Hubert Mayer Onlinejunkie

19. September 2017

Mein 9. Barcamp Stuttgart: Video, Podcast, ein altes Buch und Freunde wieder sehen, neue Bekanntschaften #bcs10

Filed under: Barcamp — Schlagwörter: , , , — Hubert Mayer @ 21:43

Das 10. Barcamp in Stuttgart war mein 9. Zum 1. hat mich Jan zwar eingeladen, aber ich vehement mich geweigert wegen meiner Fernuni Klausuren. Was ich verpasst haben sollte, das lernte ich dann auf dem #bcs2. Doch genug der Vergangenheit, es wird Zeit, mit diesem Jubiläumsbarcamp in Stuttgart wieder an alte Traditionen anzuknüpfen, die ich zu lange hab schleifen lassen (wie auch diese Website): Einen Blogartikel zum Barcamp.

Was war denn nun das 10. Stuttgarter Barcamp für mich?

Jan Theofel eröffnet das Jubiläums Barcamp in Stuttgart 2017: Danke an die Sponsoren, links im Bild!

Jan Theofel eröffnet das Jubiläums Barcamp in Stuttgart 2017: Danke an die Sponsoren, links im Bild!

Vor allem ein Wiedersehen mit alten Freunden, manche davon sehe ich nur 1-2 Mal im Jahr, andere öfter. Und dieses Jahr hat mich der Barcamp Spirit seit langem auch wieder voll in den Bann gezogen und ich habe das gemacht, in dem ich neben meinem Reiseblog gut bin: Mich mit neuen Menschen vernetzt. Waren es auf den letzten Barcamps immer nur 1-5 neue Personen, die ich kennengelernt habe, waren es dieses Jahr bestimmt 10 oder mehr. Und das ist neben dem wahnsinnigen Input, den ein Barcamp bietet, einer der verdammt guten Gründe, auf ein Barcamp zu gehen!

Neue Menschen, neuer Input, neue Netzwerkbestandteile. Immer in der Hoffnung, anderen etwas helfen zu können. Dafür habe ich mir dieses Jahr besonders viel zeit in Stuttgart genommen. Egal, ob durch Beiträge innerhalb anderer Sessions, in den abendlichen Werwolfrunden oder sonst über den Tag verteilt! Schon damit ist das Barcamp Stuttgart dieses Jahr wieder zu einem Highlight für mich geworden!

Doch natürlich habe ich auch eine Menge Input mitgenommen. Es gab keinen einzigen Slot, in dem ich nicht mindestens eine Session verpasst habe, teilweise waren es bis zu 4 gleichzeitig, die ich hätte sehen wollen (es gab 12 Sessions parallel…)

Screenshot einer meiner Dilemma-Slots auf dem 10. Barcamp Stuttgart: 4 Sessions in den Favoriten...

Screenshot einer meiner Dilemma-Slots auf dem 10. Barcamp Stuttgart: 4 Sessions in den Favoriten…

Besonders viel mitgenommen (aber auch ein wenig Wissen geteilt) habe ich der Session

Wie mache ich coole Facebook Clips – Seminar und Diskussion

von Olli.

Learnings:

  • Für den Beginn eines Videos eignet sich in vielen Fällen eine Totale, da sich Menschen gerne zu Beginn orientieren
  • Näher ran (warum seh ich da meinen lieben Freund Achim grinsen?) hingegen bringt mehr Emotionen
  • Wenn man jedoch versucht, im Video etwas zu erklären, ist es oft besser, ein wenig weiter weg zu gehen, damit auch die Hände gesehen werden
  • Hände zwischendurch zu filmen eignet sich gut für Schnittmaterial
  • häufig kommen nach 2-3 Sekunden schon Schnitte
  • kostenlose Musik (unter Creative Commons) für Videos (auch für kommerzielle Zwecke) gibt es bei Freesound.org (Tipp von mir: wer ansonsten ne bezahlbare Flat für YouTube sucht, der kann sich auch mal Epidemic Sound anschauen)

Aber auch die Session(s) von Suse und Tom

Podcasting zum Anfassen (und ohne am zweiten Tag)

waren sehr spannend. Tom erzählte viel zur Technik, die er dabei hat.

Suse ergänzte dann die weichen Themen, beispielsweise wie man sich zwingt, in die Gänge zu kommen und endlich anzufangen. Bei ihr: Realistischen Termin setzen, wann die erste Folge online gehen kann und dann öffentlich machen, sich also dem öffentlichen Druck auszusetzen.

  • Themenfindung beispielsweise über Facebookgruppen, was wird immer wieder gefragt?
  • Für Reise beispielsweise: Leute aus dem Land, O-Töne, Essen, die eigenen Leser einfach mal fragen, was sie hören wollen
  • Redaktionsplan: Zum Beispiel in Trello, auch Srivener wurde vorgeschlagen (bietet sich genauso für den Blog an; ich selbst zweckentfremde dafür mittlerweile Todoist und zahle auch dafür, auch wenn die kostenlose Variante schon toll ist!); Goldstandard ist wohl Scompler
  • Techniktipp: Decke auf den Tisch unter das Mikrofon (oder Styropor)

Ein weiterer Linktipp, den ich aus der Session „https !=https TLS Tunables“ von Thomas Heidrich mitgenommen habe, ist dass man Zertifikate auf Websites prüfen kann auf dieser Seite.

