernsthafte Kritik war (auch wenn Kritik, unabhängig von meinem Tweet, immer gestattet sein sollte).

Man sieht, der Dialog ging auch „konstruktiv“ weiter – wenngleich ich das Zugpersonal nicht habe ansprechen können (und auch nicht musste, ich selbst habe ja ein Ticket für den ÖPNV in Stuttgart). Eher schlecht war das ganze im Zug, eine ältere Dame wollte nämlich in Mannheim umsteigen und glaubte der Durchsage nicht so ganz, dass sie den Anschluss ICE trotz der Verspätung noch bekommen könne (auch meinen Hinweis, dass der direkt am Gleis gegenüber stehe, wollte sie dann nicht glauben) – vielleicht hätte sie anwesendem Personal geglaubt… Aber davon handelt diese Geschichte ja nicht, ich selbst wollte eh durchfahren und den Blogpost zum Barcamp Rhein Main fertig schreiben. Also – irgendwas wild an der Story? Ich finde nicht. Was aber lernen wir daraus?

    • Manch einer interpretiert in einen Tweet mehr rein, als drin steht

     

    • Meine Kommunikation / Ausdrucksweise ist nicht optimal

     

     

    • Menschen in diesem Internet da (*g*) scheinen nur Teile von Dialogen zu lesen – und beginnen dann zu urteilen und verbreiten Inhalte weiter, ohne sich vollständig damit auseinander gesetzt zu haben

     

     

    Und nein, ich folge nicht dem Tipp einiger, meine Fahrkarte gegen 15 EUR Erstattungsgebühr zurückzugeben, da ich sie ja „nicht genutzt habe“. Mehr war es eigentlich nicht. Wer mir da große Motzerei unterstellt, sollte genauer hinschauen. Wer behauptet, die Reaktion von Christian (der hinter dem Kürzel /ch steckt) sei unangemessen gewesen, dem kann ich ebenfalls nicht folgen! Sorry, wenn ihr jetzt was böses über die Bahn erwartet habt – keine Chance, ab und an hab ich da Kritik, ja, ärgere mich, ja – aber auf das Twitterteam lass ich nix kommen… So, und jetzt widme ich nach einem Tag zweifelhaften Ruhm mich wieder den wichtigen Dingen, also der Fallbearbeitung meiner aktuellen Weiterbildung. Aber vielleicht liest ja der eine oder die andere auch diesen Beitrag und entspannt sich wieder 😉   Update 28.1.12012 Und wer immer noch böses reininterpretieren möchte, der kanns ich auch noch folgenden Tweet anschauen – danke Christian und Sascha (mein Bahn Setup steht auch noch in Planung bei mir) 😉

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