CeBIT 2012 – meine Eindrücke

Nachstehend meine Eindrücke von der CeBIT 2012 – Samstag, 10.03.2012 war ich da und habe mir die Veranstaltung nach ca. zehn Jahren Abstinenz mal wieder angeschaut. Wollte ich doch die neuesten Gadgets sehen – und Freunde treffen.

Die Anfahrt

Die Anfahrt gestaltete sich anstrengender als erwartet. Zunächst hatte ich geplant, eine Nacht dort zu bleiben. Bei den Übernachtungspreisen während der CeBIT, bei der ein schäbiges Einzelzimmer schon 160 EUR kosten sollte, ließ ich diesen Plan schnell fallen. Dann war der Plan, zeitig von der socialbar aufzubrechen und um 22.15 Uhr am Freitag Abend in den Zug zu steigen, um dann weiter mit den Nachtzug nach Hannover zu fahren. Wäre dann aber etwas viel zu früh da gewesen.. Da entdeckte ich das Angebot von Jomotours, dass die ebenfalls mit dem Bus zur CeBIT fahren. Für 52 EUR – was in etwa der halbe Preis der DB war.

Da durfte ich dann zeitig los – 1.05 Uhr ab Hauptbahnhof nach Stuttgart-Vaihingen, dort ging es dann kurz vor 1.30 Uhr in den Bus und los ging die Fahrt. Plätze waren nach Zugstiegsorten reserviert, so dass ich mit dem letzten freien Platz am Gang vorlieb nehmen musste – nicht gerade so gut zum Schlafen wie ein Platz am Fenster, wo man sich anlehnen kann… Bis Heilbronn ging auch alles gut, alle waren sehr ruhig und wollten eher schlafen. In Heilbronn stieg dann eine ganze Horde Menschen ein – und mein Nebensitzer wurde von einem der Neuankömmlinge begrüßt. Beides offenbar Studenten – und sprachen dann witzigerweise von Stephan, den ich von verschiedenen Barcamps kenne – ein Kommilitone von ihnen…

Dann wurde die Fahrt leider unangenehm – denn bei den Zugestiegenen war auch einer dabei, der eine laute helle Lache hatte – und dies bis nach Würzburg in einem Zug tat. An Schlaf war so nicht zu denken. Grade machen wir Frühstückspause an einem Rasthof bei Hildesheim, wenn Foursquare mich richtig lokalisiert hat. Sind zu früh dran. Schreibe grade übrigens in einem Textverarbeitungsprogramm vor, da die WordPress-App auf dem Transformer Prime gerade bei jedem Schreibversuch abstürzt. Sehr bitter. Den Rest des Berichtes dann wohl während der CeBIT oder zuhause…

Die Ankunft

Erst einmal war orientieren angesagt – und merken, wo der Bus steht, sollten wir dort doch Samstag Abend nach der Messe wieder einsteigen. Wir waren aber so zeitig da, dass wir tatsächlich sehr nahe am „Eingang West“ standen. Damit hatte ich auch eine Sorge weniger 😉

Die CeBIT

Durch die Hallen 13-11 bin ich dann mehr durchgehuscht, auch wenn ich mir die Halle 12 für den Rückweg vorgemerkt hatte, ist Internetsicherheit doch ein spannendes Thema. Wurde dann aber auch nichts mehr draus..

Meinen ersten richtigen Stop hatte ich dann in Halle 7, an dem u.a. die MFG an einem Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg beteiligt war. Dort wurde mir bereits am Vortag Kaffee versprochen – und der war auch sehr lecker und die Gesellschaft mit Uli, Aline und Ricarda vorzüglich. Auf das Kaffeeangebot kam ich dann später am Tag nochmal zurück.

Weiter ging es in die Halle 7, wo ich mir erst einmal bei Google, die ganz groß Google+ beworben haben, ein Bild habe machen lassen. Ja, ich war da etwas zerschlagen von der Nachtfahrt 😉

Ein Bild von mir im Google+ Stand aufgenommen

Kaputt. Aber da ;)

Der Kaffee, der später in höchsten Tönen von anderen gelobt wurde, war dank langer Schlange leider unerreichbar 😉

Nach einem kurz Stop zum Michael „Hallo sagen“ Communardostand hab ich mir am United Internetstand noch angeschaut, wie die De-Mail Oberfläche aussehen wird und mich ein wenig darüber ausgetauscht.

Dann wurde es höchste Zeit, einmal die Messe zu queren und zur Halle 26 zu eilen, war ich dort doch verabredet, um kurz etwas über das kommende Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart zu quatschen. Krass, wa? Aber wir hatten es tatsächlich in mehr als einer Woche nicht geschafft, zuhause uns zu treffen oder wenigstens auch nur zu telefonieren. Dort hat es dann geklappt 😉

Langsam nagte der Hunger an mir und ich machte mich auf den Weg Richtung Halle 23, wo mich in der Intel Bloghütte ja Schnittchen erwarten sollten. Dabei bin ich noch über das Privacy Barcamp 2012 gestolpert, wo ich dann später auch noch endlich mal Lavina live auf ’nen Kaffee treffen wollte, nachdem wir uns früher böse wegen S21 gefetzt haben.