Weitere Learnings vom Barcamp Stuttgart:

    • „Bei Amazon anschauen“ konvertiert deutlich besser als „Bei Amazon kaufen“Ich muss unbedingt wieder eines meiner Lieblingsbücher lesen: (Affiliatelink zu Amazon) „Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie“ (und ich habe gestern Abend damit angefangen). Meine Ausgabe habe ich von meinem (glücklicherweise noch lebenden) Vater „geerbt“:
    • Meine Ausgabe von "Wie man Freunde gewinnt" aus 1966

      Meine Ausgabe von „Wie man Freunde gewinnt“ aus 1966

    • Affiliatemarketing ist vielfältig und wir können gut darüber diskutieren, was funktioniert und was nicht (danke an den tollen Input von Mike und
    • TorstenÜber Schleichwerbung kann man leider auch 2017 noch endlos diskutieren (danke an Djure für die interessante Session)
    • Nicht jeder Sessiontitel hält, was er verspricht, aber Sessions können Folgen habe, wie ein Singleboard auf dem Barcamp Stuttgart – Danke Farina für’s #machen
Spontan gebasteltes Singleboard auf dem Barcamp Stuttgart

Spontan gebasteltes Singleboard auf dem Barcamp Stuttgart

  • Es gibt viel Möglichkeiten, sich hacken zu lassen. Egal ob im WLAN, über n USB-Stick oder über Bluetooth (Mega Danke für die eindrucksvolle anschauliche Session vom Goldsponsor Jochen Weiland und Raphael)
  • Der Alltag in der Gerichtsmedizin ist vielfältig und in einem einzigen Screening werden 100.000 Substanzen abgecheckt…
  • Die Gerichtsmedizin ist immer auf der Suche nach Vergleichsproben neuartiger Drogen
  • In Lappland wandern ist nur was für verdammt Hartgesottene – ob da 16/17-jährige Schüler und Schülerinnen dazu gehören, ist zweifelhaft

Du siehst schon – die Themen waren wieder extrem vielfältig, es gab viel zu lernen, aber auch viel zu schmunzeln.

Danke, lieber Jan, Erik und Martin für die Orga! Ohne euch würde es nicht stattfinden können. Danke an alle Teilgeber – ihr wart großartig! Und danke an die Sponsoren, für mich natürlich prima, wenn auch eine Kiste am Samstag dann zu wenig war am Ende der langen Werwolfnacht:

Meckatzer als Getränkesponsor - saugeil!

Meckatzer als Getränkesponsor – saugeil!

Aber tatsächlich gehört der Dank allen Sponsoren!

Weitere Artikel über das Barcamp Stuttgart 2017:


  • Anzeigen:

Besser als ich Fotografieren lernen kannst Du im Onlinekurs von Basti und Jenny von 22places

28. März 2017

Barcamp Ruhr X – eines der besten ever #bcruhrX

Filed under: Barcamp — Schlagwörter: , , , — Hubert Mayer @ 05:57

Obwohl ich viel später als sonst zum Barcamp Ruhr komme, erst nach der Vorstellungsrunde und zum Ende der Sessionplanung, statt wie sonst üblich am Freitag, wird das eines der besten Barcamps Ruhr ever werden. Warum? Kann ich so eigentlich gar nicht an was fest machen – die tolle Mischung von mir unbekannten Personen und alten Bekannten. Die wahnsinnig tolle Auswahl an Sessions von super motivierten Sessiongebern, toll mitmachende Teilgeber – ach, ich weiss es nicht!

Die digitalen Sessionboards des Barcamp Ruhr X findest Du hier. Analog gab es das unter anderem getwittert von Simon

Eine der für mich spannendsten Session war die

Arbeitsorganisation mit bunten Zetteln

von David.

Meine gesammelten Stichpunkte:

  • Einfach auch Ideen notieren.
  • Überblick behalten, was hat man geschafft.
  • Was bearbeitet man gerade alles gleichzeitig.
  • Unterschiedliche Farben können für verschiedene Kunden verwendet werden oder auch im Laufe der Zeit wechseln, dann sieht man sofort, was schon lange dran hängt.
  • Zettel auf Oberschränken in der Küche.
  • Größe der Zettel eher für Zeitaufwand, Prioritäten eher oben hin hängen

Für mich selber habe ich entschieden, das daher künftig im Büro selbst zu nutzen – Klebezettel (Post-it Super Sticky wurden hier empfohlen, denn stattys würden bei geöffneten Fenster auch gerne mal weg fliegen) in vier Farben habe ich direkt noch auf dem Barcamp bestellt."/

Mal sehen, was mein Chef dazu sagt, wenn die auf einmal bei mir im Büro am Fenster hängen. Gut zu visualisieren ist es – ein großes Fenster als Backlog, ein geteiltes für die Dinge, die in Arbeit sind und die, die auf Rückmeldung warten. Kein reines Kanban, aber für mich durchaus brauchbar, was ich mir da vorstelle.

Auch sehr spannend für mich persönlich die Session

NLP

bei der uns Jörg zwei der Tools aus dem Werkzeugkasten von NLP vorgestellt.

Da war zum einen die Walt Disney Strategie

Hier werden für unsere Session drei Bodenanker mit Karten markiert, besser kann das ganze mit drei unterschiedlichen Räumen funktionieren:

Träumer

hier kannst Du alles raus hauen, was Dir einfällt, alles was, du gerne tun möchtest, ja, was eben Dein Traum ist!

Dazwischen kommt in der Methode ein Separator (hier der NLP Coach), der für Ablenkung mit vollkommen anderen Thema sorgt, damit der Kopf an was anders denkt.

Im nächsten Schritt der Anker

Realist

– hier wird gefragt, was ist aktuell gerade umsetzbar?

Dann ein erneuter Separator und zuletzt (in der ersten Runde) der

Kritiker

an dem gefragt wird, ob das, was der Realist gesagt hat, ok ist? Ist das nachvollziehbar?

Dann geht es wieder weiter als Träumer, wie fühlt sich die Kritik an? Ich schaue nochmal auf meine Träume..

Als weiteres Tool wurde das

Six Step Reframing

zum Verhaltensmuster ändern vorgestellt, zum Beispiel um gewisse (ungewünschte) Reaktionen zu ändern.

Mich hat das angeregt, Gedanken, die mir in dem ersten Moment, wenn mich etwas stört, sofort in den Kopf schießen, künftig zu hinterfragen. Ein schönes Beispiel dafür war das der drei laut in der Bahn rumrennenden und spielenden Kinder und des in sich gesunkenen Vaters. Die erste Reaktion der meisten wäre dann wohl, den Vater anzusprechen und fragen, ob er nicht für etwas Ruhe sorgen kann. Doch was, wenn der Vater reagiert mit der Aussage, dass die Kinder gerade den Tod der Mutter am Krankenhausbett erleben mussten?

