Also nicht der Ort, wie denn auch. Aber meine Wohnung, die ich damals mit 25 Jahren dort erstanden hatte (und in der ich doch so einige Jahre lebte, weswegen mich viele aus Chatzeiten bei GiMiX auch als „Hochdorfer“ kennen. Kurz vor meinem Wechsel zu SDK bzw. der Süddeutschen Lebensversicherung hatte ich die Wohnung gekauft – und zunehmend nervte mich der Weg zur Arbeit und am Wochenende in die Stadt. Achtung – wer weiter liest, liest nur persönliches von mir…

Irgendwann zu sehr – und ich zog mitten nach Stuttgart, eine Stadt, die, auch wenn ihr das viele abstreiten, eine tolle Stadt ist. Ich habe ja schon die eine oder andere Liebeserklärung an die Stadt erfasst, deswegen hier nicht mehr.

Die Wohnung in Hochdorf war nach meinem Auszug erst einmal vermietet, leider zog es meinen damaligen Mieter der Liebe wegen weiter weg. Seitdem stand die Wohnung leer – und ich zahlte die Finanzierung alleine weiter. Immer wieder versuchte ich, die Wohnung zu vermieten – doch da war es nicht hilfreich, dass ich erst einmal die Fussbodenbeläge und die Tapeten rausgerissen habe. Immer wieder zwischendurch startete ich daher auch einen Verkaufsversuch – der jetzt endlich (unter Zuhilfenahme eines Maklers) erfolgreich war. Heute (wenn der Artikel erscheint also gestern) war der Notartermin, jetzt sollte nicht mehr allzuviel dazwischen kommen.

Wer sich jetzt fragt, was das ganze mit Freiheit zu tun hat: Sehr viel. Denn gebunden durch zwei Wohnungen war immer wieder hier wie festgenagelt, nahezu paralysiert (schreibt man das so???). Ein Umzug stand kaum ernsthaft zur Debatte, damit auch keine beruflichen Veränderungen, weg in andere Städte (Nein, es besteht noch kein Angebot…). Oder auch die Gründung eines Unternehmens als Nebenerwerb (so Domainsgrabbinggedöns und ggf. Projektierung) traute ich mir deswegen nicht zu. Immer die Risiken vor Augen. Jetzt besteht Hoffnung. Hoffnung, dass selbst wenn alles ganz dumm laufen sollte, ich in zwei Jahren die Schulden zumindest für diese Wohnung abgezahlt habe (jup – heftiger Verlust). Das wäre überschaubar…

Ich gewinne Lebensqualität, mal sehen, wie sich mein Leben in den nächsten Wochen verändert. Jetzt heißt es erst einmal abwarten, der Kaufvertrag muss jetzt erst einmal in allen Konsequenzen erfüllt werden, da müssen einige mitspielen (Bank, Grundbuchamt, Gemeinde, Käufer, Finanzamt…). trotzdem lehne ich mich gerade ein wenig zurück und denke – YEAH! Wieder einen Schritt getan!

Warum das hier in meinem Blog kommt? Lest einfach, was ganz oben steht. Das, was mich bewegt. Und das hier gehört in besonderem Maße dazu! Drückt mir die Daumen, dass alles einen guten, reibungslosen Verlauf nimmt. Und ich mir vielleicht doch mal die Bahncard 100 leisten kann – dann nerv‘ ich euch noch öfter live vor Ort 😉

 

Bild von einer Bahncard 100

DIE will ich auch, wenn ich mal groß bin. Danke Jan! (Bild von Jan Doberstein)

In diesem Sinne – freut mich, dass ihr euch so für mich interessiert, dass ihr bis hierher gelesen habt! Bis bald mal (wieder)!

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