SommerFestival der Kulturen 2012 vom 10. – 15. Juli:

Ausnahmsweise übernehme ich grade mal eine Pressemitteilung ohne große Änderungen – weil wer mich kennt, weiss, dass ich schon fiebere, da wieder dabei zu sein. Neben zahllosen Gästen sind auch Mithelfer gerne gesehen – ich werde wieder Urlaub nehmen und dabei sein! Meine Beiträge von 2011 findet ihr für Dienstag bis Donnerstag hier und für Freitag bis Sonntag da. Ich hoffe, ich habe alle Link richtig übernommen…


Das Programm steht: Ein Festival voller Highlights

Das Programm des diesjährigen SommerFestivals der Kulturen steht nun fest, und bietet neben dem vielseitigen kulinarischen und kulturellen Angebot der Stuttgarter Migrantenvereine wieder jede Menge internationale Spitzenmusiker – von Emel Mathlouthi, der „Stimme des Arabischen Frühlings“, über die Weltmusik-Legende Babylon Circus bis hin zur weltbekannten japanischen Trommelgruppe Gocoo – wie jedes Jahr bei freiem Eintritt und bester friedlich-fröhlicher Atmosphäre.

Dieses Jahr ist das Festival dazu noch Bestandteil der Feierlichkeiten zum Landesjubiläum Baden-Württemberg. Das Land will durch die Aufnahme des SommerFestivals in den Reigen der Jubiläumsveranstaltungen ein deutliches Zeichen setzen für eine kulturell vielfältige Bürgergesellschaft.

Mit von der Partie sind (fast alle Links führen zu den Myspaceseiten):

Di, 10. Juli:

Emel Mathlouthi, die „Stimme des Arabischen Frühlings“, deren Lied Kelmti Hourra („Mein Wort ist frei“) zu einer Hymne der tunesischen Revolution wurde.

Mit Babylon Circus kommt eine Weltmusik-Legende aus Lyon mit einem berauschenden Spektakel nach Stuttgart. Die zehn Musiker zelebrieren auf den Spuren von Manu Chao und Les Négresses Vertes eine Melange aus urbanem Reggae, Ska, Jazz, Dub und Punk und dem traditionellen Folk Osteuropas sowie neo-realistischen Songelementen ihrer französischen Heimat.

Mi, 11. Juli:

Die herausragende Sängerin Piera Lombardi aus Apulien bringt mit ihrer Band die spannungs- und temporeiche Musik Süditaliens auf die Festivalbühne.

Mit Sicherheit außergewöhnlich wird das Konzert von Taraf de Haïdouks, den Pionieren der globalen Gypsy-Manie und noch heute eine der wildesten und schrägsten Bands ihres Genres. Die zwölf brillanten Musiker präsentieren mit unbändiger Energie und Spielfreude ein wild improvisiertes, buntes Gemisch von Modernem und unterschiedlichsten Traditionen.

Do, 12. Juli:

Mit Volxtanz kommen Stuttgarter Musiker auf die Bühne. Bei Ihnen verbinden sich Latin-Styles mit Balkanbeats, Blasmusik wird zu Dancemusic, Hip-Hop, Clubbeat und Trommel vereinen sich zu schweißtreibenden Grooves.

Aus Mali kommt der Grammy-nominierte Allround-Musiker Bassekou Kouyate mit seiner Band Ngoni Ba und lässt den traditionellen Urblues Westafrikas kräftig rocken. Er hat das Ngoni, ein altes afrikanisches Saiteninstrument radikal modernisiert und erstmals in den Mittelpunkt einer kompletten Band gerückt.

Fr, 13. Juli:

Den griechischen Part des Festivals übernimmt der bekannte Lyra-Virtuose und Sänger aus Kreta, Manos Pyrovolakis. Spielerisch verbindet er traditionelle kretische Lyra-Klänge mit stimmgewaltigen modernen Pop-Songs.

Baro Banda aus Istanbul schlägt eine Brücke zwischen Ost und West, von Balkan Brass über Drum’n’Bass, Dub, Funk, Jazz und Hip Hop – Spezialisten für das Unerwartete.

Erstmals beim SommerFestival gibt es auch Kabarett: Mushin Omurca, genannt Mussin, der Mitbegründer von Knobi-Bonbon, dem ersten deutsch-türkischen Kabarett, wird sein „Best-of“-Programm abfeuern.

 Sa, 14. Juli:

Das weißrussische Trio Troitsa kombiniert traditionelle Folkmusik seiner Heimat mit experimentellen Klängen. Durch den bezaubernden, fast schon schamanischen Gesang, die asketischen Melodien, klugen Arrangements, die Virtuosität und den komplexen Klang klingt Troitsas Musik meditativ und doch mitreißend modern.

Der jamaikanische Sänger und Multiinstrumentalist Anthony Locks, der u.a. den Reggae-Grammy gewann, überzeugt mit seinen harmonischen Melodien gepaart mit dem stimmgewaltigen Repertoire und tiefsinnigen Songtexten Fans als auch Kritiker.

Desert-Blues kommt mit den Tuareg-Rebellen von Tamikrest auf die Bühne. Mit E-Gitarren und jeder Menge Percussion schlagen sie die Brücke zu wesentlich aktuelleren musikalischen Gefilden wie hypnotischem Dub, psychedelischem Funk oder einer Art bislang unerhörtem Desert Garage.

So, 15. Juli:

Ab 11 Uhr werden wieder zahlreiche Stuttgarter Migrantenvereine zu Gast sein, die mit Musik und Tänzen aus aller Welt in rasantem Wechsel einen bunten Querschnitt durch die Folklore ihrer Herkunftsländer bieten.

Und last but not least zwei ganz besondere musikalische Leckerbissen:

Toto La Momposina, die Grande Dame der afrokolumbianischen Musiktradition, gibt sich die Ehre. Sie gehört wohl zu den bekanntesten Sängerinnen Kolumbiens und schöpft aus fast 70 Jahren gelebter Musik.

Gocoo, die weltbekannte japanische Trommelgruppe, gleicht einem Feuerwerk der Rhythmen. Die aus sieben Trommlerinnen und vier Trommlern bestehende Formation aus Japan hält ihr Publikum mit überaus kraftvollen, einzigartigen Klängen und einprägsamen Melodien bis zur letzten Sekunde auf Trab.

 

Das komplette Programm demnächst auf der Homepage:

www.forum-der-kulturen.de

 

SommerFestival der Kulturen

10.–15. Juli 2011

Marktplatz Stuttgart

 

Bühnenprogramm:

Dienstag bis Freitag: 17.30 Uhr bis 22 Uhr

Samstag: ab 16.30 Uhr

Sonntag: ab 11 Uhr

 

Weitere Informationen:

Forum der Kulturen Stuttgart e. V.

Marktplatz 4,

70173 Stuttgart

Tel. 248 48 08-0

info@forum-der-kulturen.de

www.forum-der-kulturen.de

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