Inhaltlich auch spannend waren die Sessions

You win – 10 Levels zu deinem Ziel

von Tobi, aus der dieses Bild stammt:

Das Smartprinzip

Das Smartprinzip

Seine 10 Levels (kommt aus der Gamerecke) zum Erfolg sind übrigens

  1. Definiere Dein Leitbild
  2. Führe eine Retroperspektive auf die letzten 12 Monate durch
  3. Sammle in einem Brainstorming mindestens 15 Ziele je Lebensbereich
  4. Markiere Deine Leuchtturmziele
  5. Reduziere Deine Wunschliste auf maximal 10-12 Jahresziele
  6. Unterziehe Deine Ziele mittels der „Arschengel-Fragen“ einem Realitätscheck
  7. Priorisiere Deine Ziele
  8. Gestalte Dir ein möglichst emotionsgeladenes Vision Board
  9. Mache deine Ziele smart (siehe Bild oben)
  10. Lege je Ziel konkrete Monatsziele fest und überlege, was Du in den kommenden 72 Stunden konkret je Ziel unternehmen kannst. Blocke dir die Zeit dafür im Kalender

Einen Satz, den ich mir aus der Session noch mitgenommen habe:

„Ziele, die in einem Jahr nicht erreicht wurden, weg werfen – können nicht so wichtig sein“

Den gesamten Foliensatz der Session findest Du auf Slideshare.

Storification erklärt

Christian nutzt temporäre Formate wie Snapchat und Instastories auch für Tests, wie Dinge ankommen. Oder auch zum Personen testen (wie sehen die Absprungraten aus?), wenn mit Kunden gedreht werden soll.

Stichwort: Wichtig ist glaubwürdiger und zielgruppengerechter Auftritt.

Jobwechsel ins Digitale

Eine spannende Lebensgeschichte hat Bernhard zu erzählen. Der ist gelernter Bauingenieur, wurde aber nie glücklich in dem Beruf. Eigentlich hat er ihn eher aus Verpflichtung „erlernt“, doch kam nie so recht zurande damit.

Irgendwann stellte er sich nach einer langen Auszeit die Frage, was er wirklich will. Er hat da schon viel gebloggt, war aktiv im Bereich Social Media. Über einen kleinen Umweg kam er zu einer begehrten Weiterbildung an der LVQ (hey Lars, magst nicht auch als Sponsor dabei sein?) – dann ging es erst mal ans Netzwerken.

Sein Credo:

„Nur noch das machen, was mich glücklich macht“

Schreiben, um zu denken

Stichworte: Erstmal aufschreiben, was hat man selber zum Thema im Kopf. Cluster. Dann einfach mal runter schreiben.

Doch auch die Dachterrasse lockte dieses Jahr sehr mit Sonnenschein – leider auch mit etwas kalten Wind am Samstag, so dass wir nur den Ausklang nach dem betreuten Trinken dort machten und mein Mitbringsel fast leerten dort.

Apropos

Betreutes Trinken

Die Session von Carmen war wieder einmal großartig – wie immer gab sie eine Einführung in die Produktion von Whisky, die Herkunft, die Unterscheidung von Whisky und Whiskey. Dazu erfuhren wir wieder etwas über die verschiedenen Regionen Schottlands, in den Whisky hergestellt wird und wie man anhand der Region einigermaßen abschätzen kann, wie der Whisky schmecken wird.

Die ersten werden schon ungeduldig dabei, lockt doch der Anblick danach, die mitgebrachten Nosing Gläser endlich zu füllen und die kostbaren Tropfen durch die Kehle gleiten zu lassen.

Ich war so frei und habe das auch bei Twitter begleitet – ohne meinen eigenen Whisky, der als erstes ausgeschenkt wurde (ein Braes of Glenlivit, Fassstärke mit 55,4 % Vol, 1989 ins Fass gefüllt, am 20.02.2013 dann in die Flasche). Dann ging es weiter mit:

Ein Whisky, der eine salzige Note hat und mir sehr gut schmeckt!

Dann ging es weiter mit einem Jura,

Auch der schmeckte mir sehr, sehr gut, könnte auch in meine Sammlung.

Der letzte Whisky, der ebenfalls von einem Teilnehmer stammte, konnte dagegen nicht mehr so recht anstinken, der war im Vergleich dazu ein wenig fad für meinen Geschmack:

Nach der bereits erwähnten Dachterrasse dann das endgültige besiegeln meiner Flasche – schon Tradition geworden (ist doch ab dem zweiten Mal so, oder? ODER?) ist das gemütliche Beisamensein mit Michaela (und anderen :)):

Übrigens – das Barcamp Ruhr hat mir rund 2,5 kg zusätzlich auf die Rippen gebracht (Vergleich Freitag- mit Montagmorgen)… Warum? Unter anderem deswegen:

Pancakes vom Buffet im Unperfekthaus Essen

Pancakes vom Buffet im Unperfekthaus Essen

Weisswürste, Baked Beans, Rührei und Nürnbergerle

Weisswürste, Baked Beans, Rührei und Nürnbergerle

Reis und Hackfleischbällchen im lecker Sosse

Reis und Hackfleischbällchen im lecker Sosse

Vielen Dank an Maik und Berthold, die das Barcamp Ruhr auch dieses Jahr wieder organisiert haben. Ohne euch beiden gäbe es das Barcamp nicht mehr – und ihr macht das großartig!

Natürlich gilt der Dank auch allen Teilgebern, denn auch ohne euch gäbe es das Barcamp nicht – und es würde nicht großartig werden! Danke auch an das tolle Team des grandiosen Unperfekthauses!

 

Und nicht zu vergessen: Ohne Sponsoren ist so ein Camp nicht zu stemmen. Danke, danke, DANKE!


agile ruhr


WAZ


Rheinschafe


dotRuhr


9elements


netzkommune


GLS Bank


etrado

[grey_box]Ihr wollt schneller und „live“ bei meinen Reisen dabei sein? Dann folgt mir doch bei Instagram und/oder Twitter. Auf Instagram sogar oft tatsächlich live mit den Instastories. Meist abends gibt es auf der Facebookseite des Reiseblogs dann auch eine kurze Zusammenfassung der Tage auf Reisen mit den Bildern vom Smartphone.  Auch hier freue ich mich immer auf neue „Gefällt mir“ – und mir helft ihr damit auch! Oft mit auf Reisen ist meine Partnerin Gesine, die ebenfalls tolle Instagram Bilder macht (und einige hier im Blog beisteuert). Folgt Gesine doch auch auf Instagram!