Grade am Ende der Halle 22 änderte sich der Plan dann und ich sollte noch eine Weile hungrig bleiben. Rief mich doch Romy an und erklärte mir, sie sei gerade in Halle 5 und warte auf mich. Also einmal quer über die Messe, von ihr erst einmal die von mir vergessen Zahnpasta ausgeliehen und nach einer kurzen Körperpflege ging es dann in Halle 6 zur Webciety. Wieder ohne Kaffee bei Google – immer noch zu viel los und immer, wenn ein Vortrag war, wurde keiner ausgeschenkt :(

Romy kennt ja Gott und und die Welt. Naja, bei Gott bin ich mir noch unsicher, aber den Rest der CeBIT schien sie zu kennen. Und so wurde das echt ein sehr, sehr netter Tag. Vorallem durch ihre Gesellschaft, aber auch, weil ich über sie einige nette Menschen kennenlernen durfte, bei denen ich mich schon auf ein Wiedersehen freue.

Gemeinsam machten wir uns dann irgendwann doch auf den Weg zur Halle 23, um endlich einen Happen zu essen – und schließlich war ich ja auch auf Einladung von Intel da. Doch erst einmal standen wir da vor einem Problem. Die Bloghütte von Intel war in Halle 23 – die Gamerhalle. Und  vor jedem Eingang riesen Schlangen, da diese Halle wohl vollkommen überlastet war. Romy löste das Problem auch recht einfach, indem sie via Twitter Caschy kontaktierte, der uns dann an einem Eingang reinholen wollte. Auch gut 😉

Haben dann aber kurz zuvor noch eine andere Eintrittsmöglichkeit gefunden. Werde ich mir auch nochmal Gedanken darum machen (nein, ich schreib jetzt nicht, welcher Trick hier erfolgreich war).

Intel Bloghütte

In der Bloghütte von Intel hab es dann nicht nur die versprochenen Schnittchen und verdammt lecker Latte Macchiato, sondern auch ein paar der neuesten Ultrabooks. Optisch absolut genial, in gerade am Grübeln, ob ich mir eines zulege, da das Transformer Prime doch ein paar Macke hat, wenn es um das Bloggen geht. Dort habe ich auf alle Fälle dann mal meinen kurzen Zwischenbericht verfasst, damit ihr wenigstens etwas von mir lest 😉 Und ich habe den Caschy endlich mal live getroffen – was mir eine besondere Ehre war, denn es gibt kaum Links der Woche von mir, in denen sein Blog Stadt-Bremerhaven nicht auftaucht. Müsste ich wählen, welches der einzige Blog ist,  den ich lesen darf, wäre das ganz klar seiner. Das Bier, das ich ihm deswegen versprochen habe, hat er dann aber an dem Tag doch abgelehnt – da haben fünf Tage CeBIT dann Spuren hinterlassen.

Nachdem wir uns in der Intel Bloghütte ausreichend gestärkt hatten, ging es dann wieder rüber zum Privacy Barcamp, um Lavinia zu treffen. Wie schon vermutet, werden wir uns bei S21 zwar nicht einig, aber ansonsten verstehen wir uns ganz gut. Kam mir jedenfalls so vor und ich hab mich sehr gefreut, dass das nun endlich auch mal geklappt hat.

Gemeinsam ging es wieder zum MFG-Stand, hatten Romy, Lavinia und ich doch wieder Gelüste auf nen Kaffee. Und wer lief uns dann dort noch über den Weg? Andreas. Auch immer und überall dabei 😉

Später ging es dann mit Romy und Andreas nochmal rüber in Halle 6 zur Preisverleihung eines Wettbewerbs für Startups.

Irgendwann kurz vor 17 Uhr hieß es dann Abschied nehmen von allen und ich schlappte langsam zurück Richtung Bus, nicht ohne wenigstes noch etwas Warmes in Form einer schönen großen Currywurst mit Pommes zu mir zu nehmen. Auch wenn die da im Norden komische Würste verwenden – lecker war es trotzdem.

Die Rückfahrt

Überpünktlich war ich dann am Bus, 18.15 Uhr sollte es dann tatsächlich pünktlich zurück gehen nach Stuttgart. Auf der Rückfahrt wurde aufgrund einiger hungriger Mäuler noch ein Zwischenstopp bei einen Burger King eingelegt. Ansonsten wurde die lange Rückfahrt verkürzt durch Hangover 1 und 2 sowie Shrek. Eigentlich wollte ich ja Bloggen und Schlafen, aber da ich Hangover noch nicht gesehen hatte, wurde daraus nichts. Leider hatten wir nur einen Busfahrer, so dass die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen die Rückfahrt auch ziemlich zäh machten. Kurz nach 2 Uhr waren wir dann in Stuttgart-Vaihingen, glücklicherweise war Samstag Nacht und ein Nachtbus fuhr noch in die Innenstadt. Irgendwann kurz nach 3 Uhr kam ich dann recht erschöpft Zuhause an.

Fazit

Ja, ihr habt es schon gemerkt. Ich hab gar nicht viel von der CeBIT in Form von Gadgets mitbekommen. Klar mein Fehler: Das nächste Mal muss ich mir vorher einen Plan machen, was ich sehen will. Menschlich dafür war es einfach Klasse, ein riesen Dankeschön hier an Romy, Caschy, Michael, Andreas, Uli, Aline, Ricarda, Lavinia, David und Jörn. Und ein besonderes Dankeschön an Intel Deutschland, die mich auf die CeBIT und in ihre Bloghütte eingeladen haben!

Mir hat es Spass gemacht, werde aber wohl kaum nochmal mit dem Bus anreisen, das ist mir für so eine Indoorveranstaltung zu anstrengend. Ganz viele ausführliche Berichte zur CeBIT wurden im Zusammenhang mit der t3n Bloggertour geschrieben. Könnt ihr dort also nachlesen.

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