Wenn Du mir nun auch was Gutes tun willst – meinen Amazon Wunschzettel findest Du hier![/grey_box]

31. Dezember 2016

Wow, das Jahr 2016 ist ja verflogen. Jetzt wird ausgemistet: Viel Einrichtung zu verkaufen

Filed under: Allgemein — Schlagwörter: — Hubert Mayer @ 19:30

Der letzte Beitrag hier im „persönlichen“ Blog ist schon wieder fast ein halbes Jahr her. Viel ist passiert seit dem. Was das alles war, habe ich drüben in meinem Reiseblog über Kurzreisen und Genußreisen großteils festgehalten bzw. darauf zurück geblickt. Den Blog hier habe ich vernachlässig, wie auch den Testblog. Wohin dieser hier führen wird, weiss ich auch nicht so recht, vermutlich ein wenig privates und viel über Veranstaltungen, die ich besuche, über Wünsche, Träume und Pläne. Also gemischt privat und „beruflich“ wohl. Doch genug gequatscht, im Titel steht, es wird ausgemistet, und das hat einen guten Grund:

Nach fast 20 Jahren werde ich erstmals nicht mehr alleine leben. Das erste Mal Zuhause ausgezogen bin 1997 und seit dem noch zweimal umgezogen. Jetzt zieht erstmal jemand bei mir ein – und ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit mit meinem Schatz. Also noch mehr Zeit miteinander!

In den Jahren hat sich so einiges angesammelt, das beim Umzug immer erst mal weniger wurde, dann wieder mehr. Jetzt heißt es, zwei Wohnungen zu einer zusammen zu fügen und da fällt bekanntlich einiges hinten runter. Einiges haben wir jetzt schon neu gekauft, in meinem Arbeitszimmer beispielsweise ist nichts mehr übrig von früher. Nur noch Dinge, die ich gerne für kleines Geld verkaufe, das meiste gegen Abholung. Und einiges kommt noch, das liste ich am Ende ebenfalls auf, einverstanden?"/

Außerdem ein paar Gegenstände wir die Kamera oder das Notebook, die ich durch andere Geräte ersetzt habe. Ok, here we go!

Zu Verkaufen (alles unter Ausschluss von Sachmängelhaftung, da privat und gebraucht, und ohne Garantien:

Anmerkung:
Alle kleineren Gegenstände, die dann weiter unten kommen, kann ich natürlich auch versenden, dann kommen 6 EUR Versand dazu.

Laserdrucker DCP-7030 von Brother (Beschreibung auf der Herstellerseite) , Originalkarton vorhanden, Rest in Toner drin, funktionierte bei Abbau vor zwei Wochen einwandfrei (jetzt steht Sines WLAN Drucker hier)

Laserdrucker Brother DCP 7030

Laserdrucker Brother DCP 7030

VHB: 69 EUR (Abholung)

Schreibtisch Buche mit schwarzen Metallgestell (auseinandergebaut). Länge 150 cm, Tiefe 75 cm, Höhe 73 cm

Schreibtisch

VHB: Abholung und ne Kiste Jever, Tannenzäpfle oder ähnliches nach Absprache

Systemkamera Nikon 1J5 in schwarz mit zwei Objektiven: 10-100 mm und 17,5 cm Festbrennweite (Link zur Nikon Produktseite)

Ein paar der Details:

10-100 mm Tele, 1:4,0-5,6
18,5 mm / 1,8 Festbrennweite (für schöne Tiefenschärfen)

 

Weitere Merkmale:

  • 20,8-Megapixel-Bildern
  • Gewicht des Gehäuses 231 g
  • Zahlreiche Aufnahmemodi
  • Datenspeicherung in JPEG und NEF (Raw)
  • Belichtungszeiten 1/16.000 s bis 30 s sowie Bulb-Modus (max. 2 Min)
  • Selbstauslöser
  • ISO 200 – 12.800
  • Diverse Möglichkeiten der Fokusierung
  • HD und 4K-Filme sind möglich
  • Karte: Standard Micro-SDHC
  • HDMI-Anschluss
  • Wi-Fi
  • NFC

Kaufdatum 28.11.2015 (18,5 mm Festbrennweite 16.12.2015)

Original-Kaufpreise:
Kamera+10-100 mm Objektiv 649 EUR,
Festbrennweite 179,00 EUR
jeweils im Fachhandel (Photo Planet am Hauptbahnhof Stuttgart)

Dazu gibt es zusätzliche folgende von mir noch gekaufte Ergänzungen:

  • Polfilter
  • externer Akku
  • Crumpler-Fototasche
  • auf Wunsch: Kleiner Fotorucksack (1 Gurt quer), in den auch eine größere Kamera plus Objektiv passt (hatte ich mit Nikon D5200 verwendet)
Nikon 1J5 mit 10-100 mm Objektiv

Nikon 1J5 mit 10-100 mm Objektiv

Kamera und unmittelbares Zubehör, ohne Zukäufe

Kamera und unmittelbares Zubehör, ohne Zukäufe

Nikon 1J5 von oben

Nikon 1J5 von oben

Verhandlungsbasis: 549 EUR.

[VERKAUFT Wiko Darkside in weiss (Affiliatelink zu Amazon)

Wiko Darkside

Wiko Darkside

Meinen Testbericht zum Wiko Darkside auf hubert-testet.de

VHB: 79 EUR

[VERKAUFT Netbook ASUS 1101HA (Ihr müsst ein Betriebssystem neu aufspielen, bis zum Killen funktionierte es 😉 (jetzt will es ein BOOTMGR – fragt mich nicht, was das ist..)

Zwei Ladegeräte sind mit dabei, ob der ASUS Webstorage noch vorhanden ist, wage ich ja zu bezweifeln]

VHB: 59 EUR

Windows Notebook Packard Bell EasyNote LS 11-HR (i7 – 2630QM, 8 GB RAM, AMD Radion HD 6650M 2 GB VRAM, 750 GB HDD, 17,3 Zoll Display, DVD Laufwerk) (Test bei notebookcheck)

Ging einwandfrei, bis ich es durch meinen iMAC ersetzt habe 😉 Das einzige, was gemeckert wird: Soll Akku tauschen. Wobei es immer am Netzteil betrieben wurde, vermute daher, dass es evtl die BIOS Batterie ist, aber hey: Ich hab kein Plan.

VHB: 249 EUR

Metall Schubladen Element schwarz (Kratzer oben an Schublade zu sehen); B 28 cm x H 66 cm x T 44 cm (inkl Griffe, ohne ca. 41 cm)

Schubladenelement schwarz

Schubladenelement schwarz

VHB: Kiste Jever oder Tannenzäpfle oder Alternative nach Absprache bei Abholung

Kommendes zum Verkauf

Ab ca. 7.1.2017 zur Abholung:

[Verkauft! Waschmaschine Gorenje WA 50120 (Testberichte bei ciao)

Waschmaschine Gorenje WA 50120

Waschmaschine Gorenje WA 50120

VHB: 99 EUR]

[ENTSORGT]Küchenbuffet Buche mit Schrank dazu (der links im Bild)

Zusammengebaut, muss zwischen 7.1. und 14.1. raus…

Größen:

Buffet B 100 cm x T 50 cm (unten, oben ca. 31 cm) x H 186 cm (sind 2-3 mm mehr, wenn ich dem Meterstab trauen darf)
Schrank B 50 cm x T 50 cm x H 186 cm (siehe Buffet)

Küchenbuffet und Schrank, momentan zugemüllt...

Küchenbuffet und Schrank, momentan zugemüllt…

VHB: Abholung und 2 Kisten Jever oder Tannenzäpfle oder ähnliches nach Vereinbarung

(Den Toaster kannst dann auch mitnehmen, wenn Du magst….)

Wer will, gegen Abholung gibt es auch einen alten Herd mit Umluft und Oberhitze, Cerankochfeld. Licht drinnen geht nicht mehr, dafür toll mit Schublade statt Auszügen!

VHB: Hol ihn, wenn Du magst, bring ne g’scheite Kiste Bier mit, siehe oben,..

Ab Ende März:

Wohnzimmer Ausstattung braun von links nach rechts:

Schrank mit Türe und zwei Regalen fest verbaut innen B 45 cm x T 40 cm x H 111 cm
TV Bank B 100 cm x T 60 cm x H knapp 38 cm
Bücherregal B 40,5 x T 37 cm x H 205 cm

Angaben nur grob so gemessen 😉

wer mag, eine Vitrine hat es auch noch dazu

VHB: Abholung, 79 EUR

Hey, ich bin nicht gut im Ausmessen. Und auch nicht gut im Aufbauen, da kann es schon zu etwas krummeren Maßen kommen…

Noch Fragen? Dann her damit…


Anzeigen:

Wünsche habe ich natürlich trotzdem eine Menge, hier geht es zu meiner Amazon Wunschliste.

11. Juli 2016

Mal wieder Werbung: Amazon Prime Day startet um 0 Uhr heute (morgen)

Filed under: Blogeinnahmen — Schlagwörter: , — Hubert Mayer @ 20:11

Ja, es ist Werbung, auch wenn ich für den Beitrag kein Geld bekomme. Wenn Du aber nachher was bestellt über einen der Links, dann bekomme ich eine Provision. Du zahlst aber nicht mehr… Soviel des Vorgeplänkels, jetzt zur Sache:

Heute Nacht, 12.07.2016 Uhr startet wieder der Amazon Prime Day. Das heißt, Amazon haut ohne Ende Angebote raus. Alle fünf Minuten neue Angebote – ab 6 Uhr laut eigener Angabe „insgesamt Hunderte pro Stunde“. Das ist ja ne Ansage und mit Sicherheit sind da einige Schnäppchen dabei, die sich lohnen.

Ich bin ja gespannt – bin ja tatsächlich „Amazon leer Besteller“, kaufe also fast alles über Amazon. Warum? Das Handling von Reklamationen ist schlichtweg top, auch wenn ich immer mal wieder lese, dass es Probleme gibt, wenn man viel zurück sendet. Das Problem hab ich aber nicht – zurück geht nur, was kaputt ist. Anschauen tue ich mir Sachen im Zweifelsfall vorher bei Mediamarkt und Co. Und bei Artikeln unter 20 EUR ist mir der Aufwand der Rücksendung eh zu hoch (also von wegen wieder einpacken, zumachen, zur Post gehen, dort warten….).

So, was gibt es am Amazon Prime Day 2016? Das weiss der Himmel, nicht aber ich. Gemunkelt wird von Kindle Paperwhite für 69,99 EUR (was mich überlegen lässt, zuzuschlagen) statt 119,99 EUR, dem kleinsten Fire Tablet für 39,99 EUR (nee, das würde ich nicht nehmen, zu wenig Speicherplatz, um das sinnvoll zu nutzen) und weiss der Geier was noch.

Der Haken? Damit Du die Angebote nutzen kannst, musst Du tatsächlich Amazon Prime Mitglied sein. Kostet Dich regulär rund 50 Steine im Jahr und bringt fast alle Bestellungen (zumindest bei mir) kostenfrei.

Du weisst nicht, ob sich das lohnt? Dann nimm doch einfach die kostenlose Prime Testmitgliedschaft für 30 Tage und bekommst:

  • Unbegrenzter KOSTENLOSER Premiumversand für Millionen von Artikeln
  • Unbegrenztes Streaming von Filmen und Serienepisoden
  • Leihen Sie kostenlos eBooks aus
  • Versandkostenfrei – auch für Prime-Artikel unter 29 EUR
  • Teilen Sie Ihre Versandvorteile
  • Premiumzugang zu Verkaufsaktionen auf Amazon BuyVIP
  • Unbegrenzter Speicherplatz für Fotos über Amazon Cloud Drive

Klingt nach einem Plan? Dann los mit der kostenlosen 30-Tage Prime Mitgliedschaft bei Amazon. Denk aber bitte selbstständig daran, dass wenn sich die Leistungen für Dich nicht lohnen, Du selbst rechtzeitig kündigen musst. Wenn Du das versäumst, trotz meiner Warnung, kann ich echt nix für :-p

Und für alle anderen bereits Prime Mitglieder:

Bitte denkt aber daran, das Hirn einzuschalten und vor Abschluss eines Kaufs einen Preisvergleich zu machen…

20. April 2016

Wie ist das Leben nach dem Augen lasern? 8 Wochen nach der OP

Filed under: Privates — Schlagwörter: , , , — Hubert Mayer @ 09:45

Nachdem ich nun doch wiederholt (vor allem auf Twitter) gefragt  werde, ob ich nochmal berichte, wie es mir hier geht nach dem Augen lasern lassen, bitte, hier mein Status Bericht.

Heute liegt das Augen lasern genau 8 Wochen zurück. Donnerstagmorgen vor 8 Wochen war die ReLEx Smile  OP, meine ersten Eindrücke von der Augen OP habe ich Dir ja bereits hier geschildert, also vor allem, wie das ganze ablief. Auch über meine Sorgen und Ängste habe ich bereits vor der OP mich hier ausgelassen  – und du fragst natürlich zu Recht, wie es mir geht, ob ich zufrieden bin. Ja, ob es die richtige Entscheidung war, das Risiko einzugehen und meine Augen lasern zu lassen?

Das Ergebnis nehme ich gerne vorweg: Ja, ich bin zufrieden. Ja, ich sehe nach der Augen OP endlich wieder richtig gut, ohne die nervige Brille. Morgens nach dem Aufstehen klare Sicht. Keine beschlagene Brille mehr (ausser mal die Sonnenbrille). Der Gewinn an Lebensqualität ist deutlich spürbar!

Ob es Haken gibt? Natürlich. Es hätte schief gehen können. Es hätte eine Entzündung geben können. Ich könnte verdammt dazu sein, lebenslang Augentropfen zu verwenden. Eine Nach-OP hätte fällig werden können. Doch nichts davon ist bzw. scheint eingetreten zu sein.

Scheint? Ja, scheint. Bislang ist alles gut. Die Augenuntersuchungen nach der OP haben alle ein gutes Ergebnis bestätigt. Auch mein eigenes Sehempfinden  ist super.

Und was war in den letzten 8 Wochen? Also direkt der OP? Sechs Wochen lang sollte ich fünfmal täglich künstliche Tränenflüssigkeit in die Augen Tropfen, die erste Woche zusätzlich entzündungshemmende Tropfen. Hab ich gemacht. War lästig. Ja!

Da hilft nur der Timer auf dem  Smartphone, denn die Tropfen solltest du einigermaßen regelmäßig nehmen. Ist aber selten ein Problem. Nur lästig ist das. Pünktlich nach sechs Wochen habe ich aufgehört, die Augentropfen zu nehmen. Zwei einzige Male habe ich seitdem nochmal die Tropfen genommen, nach einer langen Autofahrt. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich sie noch oft brauchen werde. Ja, bestimmt wieder, wenn ich fliege. Vielleicht auch wieder beim Besuch von Messehallen. Die Luft ist sehr trocken dort, das tut aber auch vielen anderen Menschen ohne gelaserten Augen nicht gut.

Das weitere Problem, das nach der Augen OP da war, das war das schlechte Lesen können sehr kleiner Schrift, an die wir alle nahe mit den Augen ran gehen. Da fällt mir mittlerweile der Vergleich mit vorher schwer, doch ich glaube, da ist kaum ein Unterschied mehr.

Seltsame Empfindungsstörungen, die ich erst einmal auf die OP schob, traten auch auf. Draussen, wenn es windet zum Beispiel. Da tränen noch schneller als früher die Augen. Doch ist da wirklich die Schuld des Augen lasern lassen? Nein. Nur mittelbar. Warum? Naja, über 20 Jahre lang waren meine Augen von der Brille von der direkten Einwirkung von Wind geschützt. Natürlich ist das erst mal ungewohnt…

Ansonsten überwiegen klar die Vorteile der Augen OP. Kein Suchen der Brille mehr morgens, wenn ich nicht Zuhause bin (Zuhause hatte ich dafür einen festen Ablageplatz), bessere Sicht als vorher, keine beschlagene Brille mehr beim Betreten eines Raumes. Und auch keine verlorene oder kaputte Brille mehr. Dafür war ich Spezialist  😂

Fazit 8 Wochen nach dem Augen lasern

Warum hab ich das nicht früher gemacht. Die Korrektur der Sehstärke durch die Augen OP mittels ReLEx Smile hat mir einen großen Zuwachs an Lebensqualität gebracht. Dass die OP selbst unkompliziert und weit weniger schmerzhaft als erwartet war, hatte ich ja bereits berichtet. Die Frage, die bleibt: warum habe ich nur bis kurz vor meinem 43. Geburtstag (morgen…) gewartet, bis ich mir das getraut habe???

Hast Du Fragen? Dann pack sie gerne in die Kommentare!
Dir hat dieser Beitrag gefallen? Dir vielleicht weiter geholfen? Dann freue ich mich über Anerkennung durch einen Kommentar. Oder das Teilen dieses Beitrags bei Twitter, Facebook oder was auch immer dein bevorzugtes social network ist. Du willst mir nur was zum Geburtstag schenken? Oder dich so erkenntlich zeigen? Dann schau mal, ob du auf meinem Amazon Wunschzettel was findest!

Ach ja -so seh ich dann jetzt aus. Auch wenn ich noch nicht weiss, wohin ich steuere 😉

Hubert Mayer vom travellerblog.eu in Schottland

Ich so ohne Brille in Schottland 🙂

29. Februar 2016

Augen lasern in Stuttgart bei EuroEyes – so läuft es ab

Filed under: Privates,Shopping,Stuttgart — Schlagwörter: , , , — Hubert Mayer @ 18:14

Augen Lasern in Stuttgart bei EuroEyes? Wie läuft das ab?

Über die Voruntersuchung vor dem Augen lasern habe ich Dir ja bereits hier berichtet. Heute, wo ich den Beitrag beginne, wird es ernst. Es ist kurz nach 8 Uhr, ich sitze im Wartezimmer.

Gemütliches Wartezimmer bei EuroEyes Stuttgart

Gemütliches Wartezimmer bei EuroEyes Stuttgart

Trotz aufkeimenden Zweifeln in den letzten Tagen habe ich erstaunlich gut geschlafen.

Zur Begrüßung erhalte ich zwei Tabletten, eine gegen Schmerzen zur Vorbeugung, eine zur Beruhigung. Am Ende der Voruntersuchung wurde ich deswegen auch gebeten, vorher zu frühstücken, da diese Tabletten nicht auf leeren Magen genommen werden sollten.

Dann findet auch noch eine letzte sehr kurze Augenuntersuchung statt, bei ein Ballon im Hintergrund des Geräts, in das ich rein schauen muss, kurz scharf gestellt wird. Keine Minute dauert das und es handelt sich dabei um einen Test zur Sehstärke, den ich bereits ziemlich oft hier gemacht habe.

Und jetzt heißt es warten. Vermutlich sollen die Tabletten ihre Wirkung entfalten können.

Wann ich ab dem Beitrag weiter schreiben kann, das werde ich sehen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nach der Operation soll ich schließlich die Augen schonen und möglichst erst mal geschlossen halten. Zur Vorbereitung habe ich daher eine Menge Podcasts auf dem iPhone vorbereitet.

Die meisten hier sind mit Begleitung im Wartezimmer. Ich hoffe, dass ich tatsächlich ausreichend sehe, um nachher bis zum Bus zu kommen und dann die drei Minuten nach Hause. Hier ist der Bus ja nicht weit, die Haltestelle ist in Sichtweite.

Blick aus dem Fenster von EuroEyes runter zur Bushaltestelle kurz vor dem Augenlasern

Blick aus dem Fenster von EuroEyes runter zur Bushaltestelle

Nach insgesamt etwas über 30 Minuten, nachdem ich angekommen bin, ist es soweit. Ich werde ganz nach hinten begleitet, wo ich einen hübschen Umhang, eine Mütze und Füsslinge über die Schuhe bekomme, um den OP Raum nicht zu verunreinen.

Besonders hübsch sehe ich da wohl nicht aus, oder?

Ich, kurz vor der OP (anschließend desinfiziere ich meine Hände vor dem Augen lasern)

Ich, kurz vor der OP (anschließend desinfiziere ich meine Hände)

Meine Augen werden nochmal getropft, wenn ich mich richtig erinnere und dann zum Sterilisieren eingerieben. Der Arzt, Dr. Peter Galambos, kommt hinzu und klärt mich über den folgenden Ablauf auf. Dass ich in das grüne Licht sehen soll, wenn es soweit ist. Und auch 20 Sekunden danach ruhig halten und dabei nicht sprechen darf. Er ist der einzige, der dann spricht.

Drinnen im OP-Raum lege ich mich auf eine Liege und bekomme am rechten Auge einen Lidspreizer angelegt. Keine Ahnung, ob das Ding so heißt, aber es ist nicht sehr angenehm – aber erträglich. Mehr stört wahrscheinlich das ungewohnte dabei, Schmerzen sind es nicht. Dann wird es ernst mit dem Augen lasern. Der Laser wird in Stellung gebracht, das grüne Licht fixiere ich und habe dauernd Angst, dass ich zucke mit dem Auge. Dr. Galambos zählt jedoch in sehr beruhigender Art die Zeit runter. „Sie machen das sehr gut.“ „Gut so.“ Das grüne Licht geht nach 10 Sekunden aus und ich soll weiter das Auge ruhig halten. „Noch 15 Sekunden.“ „Noch 10 Sekunden.“ „Noch 5 Sekunden, es ist gleich vorbei.“ Und schon wird der Spreizer runter gemacht – und ich sehe nur weiss trüb. Ein kompletter Nebel liegt auf meinem rechten Auge. Doch ich weiss ja, dass das so sein soll und bin schon merklich ruhiger.

Jetzt ist das linke Auge dran, die Prozedur wiederholt sich. Kurze merke ich an, dass der Lidspreizer dieses Mal unangenehmer ist – es folgen nochmal Augentropfen, er wird neu angesetzt: Und alles ist schick. Auch hier der gleiche Verlauf beim Lasern des linken Auges wie beim rechten eben.

Dann soll ich in ein weises Licht sehen. Ich „sehe“ dass der Augenarzt etwas macht, kann es aber nicht einordnen. Dann kommt die Ansage, dass gleich etwas über das Auge wischen wird, ich solle nicht erschrecken. Tue ich natürlich trotzdem ein wenig (hey, ich bin bei sowas dann doch ein Schiesser!), aber es ist tatsächlich nicht schlimm. Fertig mit dem rechten Auge sagt er, dass die Kurzsichtigkeit auf dem rechten Auge jetzt Vergangenheit ist und nun noch das linke Auge dran ist. Das selbe Spiel wie eben und schon heißt es: Fertig.

Wobei ich mir im Ablauf schon gar nicht mehr sicher bin. War das Lasern, als das mit dem grünen Licht tatsächlich an beiden Augen nacheinander? Oder wurde dazwischen erst das ganze Auge fertig gemacht? Es ist seltsam. Ich habe mir vorgenommen, mir alles genau zu merken. Doch ich kann es schon nicht mehr mit Sicherheit sagen, als ich das jetzt einen Tag später schreibe.

Es gibt noch ein Abschiedsbild von Dr. Galambos und mir, direkt auf dem OP-Tisch.

Direkt nach dem Augen lasern noch auf dem OP-Tisch: der Operateur Dr. Galambos rechts, ich links

Direkt nach dem Augen lasern noch auf dem OP-Tisch: der Operateur Dr. Galambos rechts, ich links

Dann werde ich wieder von der Assistentin raus geführt, sie hilft mir aus den Überziehern und es geht nochmal kurz warten. Dann ein schneller Sehtest – und das war es für heute.

Ich nutze die Zeit beim Warten auf den Sehtest für ein paar Snaps, ich kenne da ja nichts.

Ich, wenige Minuten nach der Augen Operation

Ich, wenige Minuten nach der Augen Operation

Die Sonnenbrille, die ich bei der Voruntersuchung bekommen hatte, auf und ab zum Bus. Draussen staune ich, wie gut ich schon auf die Entfernung sehen kann. Sobald ich die Augen schliesse, fängt es an zu brennen. Sehr. Und ich fange dann an, stark zu tränen. Gut, dass ich auch nur keine 3 Minuten weg von der Bushaltestelle wohne.

Zuhause lege ich mich auf die Couch, starte den Podcast Player (sehe aber kaum, was ich tue, auch zwei Nachrichten, die ich via Facebook erhalten kann ich auf dem Smartphone nicht lesen) und stelle gleichzeitig einen Timer auf 10 Uhr. Dann geht es los mit mich selbst tropfen. Sowohl die Tropfen für die Wundheilung bzw. gegen Infektionen, dann die künstliche Tränenflüssigkeit. Direkt danach stelle ich den Timer auf 1h Stunde – denn alle Stunde soll ich tropfen, außer ich schlafe. Die ersten 3,5 Stunden verbringe ich so mit Podcasts hören und weitgehend mit geschlossenen Augen. So, wie ich es soll. Dann plagt mich der Hunger, die Pizza landet schnell im Ofen.

Mein Hauptproblem an diesem Tag (und auch am zweiten Tag): Das Treffen des jeweiligen Auges mit den Tropfen. Zu viel geht daneben, was mich ärgert.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass sich mein Körper wehrt. Meine Stirn ist heiß. Ob es wirklich Folge der Operation ist oder dieses Mal wieder daran liegt, dass ich die ganze Zeit unter einer Bettdecke liegen, finde ich nicht raus – ich besitze nicht einmal ein Fieberthermometer…

Beim Tropfen um 14 Uhr brennt es immer noch sehr stark, sobald ich die Augen schließe. Ich beschließe daher, dass ich versuchen möchte, ein wenig zu schlafen – trotzdem stelle ich weiter den Timer auf den Stundentakt. Auch wenn ich das nicht müsste, wenn ich schlafe. Bis 17 Uhr döse ich also vor mich hin, alle Stunde die Tropfen. Dann merke ich, dass alles merklich besser geworden ist. Das Brennen deutlich weniger. Das sehen in der Nähe deutlich besser. Mit ein wenig Konzentration kann ich auch die Nachrichten auf dem Smartphone lesen. Doch es strengt sehr an. Auch am PC, an den ich mich kurz setze, geht es keine 10 Minuten, dann sticht es im Auge. Das weiße Licht tut mir nicht gut.

Ein Blick aus dem Fenster hingegen begeistert mich. Ich sehe auf einmal Fußgänger weiter am Berg, wo ich noch nie Bewegung wahrgenommen habe, auch nicht mit Brille. Ich denke, dass ich es jetzt mit ein wenig Fernsehschauen versuchen kann und mache weiter mit Elementary, einer Serie, die ich erst vor kurzer Zeit für mich entdeckt habe. 41 Minuten gehen die meisten Folgen, in etwa bei der Hälfte mache ich vorsorglich eine kurze Pause, ohne das Gefühl zu haben, ich müsse dies tun.

Gegen 22 Uhr schaue ich noch im Bett schnell die Snaps bei Snapchat vom Tag an und mache die Augen zu. Und – Überraschung! – ich schlafe gut. Bis kurz nach 7 Uhr, dann stehe ich auf und das erste was ich mache, ist wieder tropfen. Die Entzündungshemmer soll ich 6x am Tag nach dem Augen lasern und an den Folgetagen tropfen, bis die Flasche leer ist. Die künstliche Tränenflüssigkeit 5x am Tag vier bis sechs Wochen (wenn es dumm läuft auch länger, unter Umständen lebenslang). Stand heute vermute ich, dass ich das nicht brauche, meine Augen tränen auch so immer wieder ein wenig, aber mal sehen, wie sich das entwickelt.

Um 10.45 Uhr findet an diesem Freitag, der Augen-OP folgenden Tag, die erste Kontrolluntersuchung statt. ich setze also meine Sonnenbrille auf, die ich die nächste Zeit draussen zum Schutz tragen soll und laufe zur Praxis. Unterwegs staune ich, wie klar der Fernsehturm zu sehen ist für mich.

Bei EuroEyes angekommen wird erst wieder die Sehstärke mit dem Ballon, dann der Augendruck durch einen Luftstoss wieder geprüft. Nach kurzer Wartezeit, dann nochmal eine kurze Untersuchung durch einen Augenarzt, ich vermute, es wird dabei der Augenhintergrund angeschaut und zudem darf ich den vermutlichem Jedem bekannten Zahlentest machen. Und das geht prima! Ich überlege noch, ob ich nächste Woche auch da meine Brille rein werfen soll – denn ich glaube, ich werde sie nicht mehr brauchen:

Brillensammlung im Wartezimmer von EuroEyes Stuttgart

Brillensammlung im Wartezimmer von EuroEyes Stuttgart

Schnell werde ich „entlassen“, am Montag habe ich um 16 Uhr nochmals einen Kontrolltermin. Ich fühle mich jedoch schon gut, gehe Einkaufen (und komme mir ein wenig albern vor mit der Sonnenbrille).

Im Moment ist es gerade Freitagabend, kurz nach 18 Uhr und ich kann lange genug auf den Bildschirm (naja, meist auf die Tastatur) schauen, um das meiste dieses Textes zu schreiben. Eigentlich ist der Beitrag zu meiner Erfahrung mit dem Augen lasern damit fertig, doch ich weiss noch nicht, ob ich die Bilder, die ich in der Praxis gemacht habe, verwenden darf. Da soll ich am Montag nochmal fragen. Also kann es sein, dass der Text hier nochmal verlägert. Aber nur, wenn es ungewöhnliche Feststellungen gibt bzw. das milchige auf die Nähe (im Badezimmerspiegel sehen ist noch sehr unangenehm) schneller verwindet als ich denke.

Und tatsächlich, es ist Montag. Auf die Nähe sehe ich immer novh nicht wirklich gut, aber mein Auge (bzw. das Gehirn) muss das Scharfstellen auf kurze Entfernungen wohl erst lernen, wie ich heute erfahre. Null Dioptrien ist das Ergebnis der Untersuchung , in vier Wochen soll ich wieder kommen. Geärgert habe ich mich heute über die Wartezeit. Insgesamt 100 Minuten war ich in der Praxis für 2 Untersuchungen von insgesamt unter 10 Minuten. Die Empfehlung des Arztes: Nicht montags kommen. Und morgens den Termin auf 8 Uhr ausmachen und schon kurz vorher da sein. Ich werde es in vier Wochen testen…


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